Bund bereitet sich auf Eurozone-Austritt Greichenland vor - Spiegel
Die Bundesregierung stellt sich einem Pressebericht zufolge auf einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion ein. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe ohne Angabe von Quellen berichtet, bereitet die Bundesregierung bereitet sich für den Fall vor, dass die neue greichische Regierung die vereinbarten Sparprogramme nicht weiterführen will. Experten des Finanzministeriums spielen demnach unterschiedlichste Annahmen durch.
Geplanter Nordamerika-Gipfel verschoben - dapd
Wegen des tödlichen Unfalls des mexikanischen Innenministers hat US-Präsident Barack Obama einen geplanten Nordamerika-Gipfel am Rande des APEC-Treffens in Honolulu verschoben. Das Weiße Haus erklärte, Obama rechne noch immer damit, während der Sitzung in Hawaii den kanadischen Ministerpräsidenten Stephen Harper zu treffen, wie dapd berichtet. Ein Gipfeltreffen mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderon müsse jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Calderons Innenminister Francisco Blake Mora war am Freitag bei einem Hubschrauberabsturz getötet worden. Der Präsident sagte daraufhin seine Reise nach Hawaii ab.
Merkel und Sarkozy drängen Athen zu Umsetzung seiner Verpflichtungen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben die neue griechische Übergangsregierung zur "vollständigen" Umsetzung "aller" von Athen eingegangenen Verpflichtungen aufgefordert. Die Auszahlung der nächsten Kredittranche an Griechenland könne nur erfolgen, wenn Athen einen "entscheidenden Schritt in diese Richtung" gegangen sei, hieß es in einer Erklärung des Elysée-Palasts. Darin wurde darauf hingewiesen, dass Merkel und Sarkozy am Nachmittag mit dem neuen griechischen Regierungschef Lucas Papademos gesprochen hätten.
Obama: Europa hat bei seiner Währungskrise noch einiges zu tun
Trotz der politischen Umwälzungen und Sparanstrengungen der vergangenen Tage hat Europa nach den Worten von US-Präsident Barack Obama noch einiges zu tun, um die Währungskrise in den Griff zu bekommen. Solange Europa sein Schuldenproblem nicht löse, werde es "kein starkes Wachstum" in dieser Region geben, sagte Obama am Samstag am Rande des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) in Honolulu. "Es hat mich gefreut, zu sehen, dass die europäischen Spitzen es ernstgenommen haben, nicht nur die Krise Griechenlands sondern auch die Krise der gesamten Eurozone beizulegen", sagte er. Trotzdem gebe es noch einiges zu tun, damit die Märkte wieder Vertrauen in die Stabilität von Ländern wie Italien hätten.
Italiens Regierungschef Berlusconi zurückgetreten
Mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi hat die Euro-Krise einen weiteren EU-Regierungschef zu Fall gebracht. Der Ministerpräsident reichte am Samstagabend bei Staatschef Giorgio Napolitano wie angekündigt seinen Rücktritt ein, während auf den Straßen Roms tausende Berlusconi-Gegner feierten. Zuvor hatte das Parlament in Rom ein von der EU gefordertes Spar- und Reformpaket verabschiedet.
USA und Pazifik-Staaten einigen sich auf Freihandelsabkommen
Die USA und mehrere Pazifik-Staaten haben sich nach Aussage von US-Präsident Barack Obama auf die Grundzüge eines Freihandelsabkommens geeinigt. Es müssten noch "einige Details" ausgearbeitet werden, er sei aber guter Hoffnung, dass dies gelingen werde, sagte Obama zum Beginn des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) in Honolulu in Hawaii. Zu den Partnerstaaten gehören neben den USA auch Australien, Brunei, Chile, Malaysia, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. Die Gruppe hatte bereits 2008 mit entsprechenden Verhandlungen begonnen. Am Freitag hatte auch Japan angekündigt, an dem Projekt teilhaben zu wollen.
USA und Russland wollen gemeinsam auf Irans Atomprogramm reagieren
Die USA und Russland wollen in einer gemeinsamen Antwort auf die jüngsten Erkenntnisse zum iranischen Atomprogramm reagieren. Nach einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Dmitri Medwedew sagte US-Präsident Barack Obama am Samstag (Ortszeit) in Honolulu, beide Seiten hätten ihre Absicht bekräftigt, "an einer gemeinsamen Antwort zu arbeiten, um den Iran dazu zu bringen, seine internationalen Verpflichtungen einzuhalten". Die beiden Politiker trafen sich am Rande des APEC-Gipfels auf Hawaii.
SAP sieht sich weiter auf Wachstumskurs - Euro am Sonntag
Der Softwarekonzern SAP ist auch für den Rest des Jahres optimistisch. "Die Unternehmen investieren weiterhin strategisch in Innovationen", sagte SAP-Co-CEO Jim Hagemann Snabe in einem Interview mit "Euro am Sonntag". Zwar mache SAP keine Prognose für einzelne Quartale, "aber wir schauen mit unserer Software auf unsere Pipeline. Ich bin da zuversichtlich", sagte Snabe mit Blick auf das vierte Quartal.
