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29.01.2011 08:50

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VIDEOSPIELEANBIETER

Deutscher Konsolenmarkt im Rückwärtsgang

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Der Absatz von Videospiele-Konsolen ist im Vorjahr in Deutschland deutlich zurückgegangen
Der Absatz von Videospiele-Konsolen ist im Vorjahr in Deutschland deutlich zurückgegangen. Das geht aus den Daten des Marktforschungsunternehmens Media Control hervor.

von Thomas Schmidtutz, Euro am Sonntag

Danach sanken die Konsolen-Verkäufe insgesamt um gut 22 Prozent auf 3,1 Millionen Geräte. Die stärksten Einbußen weisen dabei die beiden japanischen Anbieter Nintendo und Sony auf. So verkaufte Sony von seiner Playstation (PS)3 im Vorjahr rund 606.000 Einheiten. Dies entspricht einem Minus von 17 Prozent. Nintendo musste mit seiner technisch einfacheren Wii 2010 hierzulande einen Absatzrückgang um 22 Prozent auf knapp eine Million Einheiten hinnehmen. Dagegen schaffte Microsoft mit seiner Xbox 360 ein leichtes Plus von knapp vier Prozent auf 364.000 verkaufte Einheiten. Gemessen an den Absatzzahlen liegt der US-Konzern in Deutschland aber immer noch weit hinter Sony und Nintendo zurück.

Bei den mobilen Konsolen waren die Einbußen noch größer. Der Absatz der Nintendo DS ging im Vorjahr um 22 Prozent auf 990.000 Einheiten zurück, die Verkäufe der PSP von Sony gar um gut ein Drittel auf 210.000. Allerdings bereiten beide Konzerne schon die nächste Gerätegeneration vor. Bereits im März will Nintendo seine neue Konsole 3DS in den Handel bringen. Erst am Donnerstag hatte Sony zudem den Nachfolger der PSP vorgestellt. Er soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen.


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Auch beim Umsatz mit Videospielen zeigte der Trend in Deutschland nach unten. Allerdings fiel das Minus mit 2,5 Prozent auf 1,39 Milliarden Euro überschaubar aus. Zur Begründung für die rückläufige Entwicklung auf dem Hardware-Markt heißt es aus der Branche, Nintendos Wii gehe „allmählich auf das Ende des Produktlebenszyklus zu“. Bei der PSP und der NDS hatten seit längerem Spekulationen über mögliche Nachfolger den Absatz belastet. Das Minus bei der PS3 sei „womöglich auf den Basiseffekt zurückzuführen“. Sony hatte Mitte 2009 eine überarbeitete Version der PS3 präsentiert und den Listenpreis zugleich um 100 Euro auf 299 Euro gesenkt. Die gute Entwicklung bei Xbox 360 führen Beobachter auf die „gelungene Markteinführung“ der neuen Spiele-Steuerung Kinect zurück. Alleine in den ersten 60 Tagen nach Marktstart hatte der Konzern acht Millionen Kinect-Controler verkauft.

Bildquellen: Electronic Arts

Kommentare zu diesem Artikel

Hein Bloed schrieb:
29.01.2011 16:39:11

Das aber schlecht wenn man die Kids nicht mehr mit Konsolen ruhig stellen kann. Nicht das die sich unerwünschten politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten zuwenden. Wenn die als Spekulanten so gut zocken können wie mit den Konsolen wird das lustig für unsere selbsternannten Eliten.

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