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26.10.2012 15:46

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WOCHENAUSBLICK: Weitere Konsolidierung erwartet - Berichtssaison im Blick

Deutsche Bank zu myNews hinzufügen Was ist das?


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Konsolidierung am Aktienmarkt dürfte sich Experten zufolge auch in der neuen Woche fortsetzen. Im Fokus stehen vor allem die laufende Berichtssaison zum dritten Quartal, die in den Augen vieler Börsianer bisher eher mäßig verlaufen ist, sowie neue Konjunktursignale. Zudem schielen viele Investoren bereits auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl am 6. November.

 

    "Aktienanleger müssen derzeit einiges wegstecken", schrieb Analyst Markus Reinwand von der Helaba. Die erhofften konjunkturellen Wendesignale ließen weiter auf sich warten und die Unternehmensdaten seien eher durchwachsen. Daher zeichne sich auch in der neuen Woche kein Befreiungsschlag ab. Allerdings seien Aktien zumindest moderat bewertet, so dass die gegenwärtige Konsolidierung durchaus Einstiegsgelegenheiten eröffne. Denn gemessen an der Konjunkturstimmung hätten sich Aktien wacker geschlagen. Dies spreche dafür, dass in den Kursen bereits viel Negatives verarbeitet sei.

 

KURSPOTENZIAL NACH KONSOLIDIERUNG ERWARTET

 

    Ähnlich sieht es Analyst Andreas Hürkamp von der Commerzbank. Er rechnet angesichts einer eher enttäuschenden Quartalsberichtssaison für die kommenden Wochen beim Dax (DAX) mit einer fortgesetzten Konsolidierung. Mit Blick auf die anschließende Entwicklung zeigt sich der Experte aber optimistischer. Der mittelfristige Ausblick habe sich aufgrund der umfassenden Zentralbankmaßnahmen in der Eurozone, in den USA sowie in den Schwellenländern verbessert. Die daher positiveren monetären Indikatoren implizierten für den Dax eine im Schlussquartal beginnende Aufwärtsbewegung, sobald die aktuellen Unsicherheitsfaktoren überwunden seien. Zu diesen zählten unter anderem der Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA sowie der Führungswechsel in China.

 

    Auch die Experten der Postbank gehen zunächst per saldo von einer weiteren Seitwärtsbewegung aus. Allerdings halten sie deutliche Kursausschläge nach oben und unten für wahrscheinlich. Die solide Bewertung vieler Unternehmen auf Basis der Gewinne sollte große Rücksetzer indes verhindern.

 

US-ARBEITSMARKTDATEN VOR US-PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL IM FOKUS

 

    Konjunkturseitig dürften in Europa am Montag die Daten zur Entwicklung der deutschen Verbraucherpreise einen Blick wert sein, bevor die Europäische Kommission am Dienstag den Geschäftsklimaindex für die Eurozone vorlegt. Beachtung sollte auch das am Mittwoch erwartete Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rates der Bank of Japan finden. Zuletzt waren Spekulationen über eine noch stärkere geldpolitische Lockerung in dem Land aufgeflammt.

 

    In den USA steht gegen Ende der Woche der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe auf der Agenda, der als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität gilt. Zudem dürfte dem letzten Arbeitsmarktbericht vor der Wahl des US-Präsidenten am sechsten November viel Beachtung geschenkt werden. Zum Wochenstart richtet sich der Fokus zunächst aber auf Informationen über das aktuelle Konsumverhalten in den USA sowie am Dienstag auf die Entwicklung des Case-Shiller-Index zum US-Immobilienmarkt.

 

ZAHLENFLUT VON DAX-KONZERNEN

 

    Derweil setzt sich die Quartalsberichtssaison in Deutschland mit einem wahren Zahlenreigen fort. Allein aus dem Dax berichten mit Linde(Linde), der Deutschen Börse (Deutsche Boerse), Bayer , der Deutschen Bank (Deutsche Bank), Fresenius (Fresenius SECo), Fresenius Medical Care, Beiersdorf, der Lufthansa (Deutsche Lufthansa) sowie Continental neun große deutsche Konzerne über die Geschäftsentwicklung im dritten Jahresviertel. Von den Unternehmen aus der zweiten Reihe legen unter anderem Gea Group (GEA Group), Software AG (Software), Metro (METRO), MAN, Hugo Boss , Vossloh, Dialog Semiconductor und Drägerwerk (Draegerwerk) Resultate vor.

 

    Auf Europa-Ebene stehen unter anderem Quartalsausweise von Fiat, Air France-KLM, Total (TOTAL), Royal Dutch Shell (Royal Dutch Shell Grou a) und Eni an. Bei den großen US-Konzernen richtet sich das Augenmerk auf die Geschäftsentwicklung bei Pfizer , Ford (Ford Motor) , ExxonMobil (Exxon Mobil) sowie Chevron ./mis/gl/he

 

    --- Von Michael Schilling, dpa-AFX ---

 

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