18.01.2013 16:24
Bewerten
 (0)

WOCHENAUSBLICK: Experten erwarten keine großen Sprünge - Berichtssaison läuft

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Kursrallye der vergangenen Wochen wird der deutsche Aktienmarkt in den kommenden Tagen voraussichtlich keine großen Sprünge machen. Experten verweisen auf die anstehenden Quartalsbilanzen und halten eine Seitwärtsbewegung oder gar ein Abrutschen des Deutschen Aktienindex Dax (DAX) für möglich. "Kurzfristig ist die Konsolidierungsgefahr recht hoch", hieß es von der Landesbank Berlin.

 

    Ähnlich sieht es auch Analyst Markus Reinwand von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), der von "kurzfristig überhitzten" Aktienmärkten spricht. Die "extreme Gelassenheit" vieler Marktteilnehmer sei einmal mehr ein Vorbote für solch eine Gegenbewegung, auch wenn die gegenwärtige Phase im Zins- und Konjunkturzyklus auf mittelfristig weiter steigende Notierungen hindeute.

 

LÄNGERFRISTIGE ERWARTUNGEN WEITER POSITIV

 

    Auch andere Experten sind auf lange Sicht zuversichtlich. "Auf Jahressicht bleiben wir vorsichtig optimistisch", so die Analysten der Landesbank Berlin. Sie begründen dies mit der Liquiditätsschwemme der Notenbanken und verweisen darüber hinaus auf fehlende Anlagealternativen, moderate Bewertungen und hohe Dividendenrenditen als Indikatoren für das Erreichen neuer Dax-Rekordstände in diesem Jahr.

 

    Für den Aktien-Experten Andreas Hürkamp von der Commerzbank ist die zuletzt gestiegene Aktienbewertung "kein Grund, um in das Lager der Bären zu wechseln". Er empfiehlt Investoren, mögliche Kursrücksetzer zum Aufstocken der Positionen zu nutzen. Hürkamp rechnet damit, dass die Bewertung wegen guter Frühindikatoren und des globalen Wachstums im laufenden Jahr über die langjährigen Durchschnittswerte steigen wird. Zudem seien die Dividenden-Renditen im Vergleich zu den Renditen von Unternehmensanleihen weiterhin attraktiv.

 

FOKUS DER BERICHTSSAISON AUF US-TECHWERTEN UND SIEMENS

 

    Die Berichtssaison dürfte in den kommenden Tagen immer stärker in den Fokus der Anleger rücken: Nachdem US-Banken zuletzt die Agenda dominiert hatten, stehen nun vor allem die Ergebnisse von Technologiewerten an. Als Höhepunkte stechen am Dienstag die Zahlen von Google und IBM (IBM) hervor, gefolgt von Apple und Microsoft  (Microsoft) an den beiden Folgetagen. Außerdem dürften die Resultate von Dupont (E I DuPont de Nemours and) (E I DuPont de Nemours and), Verizon (Verizon Communications), McDonald's (McDonalds) und AT&T im Wochenverlauf kritisch beäugt werden.

 

    Während die Berichtssaison in den USA bereits auf vollen Touren läuft, warten in den kommenden Tagen auch hierzulande die ersten Konzerne mit ihren Ergebnissen auf. So berichtet Siemens zur Wochenmitte über sein erstes Quartal. LBBW-Analyst Volker Stoll legt hier seinen Fokus auf die Aussagen zum Ausblick. Ähnliches dürfte am gleichen Tag für die finalen Zahlen von SAP gelten, nachdem die Eckdaten des Softwarekonzerns schon bekannt sind. Außerdem werden am Donnerstag vorläufige Jahreszahlen von Beiersdorf erwartet.

 

FOKUS BEI WIRTSCHAFTSDATEN AUF IFO-INDEX

 

    Auf Konjunkturseite sind wichtige Termine in der kommenden Woche indes rar: Am Freitag könnte die Stimmung in der deutschen Wirtschaft das Bild prägen. "Dem deutschen ifo-Geschäftsklimaindex dürfte zum Jahresauftakt der dritte Anstieg in Folge gelingen", hieß es von der Postbank (Deutsche Postbank). "Er verstärkt damit die Hoffnung, dass die deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn allmählich wieder in Fahrt kommt." Weitere Stimmungsindikatoren gibt es aus Europa mit dem ZEW-Index und den Einkaufsmanagerindizes.

 

    Aus den USA haben dagegen nur wenige Daten den Charakter, dem Markt größere Impulse geben zu können. Unter anderem kommen frische Daten vom Immobilienmarkt: "Dieser sorgte in den letzten Wochen für positive Schlagzeilen, weil sich nach Jahren des Niedergangs und der Stagnation aktuell eine Belebung abzeichnet", so die Experten der Postbank. Sie verwiesen darauf, dass der Markt im Mittel leichte Anstiege erwarte. Zu Wochenbeginn bleiben die New Yorker Börsen allerdings wegen eines Feiertages, des Martin Luther King Day, geschlossen./tih/sf/he

 

     --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

 

Nachrichten zu Apple Inc.

  • Relevant2
  • Alle3
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Business Insider
Bislang wurden Klagen gegenüber Apple abgewiesen, wenn es um den Vorwurf ging, das Unternehmen verstoße gegen das Wettbewerbsrecht und nutze die eigene Marktmacht für eine teure Preisgestaltung aus.
19.01.17
Skyworks CEO Trumpets Gains Outside of Apple (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Apple Inc.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
19.01.2017Apple buyMerrill Lynch & Co., Inc.
18.01.2017Apple buyGoldman Sachs Group Inc.
13.01.2017Apple buyUBS AG
09.01.2017Apple overweightMorgan Stanley
04.01.2017Apple buyNomura
19.01.2017Apple buyMerrill Lynch & Co., Inc.
18.01.2017Apple buyGoldman Sachs Group Inc.
13.01.2017Apple buyUBS AG
09.01.2017Apple overweightMorgan Stanley
04.01.2017Apple buyNomura
26.10.2016Apple HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
26.10.2016Apple HoldDeutsche Bank AG
18.10.2016Apple HoldDeutsche Bank AG
19.09.2016Apple HoldMorningstar
08.09.2016Apple neutralWells Fargo & Co
26.10.2016Apple overweightMorgan Stanley
26.07.2016Apple SellBGC Partners
29.10.2015Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.10.2014Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
10.09.2014Apple SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX etwas leichter zum Start erwartet -- Asiens Börsen uneinheitlich -- IBM erneut mit weniger Umsatz -- Postbank sieht Chancen auf IPO -- Yellen sieht US-Geldpolitik auf Kurs

Deutsche Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung. American Express verdient deutlich weniger. Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990. Winterkorn bleibt dabei: Von Betrug bei VW nichts gewusst.
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
BASF BASF11
Commerzbank CBK100
Bayer BAY001
Nordex AG A0D655
E.ON SE ENAG99
Apple Inc. 865985
Allianz 840400
Netflix Inc. 552484
Deutsche Telekom AG 555750
K+S AG KSAG88
Tesla A1CX3T
Siemens AG 723610