Stahlkonzerne wollen erneut die Preise erhöhen - Handelsblatt
Die führenden Stahlhersteller in Europa wollen Anfang Oktober ihre Verkaufspreise deutlich erhöhen. Vor allem Kunden aus den Branchen Automobil- und Maschinenbau seien betroffen. Wie ein Manager des Stahlkonzerns Arcelor Mittal gegenüber dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) sagte, plant das Unternehmen eine Preiserhöhung für das wichtige Vorprodukt Warmbreitband um 5% auf rund 620 EUR/Tonne. Auch die Mitbewerber ThyssenKrupp und Salzgitter würden dem Beispiel folgen, so die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Stahlhersteller begründen die neuerlichen Preisanhebungen mit der starken Verteuerung der Rohstoffpreise.
Lufthansa plant für 2010 wieder Dividendenzahlung - BöZ
Die Deutsche Lufthansa ist operativ auf Erholungskurs und stellt den Aktionären für das laufende Geschäftsjahr die Wiederaufnahme einer Dividendenzahlung in Aussicht. Dies sagte Finanzvorstand Stephan Gemkow in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung/BöZ". Für das Verlustjahr 2009 hatte die Fluggesellschaft die Ausschüttung ausfallen lassen. Ergebnisträger des Konzerns sei das Langstrecken-Geschäft, "Hebel" für eine positive Entwicklung im wichtigsten Geschäftsfeld Passagierverkehr sei dabei die Tochter Swiss. "Ob die Lufthansa Passage selbst auch schwarze Zahlen schreiben kann, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen", so Gemkow.
RWE-CEO dementiert Pläne zur Einfluss-Kürzung kommunaler Aktionäre
RWE plant keine Aufspaltung des Versorger-Bereichs in eine deutsche und eine internationale Sparte, so CEO Jürgen Grossmann in einem Interview mit "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung/FASZ". Auch solle den kommunalen Anteilseignern kein stärkeres Mitspracherecht im nationalen Geschäft eingeräumt werden, wenn diese gleichzeitig die Kontrolle bei Auslandsaktivitäten aufgeben. "Ich freue mich über die kommunalen Aktionäre der RWE, die mit einer Sperrminorität am gesamten Konzern beteiligt sind", so Grossmann. Dies solle noch lange so bleiben.
Vodafone plant Ablösung von CEO - Zeitung
Der Vodafone-CEO John Bond bereitet seinen Rücktritt vor, berichtet die "Sunday Times" ohne Angabe von Quellen. Laut der Zeitung wurde die Personalberaterin Anna Mann damit beauftragt einen Nachfolger zu suchen. Als Kandidat wird unter anderem Roger Carr, Chairman des Energieunternehmens Centrica genannt, heißt es in dem Bericht. Vodafone wollte sich auf Anfrage nicht an den Presse-Spekulationen beteiligen
GM plant Börsengang nach US-Kongresswahlen im November - Zeitung
Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) wird laut einem Zeitungsbericht erst nach der US-Kongresswahl im November an die Börse zurückkehren. GM warte die Wahlen am 2. November ab und absolviere den Börsengang womöglich Mitte November, berichtete die Zeitung "The Detroit News" am Samstag auf ihrer Webseite. Der Preis der Aktie solle am 17. November festgelegt werden, der Börsengang am nächsten Tag erfolgen, sagte dem Bericht zufolge ein Analyst unter Berufung auf "verschiedene Quellen".
US-Justiz untersucht Reihenfolge von Suchergebnissen bei Google
Nach mehreren Beschwerden von Wettbewerbern untersucht die US-Justiz nun die Reihenfolge der Suchergebnisse beim Internet-Konzern Google. "An uns ist kürzlich die Staatsanwaltschaft von Texas herangetreten, die die Position von Google bei den Wettbewerbsrechten untersucht", schrieb der stellvertretende Chef-Jurist Don Harrison am Freitag in einem Blog des US-Unternehmens. Er zeigte sich überzeugt, alle Fragen der Behörden beantworten zu können, "weil wir überzeugt sind, dass Google im besten Interesse seiner Nutzer handelt".