Ex-Karstadt-Chef Urban an Kaufhof interessiert - Bild am Sonntag
Beim Verkauf der Warenhauskette Kaufhof des Metro-Konzerns wirft ein weiterer Bieter seinen Hut in den Ring. Neben Karstadt-Investor Nicolas Berggruen und dem österreichischen Immobilienunternehmer René Benko will ein Konsortium um den ehemaligen Karstadt-Quelle-Chef Wolfgang Urban ebenfalls mitbieten, berichtet die "Bild am Sonntag".
Volkswagen rechnet mit weiteren Neueinstellungen 2012 - BamS
Die deutschen Automobilkonzerne erwarten im kommenden Jahr steigende Beschäftigungszahlen. Auf die Frage, ob sein Unternehmen Ende 2012 mehr oder weniger Mitarbeiter als heute haben werde, sagte VW-Chef Martin Winterkorn der "Bild am Sonntag" (BamS): "Eher mehr. Vielleicht rund 500.000". Derzeit beschäftige Volkswagen weltweit gut 449.000 Mitarbeiter.
Schwarz-Gelb erwägt drastische Kürzung der Solarförderung - Focus
In der schwarz-gelben Koalition gibt es laut einem Magazinbericht Überlegungen, die Solarförderung drastisch zu kürzen. Wirtschafts- und Umweltministerium sollen bis Ende Januar 2012 Maßnahmen prüfen, mit denen der Solaranlagen-Zubau in Deutschland auf nur noch 1.000 Megawatt (MW) pro Jahr begrenzt werden kann, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" laut Vorabbericht.
Bosch-Chef Fehrenbach erwartet Rezession - Welt am Sonntag
Bosch-Chef Franz Fehrenbach erwartet, dass Europa angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten und der Schuldenkrise in eine Rezession schlittert. "Nachdem die Euro-Staaten im Juli ein großes Paket geschnürt hatten, bestand gute Hoffnung, dass sich die Finanzmärkte wieder beruhigen wurden. Aber das Gegenteil ist der Fall. Das Chaos ist größer geworden und damit auch die Krise", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH in der "Welt am Sonntag".
WSJ: Sony sichert sich EMI-Verlag - Bertelsmann geht leer aus
Das britische Plattenlabel EMI Group ist komplett verkauft. Nachdem sich die Universal Music Group des französischen Medienkonzerns Vivendi am Freitag das Plattengeschäft gesichert hatte, wurde nun auch für das Verlagsgeschäft verkauft. Eine Bietergruppe um den Elektronikriesen Sony erhielt nach Angaben vom Samstag den Zuschlag. Die Bertelsmann AG geht damit leer aus.
Gazprom steigt in deutschen Strommarkt ein
Der russische Energiekonzern Gazprom will in kürzester Zeit Strom an deutsche Endkunden liefern. Am vergangenen Donnerstag sei der Kauf des hessischen Energieanbieters Envacom besiegelt worden, sagte Jonathan Feingold, Direktor von Gazprom Energy, zu Dow Jones Energy Daily. "Wir werden das Endkundengeschäft von Envacom fortführen, aber den Markennamen schon in ein bis zwei Wochen zu Gazprom Energy umändern".
Emirates bestellt 50 Boeing-Maschinen für 18 Mrd USD
Der US-Flugzeugbauer Boeing kann sich über den größten Einzelauftrag über Zivilflugzeuge der Unternehmensgeschichte freuen. Die arabische Fluglinie Emirates bestellte 50 Flugzeuge des Typs 777-300, wie die Airline am Sonntag auf der Dubai Air Show mitteilte. Das Ordervolumen belaufe sich auf 18 Mrd USD.
UniCredit zieht sich aus Londoner Wertpapiergeschäft zurück - FT
Die italienische Großbank UniCredit will sich einem Zeitungsbericht zufolge von ihrem Londoner Wertpapiergeschäft trennen. Der Schritt, der am Montag bekannt gegeben werden soll, sei Teil eines strategischen Plans, sich stärker auf die Kernmärkte Italien, Deutschland und Polen zu konzentrieren, berichtete die "Financial Times" (FT) unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.
Brasilianische Petrobras leidet unter schwacher Heimatwährung
Brasiliens staatlich kontrollierter Energiekonzern Petrobras leidet unter der deutlichen Abwertung des brasilianischen Real. Die Währung des südamerikanischen Landes hat knapp 20% ihres Wertes eingebüßt, was den Gewinn des Ölkonzerns im dritten Quartal um 6,5 Mrd BRL (entspricht 2,7 Mrd EUR) geschmälert hat. Das Unternehmen konnte somit kaum von dem deutlich höheren Ölpreis profitieren.
DJG/mgo
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November 14, 2011 00:30 ET (05:30 GMT)- - 12 30 AM EST 11-14-11