Debatte über Bundespräsident Wulff dauert an
Auch am Wochenende findet die Debatte über die Aussagen und Zukunft von Bundespräsident Christian Wulff kein Ende. Aufmerksamkeit rief insbesondere eine Meldung hervor, wonach sich die Parteichefs der schwarz-gelben Koalition, Angela Merkel, Philipp Rösler und Horst Seehofer, bereits auf ein Verfahren zur Nominierung eines neuen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt geeinigt haben sollen. Die Meldung wurde jedoch umgehend von Seehofer dementiert.
Belgien friert nach EU-Kritik geplante Ausgaben vorübergehend ein
Als Reaktion auf die Forderung der EU-Kommission nach weiteren Einsparungen hat die belgische Regierung beschlossen, "für einige Monate" geplante Ausgaben in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro einzufrieren. Haushaltsminister Olivier Chastel sagte dem Fernsehsender RTL-TVI am Samstag, die Maßnahme habe indes keinen Einfluss auf Haushaltsentscheidungen, die im kommenden Monat getroffen würden. Die EU-Kommission soll am kommenden Mittwoch zum belgischen Haushaltsentwurf Stellung nehmen.
Deutschland und Frankreich unternehmen neuen Anlauf zur Euro-Rettung
Im Kampf gegen die Euro-Krise wollen Deutschland und Frankreich am Montag eine gemeinsame Linie abstecken. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu einem Treffen in Berlin, das vor allem der Vorbereitung des nächsten EU-Gipfels Ende Januar dienen soll. Für Verstimmung sorgte der jüngste französische Alleingang bei der umstrittenen Finanztransaktionssteuer.
adidas auch für 2012 optimistisch - Presse
Trotz der aktuellen Konjunkturabkühlung spürt der Sportartikelhersteller adidas bislang kein Abflauen der Kauflaune. Mit dem Abschluss des 2011er-Geschäftsjahres könne der Konzern sehr zufrieden sein, und 2012 sei weiteres Wachstum zu erwarten, sagte Finanzvorstand Robin Stalker in einem Interview mit der Börsen-Zeitung.
Börsen werben für Fusion direkt bei EU-Kommissaren - Kreise
Die auf der Kippe stehende Fusion der Deutschen Börse mit der NYSE Euronext soll nun mit intensiver Lobbyarbeit gerettet werden. Beide Unternehmen würden direkt bei den 27 EU-Kommissaren in Brüssel für die Transaktion werben wollen, heißt es in Kreisen. "Jetzt steht ein Monat mit intensiven Aktivitäten an, dies wird die Dinge in die eine oder in die andere Richtung in Bewegung bringen", sagte ein Informant.
Daimler und Nissan bauen gemeinsam Motoren in den USA
Die angekündigte Zusammenarbeit von Daimler mit dem japanischen Autohersteller Nissan zeigt ein weiteres Ergebnis. Beide Unternehmen würden gemeinsam in einem amerikanischen Nissan-Werk Vierzylinder-Benzinmotoren von Mercedes-Benz bauen, teilte der japanische Konzern mit. Der Beginn der Motorenproduktion im Werk Decherd in Tennessee soll 2014 erfolgen.
VW will 2012 in den USA mehr als 500.000 Autos verkaufen
Europas größter Autobauer Volkswagen will auch in diesem Jahr auf dem wichtigen US-Markt kräftig wachsen. Das Ziel für 2012 sei es, konzernweit mehr als 500.000 Autos in den Vereinigten Staaten zu verkaufen, teilte das Unternehmen mit. Die Absatzmarke von einer halben Million hatten die Niedersachsen dort zuletzt 1973 geknackt. Im vergangenen Jahr hatten sich 444.192 US-Käufer für ein Auto einer Volkswagen-Marke entschieden.
Bristol-Myers kauft für Milliardenbetrag Hepatitismittelhersteller
Der amerikanische Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb nimmt einen Milliardenbetrag in die Hand, um auf dem Gebiet der Hepatitis-Bekämpfung weiterzukommen. Erworben werde das Unternehmen Inhibitex Inc, das ein Mittel gegen die Leberkrankheit Hepatitis C entwickelt, teilte die Bristol-Myers Squibb Co mit. Den Amerikanern ist der Zukauf zweieinhalb Milliarden US-Dollar wert.
DJG/jhe
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January 08, 2012 11:30 ET (16:30 GMT)
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