Bayer kann zu Folgen des Japan-Bebens noch keine Angaben machen
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer kann zu den Folgen der Katastrophe in Japan noch keine näheren Angaben machen. Die Bayer AG habe Kontakt zu ihren Mitarbeitern und müsse keine Toten oder Verletzten beklagen, sagte ein Konzernsprecher zu Dow Jones Newswires. Bayer beschäftigt in Japan rund 3.400 Mitarbeiter.
Mercedes verzichtet auf eigene Produktion in Russland - ANE
Die Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz verzichtet laut einem Pressebericht auf eine eigene Produktion im Wachstumsmarkt Russland. "Wir haben das Thema einer Fertigung in Russland geprüft und sind zu dem klaren Schluss gekommen, dass sich eine solche Investition angesichts der Stückzahlen die wir dort haben, momentan nicht rechnet", sagte Marketing- und Vertriebsvorstand Joachim Schmidt der "Automotive News Europe" (ANE).
BMW erreicht Sparziel bei Materialkosten vorzeitig - ANE
Der Autokonzern BMW hat sein Sparziel bei den Materialkosten laut einem Pressebericht mehr als ein Jahr früher erreicht als erwartet. "Wir haben seit 2007 bis jetzt insgesamt über 4 Mrd EUR eingespart und damit unser Ziel erreicht, uns auf Materialkostenseite auf Wettbewerbsniveau zu bewegen", sagte BMW-Einkaufsvorstand Herbert Diess der Fachzeitschrift "Automotive News Europe" (ANE).
Dt Börse/Francioni zerstreut Sorge über Stellenabbau - FAS
Nach der geplanten Fusion mit der NYSE Euronext müssen die Mitarbeiter der Deutschen Börse nach Aussage von CEO Reto Francioni keinen drastischen Stellenabbau fürchten. "Wir haben noch nie betriebsbedingt gekündigt. Nicht anders soll es künftig laufen", sagte Francioni der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).
EnBW will deutsche Atomkraftwerke überprüfen - FAS
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG will angesichts der Atomkatastrophe in Japan die Sicherheit ihrer Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland überprüfen. "Wir müssen die technischen Vorgänge in den japanischen Kernkraftwerken auf Basis gesicherter Erkenntnisse analysieren und uns dann fragen, welche Konsequenzen wir aus diesen Geschehnissen für unsere Kernkraftwerke ziehen", sagte Villis der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).
Continental: Folgen der Katastrophe in Japan noch unklar
Der Automobilzulieferer Continental kann noch nicht sagen, in welchem Ausmaß seine Mitarbeiter in Japan von dem Erdbeben am Freitag und dem folgenden Tsunami betroffen sind. "Wir konzentrieren uns jetzt mit aller Kraft darauf, unseren rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (in Japan) zu helfen und sie zu unterstützen", sagte ein Continental-Sprecher.
Gewerkschaft GDL droht im Bahn-Tarifstreit mit massiver Streikwelle
Im Tarifkonflikt der deutschen Bahnbranche droht die Lokführergewerkschaft GDL mit einem Arbeitskampf, der die Streikwelle von 2007 und 2008 an Härte noch übertrifft. "Wir fahren eine andere Strategie. Die Streiks sollen schneller hintereinander getaktet werden", sagte GDL-Chef Claus Weselsky der "Welt am Sonntag".
Japan-Unglück hat kaum Auswirkungen für deutsche Wirtschaft - Wams
Die deutsche Wirtschaft muss laut einem Zeitungsbericht keine allzu großen Auswirkungen der dramatischen Ereignisse in Japan fürchten. "Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern sind dafür zu schwach ausgeprägt", sagte Stefan Kooths, Konjunkturexperte beim Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), der "Welt am Sonntag" (Wams).
Röttgen: Atomunfall in Japan weckt Zweifel an Kernenergie - Tagesschau
Der Atomunfall in Japan weckt nach Ansicht von Bundesumweltminister Norbert Röttgen grundsätzliche Zweifel an der Nutzung der Kernenergie. Die Atomkraft sei ein Auslaufmodell, zitiert die Tagesschau den Umweltminister. Es stelle sich nun die Frage, ob die Erreichbarkeit alternativer Energien beschleunigt werden könne. Dieser Diskussion dürfe niemand ausweichen.
