09.12.2012 18:53
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WOCHENENDÜBERBLICK/8. und 9. Dezember 2012

   Griechenland bleibt beim Schuldenrückkauf hinter Zielen zurück - Kreise

   Griechenland ist mit seinem ambitionierten Vorhaben, Milliarden von Staatsschulden zurückzukaufen, offenbar hinter seinen eigenen Zielen zurückgeblieben. Anstelle der angepeilten 30 Milliarden Euro haben Gläubiger nur 26 bis 28 Milliarden Euro an Schulden zum Rückkauf angeboten, wie eingeweihte Personen am Sonntag sagten. Nun müssen möglicherweise tatsächlich die vier größten griechischen Banken in die Bresche springen, damit das Schuldenrückkaufprogramm doch noch gelingen kann.

   EZB/Coeure: Europa muss bei Griechen-Rettung größere Rolle spielen

   Europa muss nach Aussage von EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure künftig eine größere Rolle spielen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) habe zu Beginn der Krise eine sehr nützliche Rolle gespielt, indem er Griechenland technische Unterstützung gegeben habe, sagte Couere. Da sich die Krise Griechenlands nun fortsetze, müsse für Griechenland eine "europäische Lösung" gefunden werden.

   Bundesbank-Präsident fordert für Bankenaufsicht Änderung der EU-Verträge - Interview

   Für die geplante Ansiedlung der Bankenaufsicht bei der Europäischen Zentralbank fordert Bundesbank-Präsident Jens Weidmann eine aufwendige Änderung der EU-Verträge. Ziel müsse es sein, Interessenkonflikte zwischen Geldpolitik und Bankenaufsicht zu vermeiden, sagte Weidmann im Interview mit der Welt am Sonntag. "Ich sehe nicht, wie das auf der vorgesehenen rechtlichen Basis zur Übertragung der Aufsichtskompetenzen an die EZB möglich ist. Eine rechtlich saubere Lösung erfordert meines Erachtens eine Änderung der EU-Verträge."

   Konjunkturerholung in China verstärkt sich

   Asiens Wachstumslokomotive nimmt wieder Fahrt auf. November-Daten zu Industrieproduktion, Stromerzeugung und Grundstückserschließungen deuten darauf hin, dass sich das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal verstärkt. Chinas wachstumsfördernde Maßnahmen - eine lockere Geldpolitik und staatliche Infrastrukturinvestitionen - zeigen damit Erfolg. Nach Mitteilung der Statistikbehörde überstieg die industrielle Wertschöpfung ihr Vorjahresniveau im November um 10,1 Prozent. Volkswirte hatten einen Zuwachs von 9,8 Prozent erwartet.

   Banken-Gläubiger sollen an Zypern-Rettung beteiligt werden - Magazin

   Im Fall Zyperns will die Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds bei der geplanten Bankenrettung einem Magazinbericht zufolge neue Wege beschreiten. Bevor staatliche Mittel fließen, sollen die Gläubiger und Anteilseigner der zyprischen Banken an den Lasten beteiligt werden, wie laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel aus dem Entwurf eines Memorandum of Understanding zwischen Zypern und der Troika hervorgeht.

   VW-Absatz legt im November um zehn Prozent zu - Zeitung

   VW verliert auch zum Jahresende nicht an Tempo. "Wir sind weiter gut unterwegs", sagte Finanzvorstand Dieter Pötsch der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Im November lagen die Konzern-Auslieferungen etwa zehn Prozent über dem Vorjahr. Ein Grund dafür sei der Erfolg des neuen Golf. "Wir haben mittlerweile mehr als 60.000 Bestellungen, das ist deutlich mehr, als wir erwartet hatten", sagte Pötsch. Dazu sei keine große Rabattaktion nötig gewesen.

   Wegen Schneefällen 289 Flüge am Frankfurter Flughafen gestrichen

   Auch am Frankfurter Flughafen hat der Wintereinbruch am Sonntag Spuren hinterlassen. Insgesamt 289 Flüge mussten bis 15.30 Uhr gestrichen werden, davon 149 Starts und 140 Landungen, wie ein Sprecher des Betreibers des größten deutschen Flughafens, der Fraport AG, sagte. Insbesonders innerdeutsche Flüge waren betroffen.

   Air Berlin will in nächsten 2 Jahren 15 Prozent an Kosten einsparen

   Der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin stehen weitere harte Einschnitte ins Haus. Dabei macht die zweitgrößte deutsche Airline möglicherweise erstmals in ihrer Geschichte auch vor Stellenstreichungen nicht Halt. Fest steht jedenfalls, dass Air Berlin weiter kräftig an der Kostenschraube drehen wird. 15 Prozent will die Fluggesellschaft in den nächsten zwei Jahren einsparen, wie ein Sprecher dem Wall Street Journal Deutschland sagte. Details sollen jedoch erst im Januar mitgeteilt werden.

   Angeschlagene HSH Nordbank kann auf höhere Staatshilfen hoffen

   Die angeschlagenen HSH Nordbank kann auf weitere Schützenhilfe von ihren beiden Hauptanteilseigner Hamburg und Schleswig-Hollstein hoffen. Die beiden Bundesländer wappnen sich für eine Aufstockung ihrer Garantien und bereiten einen entsprechenden Antrag bei der Europäischen Kommission vor, wie eine mit der Situation vertraute Person sagte. Sollten die europäischen Wettbewerbshüter einem neuerlichen Hilfsantrag für die HSH Nordbank zustimmen, würden die staatlichen Garantien auf zehn von zuvor sieben Milliarden Euro aufgestockt.

   ProSiebenSat.1 will sich von Finanzinvestoren freikaufen - Magazin

   Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 will einem Magazinbericht zufolge seine Hauptanteilseigner KKR und Permira los werden. Den anstehenden Verkauf ihrer Sender in Skandinavien wolle die ProSiebenSat.1 Media AG nutzen, um die beiden Finanzinvestoren zum Ausstieg zu bewegen, schreibt Der Spiegel. Der Verkauf der Kanäle in Schweden, Norwegen und Dänemark könnte schon Ende der Woche besiegelt werden.

   Wirbelsturm Sandy kostet US-Versicherer AIG schätzungsweise 1,3 Mrd USD

   Der Wirbelsturm Sandy, der Ende Oktober über die amerikanische Ostküste hinweg gefegt war, ist an dem US-Versicherungskonzerns AIG nicht spurlos vorüber gezogen. Auf schätzungsweise 1,3 Milliarden US-Dollar bezifferte die American International Group Inc den versicherten Schaden.

   DJG/brb

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   December 09, 2012 12:22 ET (17:22 GMT)

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Nachrichten zu ProSiebenSat.1 Media SE

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13.01.2017ProSiebenSat1 Media SE buyDeutsche Bank AG
13.01.2017ProSiebenSat1 Media SE buyGoldman Sachs Group Inc.
12.01.2017ProSiebenSat1 Media SE buyHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
12.01.2017ProSiebenSat1 Media SE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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12.01.2017ProSiebenSat1 Media SE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
12.01.2017ProSiebenSat1 Media SE OutperformMacquarie Research
20.09.2016ProSiebenSat1 Media SE SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.09.2016ProSiebenSat1 Media SE SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
31.08.2016ProSiebenSat1 Media SE SellCitigroup Corp.
09.08.2016ProSiebenSat1 Media SE SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.08.2016ProSiebenSat1 Media SE VerkaufenDZ BANK
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Deutsche Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung. American Express verdient deutlich weniger. Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990. Winterkorn bleibt dabei: Von Betrug bei VW nichts gewusst.
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