Von Jeanne Whalen und Dana Cimilluca
WALL STREET JOURNAL
NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat Kreisen zufolge Kontakt zu möglichen Käufern von Teilen seines Tierarzneigeschäfts aufgenommen. Merck & Co habe für Käufer Informationen über seinen 50%-Anteil an dem Joint Venture Merial zusammengestellt, das dem US-Konzern 5 Mrd USD einbringen könne, sagten mehrere Personen mit entsprechenden Informationen. Zudem gehe es um das Tierarzneigeschäft von Schering-Plough, das etwa 6 Mrd bis 8 Mrd USD erlösen könnte.
Die mögliche Transaktion solle nach der geplanten Übernahme des Wettbewerbers Schering-Plough erfolgen, den Merck & Co für 41 Mrd USD gekauft hat. Der Verkauf von einem der beiden Vermögenswerte solle Kartellbedenken nach der Übernahme von Schering-Plough im Veterinärbereich zerstreuen.
Die informierten Personen nennen als mögliche Käufer die Sanofi-Aventis SA, die Novartis AG, die Bayer AG, die Eli Lilly & Co und die Boehringer Ingelheim GmbH. Je nach Interesse werde dann entschieden, welches der beiden Geschäfte verkauft werden soll.
Eine Sprecherin von Merck & Co bestätigte, dass der Pharmakonzern einen Verkaufs von einem der Bereiche prüft. Eine Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.
Sprecher der möglichen Käufer wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.
Webseite: http://www.merck.com
-Von Jeanne Whalen und Dana Cimilluca, The Wall Street Journal,
++49 (0) 69 297 25 103, unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/jhe
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
(END) Dow Jones Newswires
June 03, 2009 14:40 ET (18:40 GMT)
Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 40 PM EDT 06-03-09