05.08.2012 18:01
Bewerten
(0)

WOCHENENDÜBERBLICK - 4. und 5. August 2012

   Der Streit um den Euro wird immer unversöhnlicher

   Im Streit um den richtigen Weg aus der Staatsschuldenkrise Europas werden immer größere Geschütze aufgefahren. Angesichts der in Deutschland weiter wachsenden Vorbehalte gegen eine Schulden-Union in Europa empfahl der italienische Premierminister Mario Monti nun sogar, die Regierungen müssten sich von ihren Parlamenten "unabhängiger" machen. Er warnte andernfalls vor einem Auseinanderbrechen Europas.

   EZB-Ratsmitglied Visco erwartet expansivere Geldpolitik - Presse

   EZB-Ratsmitglied Ignazio Visco hält die Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa für noch nicht beendet. Deshalb sei eine stärkere expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank in den kommenden Monaten möglich, sagte Visco, der zugleich italienischer Zentralbankchef ist, der Zeitung La Repubblica.

   S&P stuft 15 Banken in Italien herunter

   Die konjunkturelle Flaute in Italien macht die Ratingagentur S&P pessimistischer für die Banken des Landes. Die Rezession werde in Italien länger wüten als bisher gedacht, deshalb würden die Ratings von 15 Finanzhäusern heruntergestuft, teilte S&P mit. Es sind vor allem kleinere Institute, die von dem Schritt betroffen sind.

   IWF äußert sich zufrieden über Verhandlungen der Troika mit Athen

   Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat sich zufrieden mit den Ergebnissen der jüngsten Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland gezeigt. "Wir haben gute Fortschritte erzielt", sagte IWF-Vertreter Poul Thomsen am Sonntag in Athen nach Gesprächen der Troika mit dem griechischen Finanzminister Yannis Stournaras und Arbeitsminister Giannis Vroutsis.

   SAP tritt auf die Kostenbremse - Magazin

   Der Softwarekonzern SAP tritt auf die Kostenbremse, um seine Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Alle Kosten würden auf den Prüfstand gestellt, sagte SAP-Finanzchef Werner Brandt laut WirtschaftsWoche. "Wir müssen in der zweiten Jahreshälfte die Ausgaben deutlich reduzieren, um unser internes Ziel zu erreichen."

   United Internet wird von Problemen bei Tochter Sedo mitgerissen

   Probleme des Internet-Marketingspezialisten Sedo Holding vermasseln der Muttergesellschaft United Internet das Quartalsergebnis. Bei Sedo laufen die Geschäfte nicht so gut wie erhofft, deshalb musste die börsennotierte Tochter der United Internet AG Wertberichtigungen vornehmen. Diese schlagen sich bei dem TecDAX-Konzern aus Montabaur im Konzernabschluss mit Wertminderungen in Höhe von 46,3 Millionen Euro negativ nieder.

   USA trennen sich von weitere Aktien des Versicherungskonzerns AIG

   Die US-Regierung hat sich erneut von Aktien des während der Finanzkrise geretteten Versicherungskonzerns AIG getrennt. Für 5 Milliarden US-Dollar verkaufte das Finanzministerium Aktien des einstmals größten Versicherungskonzerns der Welt. Bei einem erzielten Preis von 30,50 Dollar je Aktie verdiente die Regierung damit sogar Geld - bei der Rettung des Unternehmens hatte sie knapp 2 Dollar je Aktie weniger bezahlt.

   Ausrüster ASML erhält zweiten Großaktionär aus der Chipindustrie

   Der Chiphersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing macht es seinem Wettbewerber Intel nach und beteiligt sich an der ASML Holding NV, einem niederländischen Ausrüster der Chipbranche. Die Taiwaner lassen sich eine Beteiligung von 5 Prozent 838 Millionen Euro kosten. Zusätzlich sollen 276 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung der Niederländer fließen.

   Petrobras legt schwächstes Quartalsergebnis seit 10 Jahren vor

   Der halbstaatliche brasilianische Ölkonzern Petrobras hat im zweiten Quartal unter der schwachen Währung seines Heimatlandes gelitten und ist deshalb tief in die Verlustzone gerutscht. Die zehnprozentige Abwertung des Real ließen die in US-Dollar denominierten Schulden der Brasilianer in Real gerechnet steigen. Deshalb schrieb Petrobras mit einem Nettoverlust von 1,35 Milliarden Reais bzw umgerechnet gut 500 Millionen Euro das schlechteste Quartalsergebnis seit mehr als zehn Jahren.

   DJG/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   August 05, 2012 11:30 ET (15:30 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 30 AM EDT 08-05-12

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX legt zu -- US-Börsen im Plus -- ZEW-Konjunkturerwartungen fallen -- Bitcoin-Zertifikat lässt spekulative Anleger voll auf ihre Kosten kommen -- BMW, UniCredit, BHP im Fokus

Tesco-Aktie mit kräftigem Plus nach starkem Wachstum. Kenneth Rogoff sieht den Crash kommen - das ist seine Lösung. Brüssel vertieft Prüfung der Monsanto-Übernahme durch Bayer. Experten: Immobilienfirma Grand City steht vor Aufnahme in MDAX. Great Wall: Kein Kontakt zu Fiat wegen Übernahme. Gläubigerausschuss von Air Berlin trifft sich angeblich am Mittwoch.

Top-Rankings

KW 33: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 33: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Die Meister-Liste der 1. Fußball Bundesliga
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?
Bitcoin & Co.: Die wichtigsten Kryptowährungen
Welche Digitalwährung macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Donald Trump steht zunehmend in der Kritik. Was glauben Sie, wie lange wird er US-Präsident sein?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
BASFBASF11
Allianz840400
Amazon906866
EVOTEC AG566480
Lufthansa AG823212
Air Berlin plcAB1000
Nordex AGA0D655