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Peking 05.07.2011 (www.emfis.de) Dies würde umgerechnet rund 2,2 Billionen Dollar entsprechen. Die Verschuldung der Provinz-Regierungen befinde sich laut Moddy´s somit nochmals um 3,5 Billionen Yuan über dem Niveau, das ein offizieller Bericht der chinesischen Regierung vergangene Woche ausgewiesen habe. Diesen Schluss lasse der Vergleich von Berichten verschiedener chinesischer Behörden zu, die teilweise zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen würden.
Moody´s erwartet erhebliche Ausfallraten Der Großteil der umfangreichen Kredite, die in den vergangenen Jahren an lokale Regierungen vergeben wurden, sei laut Moody´s von guter Qualität. Eine Verlangsamung des Wachstums in China könne dennoch in den kommenden Jahren zu erheblichen Ausfällen führen. Problematisch sei insbesondere die Tatsache, dass ein Großteil der Kredite bereits bis 2013 fällig sei. Daraus erwachse eine schwierige Situation, die dazu führen könne, dass die Kredit-Ausfallrate bei den großen chinesischen Banken auf bis zu 12 Prozent steigen könne.
Spätfolgen des China-Booms
Während der Finanzkrise hatte Peking an die lokalen Regierungen appelliert, umfangreiche Bau- und Infrastrukturprojekte aufzulegen, um damit das Wachstum zu stimulieren. Die Regierungen gründeten zu diesem Zweck große staatseigene Holding-Gesellschaften, die von den Banken in erheblichem Umfang Kredite erhielten. Chinas Zentralregierung hat bereits angekündigt, den örtlichen Regierungen notfalls mit umfangreichen Hilfen unter die Arme zu greifen, um damit eine Bankenkrise zu verhindern.
In Hongkong gingen die chinesischen Bankenwerte heute größtenteils nach unten. ICBC verbilligten sich um 0,67 Prozent und
Bank of China um 0,52 Prozent;
China Construction Bank gaben 1,22 Prozent ab.