23.01.2013 16:46
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WDH/ANALYSE: Commerzbank hebt Infineon auf 'Buy' und senkt SAP auf 'Hold'

    (Die exakte Bezeichnung des Anlageurteils für SAP lautet 'Hold')

 

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank zählt neben United Internet, Freenet und Sky Deutschland nun auch die Aktien von Infineon (Infineon Technologies) zu ihren "Top Long Ideas" für die erste Jahreshälfte 2013. Diese Titel gehören also zu jenen Aktien, die besonders zum Kauf empfohlen werden, da die Commerzbank-Analysten bei diesen Werten ein Aufwärtspotenzial von mindestens 15 Prozent erwarten. Er habe das Papier des Chipherstellers von "Add" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 6,00 auf 8,50 Euro angehoben (Kurs: 6,77 Euro), schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie zum deutschen Technologie-, Medien- und Telekomsektor vom Mittwoch. Zugleich stufte er SAP auf "Hold" ab.

 

    Infineon sollte von einer Erholung der Einkaufsmanager-Indizes sowie einem Neuaufbau von Lagerbeständen profitieren, argumentierte der Experte. Die Warnung des US-Konkurrenten Texas Instruments vor einer schwachen Nachfrage im ersten Quartal spiele derweil keine Rolle für den deutschen Halbleiterhersteller, fügte er hinzu. Zugleich riet Becker, aus SAP in Infineon umzuschichten.

 

    Die Ziele des Walldorfer Software-Herstellers für das währungsbereinigte Wachstum bei Software- und softwarebezogenen Dienstleistungen (SSRS) hätten zwar seinen Erwartungen entsprochen und mit Blick auf die gebremste Dynamik in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) erschienen ihm die Unternehmensvorgaben vernünftig. Allerdings gibt es laut Becker nun vorerst keine Kurskatalysatoren für SAP mehr, weshalb er die Aktie von "Add" auf "Hold" abstufte. Das Kursziel hob er zugleich aber von 60,00 auf 65,00 Euro an (Kurs: 58,85 Euro).

 

    Zu Infineon schrieb er dagegen: "Wir sind mittlerweile zuversichtlicher mit Blick auf eine Ergebniserholung im zweiten Geschäftshalbjahr." Die für das Unternehmen wichtigsten Endmärkte Auto, Computer und Mobilfunk, durch die 70 Prozent des Gruppenumsatzes generiert werden, dürften normale saisonale Muster aufweisen, begründete Becker seine neue Einschätzung. Vor allem im Geschäftsjahr 2013/14 sollte es daher zu einer starken Erholung und Margenexpansion kommen. Während er seine Schätzungen für den Chiphersteller für das laufende Geschäftsjahr unverändert ließ, hob der Analyst seine Umsatzprognose für das folgende Geschäftsjahr um 1,8 Prozent und für den Spartengewinn um 10 Prozent an.        Weitere "Top Long Ideas" der Commerzbank sind die Aktien von United Internet, Freenet und Sky. Das Kursziel für United Internet hob Commerzbank-Analystin Heike Pauls von 20,00 auf 22,00 Euro an (Kurs: 16,65 Euro). Ab diesem Jahr dürften die Initiativen des Internetdienstleister anfangen sich auszuzahlen, schrieb sie. Im Mobilfunkgeschäft nähere sich das Unternehmen der Gewinnschwelle, und die Verluste durch Anlaufkosten für Homepage-Baukästen (DIYH) gingen zurück. Zudem spiegele der Aktienkurs das für die kommenden Jahre erwartete, durchschnittliche Gewinnwachstum von 28 Prozent noch nicht wider.

 

    Für Freenet hob Pauls das Ziel von 16,00 auf 18,00 Euro an (Kurs: 15,30 Euro). Es gebe weiterhin Kurstreiber für den Telekomanbieter, wie durch die jüngst gezeigte operative Stärke deutlich geworden sei. Aufgrund der Gravis-Übernahme seien zudem weitere Umsatzverbesserungen zu erwarten. Sie empfiehlt daher, von Drillisch in Freenet zu wechseln.

 

    Analystin Sonia Rabussier bekräftigte für Sky Deutschland ihr Votum "Buy" mit Kursziel 5,50 Euro. Der Bezahlsender dürfte ihres Erachtens in den nächsten zwei Jahren mehr als 4 Millionen Abonnenten haben und sollte beim operativen Ergebnis 2013 die Gewinnschwelle erreichen.

 

    Mit der Einstufung "Buy" gehen die Analysten der Commerzbank davon aus, dass die Aktie ein Aufwärtspotenzial von über 15 Prozent besitzt. Das Kursziel bezieht sich auf einen Zeitraum von sechs Monaten./ck/she

 

    Analysierendes Institut Commerzbank.

 

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