Paris (aktiencheck.de AG) - Der französische Medien- und Mobilfunkkonzern Vivendi S.A. (
Vivendi Universal) gab am Montag bekannt, dass sein bereinigter Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht gesunken ist. Im Schlussquartal wurde hier jedoch eine Verbesserung erzielt, was auf höhere Umsätze als Folge von Übernahmen zurückzuführen ist.
Demnach belief sich der bereinigte Nettogewinn in 2008 auf 2,74 Mrd. Euro, gegenüber 2,83 Mrd. Euro im Vorjahr. Das EBITA konnte hingegen um 4,9 Prozent auf 4,95 Mrd. Euro zulegen, während sich der Umsatz um 17,2 Prozent auf 25,39 Mrd. Euro verbesserte. Auf unbereinigter Basis lag der Nettogewinn mit 2,60 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau (2,63 Mrd. Euro).
Für das Geschäftsjahr 2008 will der Konzern eine Dividende in Höhe von 1,40 Euro (Vorjahr: 1,30 Euro) pro Aktie ausschütten.
Im vierten Quartal 2008 erhöhte sich der bereinigte Nettogewinn um 12,1 Prozent auf 656 Mio. Euro. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Gewinn von 640 Mio. Euro gerechnet. Der Umsatz kletterte um 26,6 Prozent auf 7,62 Mrd. Euro. Aufgrund von Abschreibungen im Zusammenhang mit NBC Universal wurde auf unbereinigter Basis ein Nettoverlust von 1,38 Mrd. Euro verbucht, nach einem Nettogewinn von 524 Mio. Euro im vierten Quartal 2007.
Die Aktie von Vivendi schloss am Freitag bei 18,97 Euro (+0,93 Prozent). (02.03.2009/ac/n/a)