Ehemaliger Hewlett-Packard-CEO könnte zu Oracle gehen - Zeitung
Der frühere CEO von Hewlett-Packard, Mark Hurd, steht in Verhandlungen über eine Tätigkeit im Management von Oracle. Dies berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Hurd und Oracle befänden sich in Gesprächen. Die genaue Position von Hurd sei aber noch unklar, heißt es in dem Bericht weiter. Zudem müsse der Vorstand von Oracle einem Engagement noch zustimmen. Larry Ellison solle aber Oracle-CEO bleiben, so die Zeitung.
Samsung rechnet für 2011 mit Investitionen von 30 Bill KRW
Der südkoreanische Chip-Hersteller Samsung Electronics Co. plant für das 2011 Investitionen in Höhe von 30 Bill KRW (25,58 Mrd USD). "Es ist schwierig für 2011 einen klaren Plan vorzugeben, aber wir planen Investitionen von rund 30 Bill KRW", sagte CEO Choi Gee-sung am Freitag gegenüber Reportern auf der Konsum-Elektronik-Messe IFA. Damit sollen die bestehenden Bereiche ausgebaut und neue Bereiche erschlossen werden. Für 2010 rechnet Samsung mit Investitionen in Höhe von 26 Bill KRW.
Suzuki plant Bau einer dritten Auto-Fabrik in Indien -
Nikkei Die Suzuki Motor Corp plant den Bau einer dritten Auto-Fabrik in Indien. Die Produktionsstätte soll frühestens 2013 fertiggestellt sein und eine jährliche Kapazität von rund 250.000 Fahrzeugen haben, berichtet die japanische Zeitung "Nikkei" unter Berufung auf Unternehmenskreise am Samstag. Damit würde sich die Kapazität von Suzuki in Indien auf rund 1,7 Mio Fahrzeuge erhöhen.
Franz. Finanzminister schließt Steuererhöhungen unter Sarkozy aus
Der französische Finanzminister Francois Baroin hat Steuer-Erhöhungen während der Amtszeit von Präsident Nicolas Sarkozy ausgeschlossen. "So lange Nicolas Sarkozy Präsident ist, wird es keine Steuer-Erhöhungen geben", so Baroin in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender "France 2" am Sonntag.
Italien droht mit Veto gegen Handelsabkommen mit Südkorea - Zeitung
Die italienische Regierung hat damit gedroht, gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea bei der Ratifizierung am 10. September ihr Veto einzulegen, berichtet die italienische Zeitung "Il Sole-24 Ore" in ihrer Sonntagsausgabe. Demnach drängt Italien darauf, dass die Klauseln bezüglich der Auto-Industrie modifiziert werden, da sonst Nachteile für die italienische Automobil-Industrie befürchtet werden. Frankreich und Deutschland seien ebenfalls besorgt über mögliche negative Auswirkungen auf ihre Automobil-Industrien.
EU plant neue Regeln für Derivate und "Short-Selling" im September
Die Europäische Union will am 15. September neue Regeln für den Handel mit Derivaten und das "Short-Selling" bekannt geben, sagte der EU-Kommissar für Finanzdienstleistungen, Michel Barnier, am Samstag. Die Regeln zielten auf eine stärkere Transparenz im Derivate-Handel durch eine verbindliche Registrierung. Weitere Details wollte der EU-Kommissar vor der Bekanntgabe der neuen Regeln nicht nennen.
Trichet: Deutsche Konjunktur könnte Modell für Nachbarn sein - Zeitung
Das deutsche Konjunktur-Modell könnte ein Vorbild für die europäischen Nachbarländer sein, so der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, in einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Figaro" (Samstagausgabe). "Den Produktionskosten eine sehr hohe Aufmerksamkeit zu schenken und zudem Reformen für eine flexiblere Konjunktur einzuleiten könnte ein Beispiel für die deutschen Nachbarstaaten sein", sagte Trichet. Die starke Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland sei das Ergebnis dieser Bemühungen.
DJG/ros
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September 05, 2010 12:00 ET (16:00 GMT)
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