02.01.2013 07:40

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WDH/dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Freundlicher Jahresstart erwartet


    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- Aktien -------------------------------------------------------------------------------

 

DEUTSCHLAND: - FESTER - Nach der Kompromisslösung im US-Haushaltsstreit zeichnet sich für den Dax (DAX) ein freundlicher Jahresauftakt ab. Der Broker IG taxierte den Leitindex (DAX) knapp zwei Stunden vor Handelsstart 0,45 Prozent fester bei 7.647 Punkten. Er nimmt damit nach einer eintägigen Verschnaufpause wohl wieder Kurs auf sein Vorjahreshoch bei 7.682 Punkten. Das US-Repräsentantenhaus hatte am Dienstagabend (Ortszeit) einer Kompromissvorlage des Senats zugestimmt. Damit werden massive Steuererhöhungen für Millionen Amerikaner zum Jahresanfang in letzter Minute abgewendet. Experten hatten einen Rückfall der USA in eine Rezession befürchtet - mit negativen Folgen für die globale Konjunktur. Die Experten der National-Bank AG gehen nun davon aus, dass auch das neue Jahr im "risk-on-Modus" begonnen wird, risikoreichere Anlagen also gefragt bleiben. Entsprechend freundlich sind die Vorgaben: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) gewann 0,73 Prozent seit dem Xetra-Schluss des Dax am Freitag, und auch die asiatischen Börsen präsentierten sich am Morgen stark.

 

USA: - FESTER - Die wichtigsten US-Indizes schlossen am Montag fester. Auf Jahressicht hat der Dow Jones Industrial (Dow Jones) damit um gut 7 Prozent zugelegt. Im Dezember lag der Aufschlag allerdings nur bei bescheidenen 0,60 Prozent. Bis zum Schluss hielt der US-Haushaltsstreit die Märkte in Atem. Schließlich hatte sich Optimismus durchgesetzt, dass die Fiskalklippe - wie jetzt geschehen - umschifft werden kann.

 

JAPAN: - GESCHLOSSEN - Die japanische Börse ist geschlossen. Der Hang-Seng reagierte sehr positiv auf die US-Kompromisslösung.

 

^ DAX                 7.612,39            -0,57%               XDAX                7.655,92            -0,01%               Eurostoxx 50        2.635,93            +0,35%               Stoxx50             2.577,62            +0,34%              

 

DJIA                13.104,14           +1,28%               S&P 500             1.426,19            +1,69%               Nasdaq 100          2.660,93            +2,09%              

 

Nikkei              geschlossen °

 

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / Devisen / Rohöl -------------------------------------------------------------------------------

 

RENTEN: - SCHWÄCHER - Am Markt für deutsche Staatsanleihen rechnen Experten am Mittwoch mit Kursverlusten nach dem Kompromiss im US-Haushaltsstreit. Mit der Einigung im Etatstreit sei mit einer deutlich schwächeren Eröffnung des richtungsweisenden Euro-Bund-Futures zu rechnen, sagte Dirk Gojny von der National-Bank in Essen. In den USA sei der Sturz von der Fiskalklippe "zunächst vermieden worden". Das sollte dazu führen, dass das Jahr 2013 am deutschen Anleihemarkt "im risk-on Modus begonnen wird". Allerdings sollte der in den USA erreichte Kompromiss nicht darüber hinweg täuschen, dass die US Politik noch viele weitere Steine aus dem Weg räumen muss, sagte Gojny weiter.

 

^ Bund-Future         143,38              0,17%                T-Note-Future       132,89              0,20%                T-Bond-Future       148,00              0,30%    °

 

DEVISEN: - FESTER - Der Euro startete stark ins neue Jahr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag noch auf 1,3194 (Freitag: 1,3183) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7579 (0,7586) Euro. Auf Jahressicht hat sich der Eurokurs zum Dollar um knapp zwei Prozent verteuert.

 

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD            1,3273              +0,50%               USD/Yen             87,26               +0,55%               Euro/Yen            115,82              +1,05%            °

 

ROHÖL - FESTER - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach einem Kompromiss in dem seit Monaten schwelenden US-Haushaltsstreit zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung im asiatischen Handel 111,82 US-Dollar. Das waren 71 Cent mehr als zum Handelsschluss am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 95 Cent auf 92,77 Dollar.

 

Brent 111,82 +0,71 USD (7:15 Uhr)

 

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