(Wiederholung aus technischen Gründen)
TOKIO (dpa-AFX) - Japanische Behörden haben einem Pressebericht zufolge eine Liste mit 60 ihrer Ansicht nach systemrelevanten Banken weltweit aufgestellt. Angeführt werde die Liste von der Deutsche Bank, gefolgt von den US-Instituten Goldman Sachs (Goldman Sachs Group) und JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) Chase, schreibt die japanische Tageszeitung "Mainichi" (Mittwoch). Die japanische Finanzdienstleistungsagentur und die japanische Notenbank hätten die Liste an das Financial Stability Board geschickt, das im kommenden Jahr eine eigene Liste mit wichtigen Banken und Versicherungen aufstellen will, berichtet die Zeitung ohne Angabe von Quellen.
Als systemrelevant gelten Finanzinstitute, die aufgrund ihrer Größe und ihrer internationalen Vernetzung großen Einfluss auf den weltweiten Bankensektor haben. Für sie sollen neben den geplanten "Basel-III"-Stabilitätsregeln für Banken noch schärfere Eigenkapitalregeln eingeführt werden. Damit soll das Risiko verringert werden, dass eines der wichtigen großen Häuser - wie einst Lehman Brothers - zusammenbricht, andere mitreißt und eine weitere Bankenkrise verursacht.
Unter den von den japanischen Behörden aufgezählten Banken seien auch vier japanische Häuser, schreibt die Zeitung. Am weitesten vorne mit Platz 19 stehe die Nomura Bank. Weiter hinten aufgezählt seien auch Mitsubishi UFJ, Mizuho und Daiwa Securities./RX/alg/tw