'WSJ': Merck & Co. denkt über Verkauf von Tiermedizin-Sparte nach
NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co. <MRK.NYS> <MCC.FSE> denkt nach der geplanten Übernahme des Konkurrenten Schering-Plough <SGP.NYS> <SPL.FSE> einem Zeitungsbericht zufolge über einen Verkauf der Tiermedizin-Sparten eines der beiden Unternehmen nach. Wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf Kreise berichtete, hat Merck Kontakt zu möglichen Käufern aufgenommen.
In den vergangenen Tagen habe Merck Informationen über zwei Unternehmensbereiche in Umlauf gebracht, heißt es weiter. Die 50-Prozent-Beteiligung an dem Joint Venture Merial, das mit etwa fünf Milliarden US-Dollar (3,5 Mrd Euro) bewertet werde und die Tiermedizin-Sparte Intervet Scherin-Plough Anmial Health, die sechs bis acht Milliarden Dollar einbringen könnte. Mit dem Verkauf einer dieser beiden Unternehmensteile wolle Merck Bedenken der US-Kartellbehörden begegnen, dass das Pharmaunternehmen nach der Übernahme auf dem Markt für Tiermedizin zu mächtig werde.
Sanofi-Aventis <PSAN.PSE> <SNW.ETR>, dem die andere Hälfte an Merial gehöre, werde als wahrscheinlichster Käufer für Mercks Anteile gehandelt. Eine Merck-Sprecherin bestätigte der Zeitung gegenüber lediglich, dass das Unternehmen die Möglichkeiten für Sparten auslote. Das Unternehmen wolle seine Position im Bereich Tiermedizin aber nicht ganz aufgeben./gr//he