22.11.2012 19:44
Bewerten
 (0)

WDH/ROUNDUP: Zypern-Hilfen könnten sich auf 17,5 Milliarden Euro belaufen

    NIKOSIA (dpa-AFX) - Das Hilfspaket für Zypern könnte sich auf insgesamt 17,5 Milliarden Euro belaufen. Diese Zahl bestätigte indirekt der Finanzminister des Inselstaates, Vassos Shiarly, am Donnerstag nach der Übergabe des Etats für 2013 an den Parlamentspräsidenten Giannakis Omirou gegenüber der Presse.

 

    Zypern steht gerade in Verhandlungen mit der Troika von Europäischer Union, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) über Hilfskredite bis 2016. Zuletzt war von zehn Milliarden Euro Hilfsgeldern die Rede. Die Zahl 17,5 Milliarden soll erstmals auf einer Sitzung der zyprischen Parteichefs unter dem Vorsitz von Staatspräsident Dimitris Christofias am Mittwoch gefallen sein, berichten die Medien des Landes unter Berufung auf Quellen im Finanzministerium in Nikosia.

 

    Shiarly wollte diese Zahl weder dementieren noch bestätigen, sondern sprach von einem Missverständnis. "Diese Zahl ist nichts neues, sondern das, was wir in der Vergangenheit auch schon genannt hatten." Man müsse zur Summe für die Rekapitalisierung der Banken in Höhe von zehn Milliarden weitere sechs Milliarden für die Bedienung von Altschulden und 1,5 Milliarden für das laufende Haushaltsdefizit bis 2016 rechnen. "Folglich kommen wir auf rund 17 Milliarden, wenn das die Zahl ist, die Sie suchen", sagte der Minister.

 

    Er gehe davon aus, dass das zyprische Hilfeersuchen aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem nächsten ordentlichen Treffen der Eurogruppe am 3. Dezember zur Sprache kommen wird. Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss. Ähnlich hatte sich Staatspräsident Dimitris Christofias bereits am Donnerstagmorgen geäußert.

 

    Die dritte und bislang letzte Verhandlungsrunde mit der Troika war in der Nacht zum Donnerstag ohne endgültiges Ergebnis zu Ende gegangen. Weiterhin strittig sind Shiarly zufolge die Privatisierung der Telekomgesellschaft Cyta, die Frage der Verwendung der Gewinne aus dem Erdgasgeschäft und die automatische Anpassung der Gehälter an den Lebenshaltungskosten-Index./ak/DP/jsl

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX leicht im Plus -- Dow Jones um Nulllinie -- VW enttäuscht trotz Milliardengewinn -- Tesla, Intesa, Generali, Deutsche Börse, LSE im Fokus

Warren Buffett steigert Quartalsgewinn kräftig. Evonik: Engel gibt Chefposten an Kullmann ab. Einfach-Handy Nokia 3310 kommt zurück. Pfeiffer Vacuum lehnt Übernahmeangebot von Busch endgültig ab. BMW prüft offenbar wegen Brexit Bau des Elektro-Mini in Deutschland. STADA öffnet Bücher für alle Interessenten. Deutsche Bank kommt beim Stellenabbau voran.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Das sind die Preisträger 2017.
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Würden Sie sich auf ein computergesteuertes Auto verlassen?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Nordex AGA0D655
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
Allianz840400
adidas AGA1EWWW
Deutsche Telekom AG555750
Siemens AG723610
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777