DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Hoffnungsschimmer für den Verkehrstechnikkonzern
Vossloh: In China gab es nach monatelanger Pause in den vergangenen Wochen erstmals wieder Auslieferungen von Schienenbefestigungen. In China laufe das Geschäft wieder an, und es habe zuletzt Abrufe im Wert eines zweistelligen Millionenbetrags gegeben, sagte Vossloh-Chef Werner Andree am Mittwoch bei der Hauptversammlung in Düsseldorf. Projektverzögerungen in China waren im vergangenen Jahr und auch im ersten Quartal eines der größten Probleme des im
MDAX (
MDAX) notierten Unternehmens.
Vossloh ist in China seit 2007 mit einer Fabrik für Produktion von Schienenbefestigungen vertreten. Bis Anfang 2011 sei das Geschäft dort gut gelaufen. Danach kam es wegen eines neuen Eisenbahnministers und eines schweren Zugunglücks zum Erliegen. Vossloh konnte zwar noch einige Ausschreibungen gewinnen - allerdings brach der Umsatz wegen der von der Regierung verschobenen Projekte ein. Die Probleme in China waren der Hauptgrund dafür, dass Vossloh im vergangenen Jahr zweimal die Prognose senken musste./zb/men/wiz