03.12.2012 00:05
Bewerten  
 (0)
0 Kommentare
Senden

Vier Tote auf BER-Flughafenbaustelle - Chaos geht weiter

Kontrollen gefordert
Nach dem Bekanntwerden von vier tödlichen Unfällen auf der Baustelle des neuen Berliner Hauptstadtflughafens hat die IG Bau eine stärkere Kontrolle der Sicherheitsrichtlinien gefordert.
Es müsse gewährleistet sein, dass die Vorschriften durchgesetzt würden, sagte der Regionalleiter der Gewerkschaft in Berlin und Brandenburg, Rainer Knerler. Er kritisierte, die Zahl hätte schon früher bekanntgemacht werden müssen. Er habe lediglich von einem Todesfall gewusst. "Dass es vier sind, hat mich überrascht." Die Zahl war durch eine Kleine Anfrage der Piratenpartei im Abgeordnetenhaus der Öffentlichkeit bekanntgeworden.

     Der Sprecher der Flughafengesellschaft, Ralf Kunkel, sagte der "Berliner Morgenpost" (Samstag): "Diese tödlichen Unfälle sind sehr bedauerlich, aber der BER ist eine vergleichsweise sichere Baustelle." Der IG-Bau-Regionalleiter reagierte empört auf diese Aussage. "So etwas zu behaupten, ist zynisch", sagte er. "Null tödliche Unfälle sind auch auf Großbaustellen möglich." Der neue Flughafen soll nach dreimaliger Verschiebung des Starttermins nun am 27. Oktober eröffnet werden.

    BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: BER Flughafen Berlin
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige




Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Unsere siegreichen DFB-Kicker erhalten für ihren WM-Sieg die Rekord-Prämie von 300.000 Euro pro Mann. Halten sie dies für angenessen?