08.01.2013 13:30
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Das nächste Aktienjahr ist unausweichlich

Vermögensverwalter-Kolumne: Das nächste Aktienjahr ist unausweichlich | Nachricht | finanzen.net
Vermögensverwalter-Kolumne

Der wirtschaftliche Ausblick auf das Jahr 2013 ist – abgesehen von den bekannten Problemländern Europas – positiv.

Von Michael Dutz, Vorstand der Adlatus AG in Chemnitz

Getrieben vom Wachstum in Asien (China + 8,2 Prozent, Indien + 6,1 Prozent) , Brasilien (+ 4 Prozent), Südafrika (+ 3,2 Prozent), Australien (+2,9 Prozent), Russland (+2,1 Prozent), USA (+2 Prozent) und Deutschland (+0,9 Prozent) werden die Rezessionen in Griechenland (-4 Prozent) , Spanien (-1,3 Prozent) und Portugal (-1 Prozent) global aufgefangen und das Weltwirtschaftswachstum wird bei plus drei Prozent gesehen.

Zusätzlich werden Konjunkturmaßnahmen in den USA (hier werden monatlich 85 Mrd. US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt) und in China für Belebung sorgen. Und auch in Europa reift die Erkenntnis, dass Sparen allein keine Arbeitsplätze und Wachstum schafft. Da Kapitalmärkte sehr von Wirtschaftsmeldungen und dem Eindruck, dass es „wieder aufwärts geht“ geprägt sind, sollte die psychologische Komponente im Jahr 2013 eine wichtige Rolle spielen. Vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen in Deutschland und Italien wird alles unternommen werden, um für Ruhe zu sorgen.

Für Störfeuer im Jahre 2013 werden aus jetziger Sicht die Staatsverschuldungen in Frankreich und Japan und die aufkommende Inflation, inklusive der Diskussion über deren Bekämpfung sorgen.

Solange aber das extrem niedrige Zinsniveau anhält, werden viele institutionelle und private Anleger nach alternativen Geldanlagen suchen und diese Alternativen in Aktien, Immobilien und Hochzinswährungen finden. Dass die europäische Zentralbank den Zins von aktuell 0,75 Prozent weiter senken wird, um den Problemländern Südeuropas Handlungsfähigkeit zu geben, ist zu erwarten. Steigende Löhne, billige Kreditvergabe, steigende Energiekosten und höhere Steuern und Abgaben werden die Inflation weiter ansteigen lassen. Für Festzinsanlagen in Euro bedeutet dies eine stetige, jährliche Geldvernichtung und dies wird immer mehr Sparern bewusst.

Wir werden auch im bewegten Jahr 2013 das Kapitalmarktrisiko bewerten und auf eine Streuung des Vermögens in inflationsausgleichende Zinsanlagen in Euro und Währungen, Aktien mit den territorialen Schwerpunkten in Deutschland, Asien und Nordamerika und als Beimischung in Rohstoffe investieren.

Immer mehr Privatanleger in Deutschland vertrauen bei ihrer Geldanlage auf bankenunabhängige Vermögensverwalter. Frei von Produkt- und Verkaufsinteressen können sie ihre Mandanten bestmöglich beraten. Mehr Informationen finden Sie unter www.vermoegensprofis.de.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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