Weiteres Erdbeben der Stärke sieben in Japan befürchtet
Nach dem Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami bereitet sich Japan auf ein weiteres schweres Beben vor. Es gebe eine Wahrscheinlichkeit von 70%, dass das Land in den kommenden drei Tagen von einem Erdbeben der Stärke "sieben oder mehr" erschüttert werde, sagte Takashi Yokota von der Wetterbehörde. Ein solches Beben könnte erneut Gebäude zerstören und einen Tsunami auslösen. Seit der Katastrophe vom Freitag waren bereits hunderte kleinere Beben nachgefolgt.
BoJ stellt Banken zusätzliche Barmittel zur Verfügung
Die Bank of Japan (BoJ) hat nach dem Erdbeben 13 Geschäftsbanken zusätzliche Barmittel von 55 Mrd JPY (rund 484 Mio EUR) zur Verfügung gestellt. Wie die BoJ mitteilte, sahen sich die Banken einer erhöhten Bargeldnachfrage von Kunden gegenüber. Die japanische Notenbank sei auch weiterhin bereit, die Stabilität der Finanzmärkte und eine angemessene Liquiditätsversorgung zu gewährleisten und alle hierfür erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
BoJ lockert Geldpolitik trotz des Bebens nicht weiter
Die Bank of Japan (BoJ) dürfte an ihrer ohnehin lockeren geldpolitischen Ausrichtung zunächst nichts ändern, wenn sich der geldpolitische Rat am Montag zu seinen auf einen Tag verkürzten Beratungen trifft; Beobachter wollen aber entsprechende Schritte zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausschließen. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte erwarten, dass der BoJ-Board sowohl das Leitzinsniveau als auch das Volumen seiner außerordentlichen Kreditfazilität unverändert lassen wird.
Das Beben erschüttert auch Japans Wirtschaft
Die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan hat nicht nur großes menschliches Leid verursacht, sie hat auch schwere Auswirkungen auf die ohnehin geschwächte Wirtschaft des 127-Millionen-Einwohner-Landes. Da die Katastrophe zu Produktionsausfällen bei den Autobauern Toyota und Nissan und anderen Unternehmen führte, droht eine Rezession. Außerdem wird der ohnehin enorme Schuldenberg des ostasiatischen Landes wegen der notwendigen Investitionen in den Wiederaufbau weiter wachsen. Auch der durch das Beben ausgelöste Atomunfall und die Abschaltung von zahlreichen Atomkraftwerken schadet der japanischen Wirtschaft.
Diageo im Bieterrennen für Stock Spirits - Kreise
Der britische Spirituosenkonzern Diageo bietet laut Kreisen für den Wettbewerber Stock Spirits. Die Diageo plc sei im Rennen, sagte eine Person mit entsprechenden Informationen. Die Erstrundengebote für das Berichten zufolge mit mehr als 1 Mrd USD bewertete Unternehmen waren Ende Februar fällig, wie Dow Jones Newswires bereits im vergangenen Monat erfuhr.
Karsai fordert NATO zu einem Ende ihrer Einsätze in Afghanistan auf
Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat die NATO zu einem Ende ihrer militärischen Einsätze im Land aufgefordert. "Ich bitte die NATO und die USA mit Ehre und Demut und nicht mit Arroganz darum, ihre Einsätze in unserem Land zu beenden", sagte Karsai in der östlichen Provinz Kunar.
Gaddafi-Sohn: Regierungstruppen kontrollieren 90% Libyens
Der Sohn des libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi, Seif el Islam, sieht die regierungstreuen Truppen des Landes kurz vor einem Sieg gegen die Aufständischen. "Jetzt sind wieder 90% des Landes unter unserer Kontrolle, bald ist alles zu Ende", sagte Seif el Islam den italienischen Zeitungen "Corriere della Sera" und "Repubblica". Verhandlungen mit den Rebellen schloss er aus, der Krieg werde "bis zum Ende" geführt.
DJG/sha
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March 14, 2011 01:30 ET (05:30 GMT)
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