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Fannie Mae581 Non Cum Aktie [WKN: A0D8GP / ISIN: US3135868855]

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03.04.2009 19:00

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'WSJ': Millionen-Boni bei Fannie und Freddie - Neue Empörung


    WASHINGTON (dpa-AFX) - Neue Empörung über Millionen-Bonuszahlungen in den USA: Die staatlich kontrollierten US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae <FNM.NYS> <FNM.FSE> und Freddie Mac <FRE.NYS> <FHL.FSE> wollen einem Zeitungsbericht zufolge rund 210 Millionen Dollar (156 Mio Euro) an Boni ausschütten. Die Summe solle an insgesamt 7.600 Beschäftigte gehen, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag.

    Der höchste Einzelbonus des Pakets liege bei 1,5 Millionen Dollar. Die Gelder sollten als sogenannte "Halteprämien" überwiegend bis ins kommende Jahr hinein gezahlt werden, berichtete das Blatt unter Berufung auf einen Brief des für Fannie und Freddie zuständigen Regulierers an einen US-Senator. Knapp ein Viertel der Summe sei sogar schon geflossen.

ENORME VERLUSTE

    Erst im März hatten Millionen-Boni für Manager des angeschlagenen US-Versicherers AIG <AIG.NYS> <AIN.ETR> einen Sturm der Empörung ausgelöst. Unter dem Druck der Proteste gaben einige Manager das Geld zurück.

    Die Finanzierer Fannie und Freddie erlitten 2008 zusammen enorme Verluste von rund 108 Milliarden Dollar. Sie stehen hinter etwa jedem zweiten US-Immobilienkredit. Um einen völligen Kollaps am Häusermarkt zu verhindern, übernahm der Staat im vergangenen September die Kontrolle. Er stützt die Institute seither mit Milliardenhilfen.

'HALTEPRÄMIEN'

    Der Regulierer habe in seinem Schreiben an den Senator die "Halteprämien" als lebensnotwendig bezeichnet, um wichtige Leute nicht zu verlieren. Bei Fannie Mae sollen 60 Prozent der Beschäftigten laut dem Bericht einen Bonus erhalten, beim etwas kleineren Finanzierer Freddie Mac sind es sogar etwa 80 Prozent.

    Schon vor der jetzigen Veröffentlichung der Details zu den Prämien hatten erste Spekulationen in den vergangenen Wochen für Aufregung gesorgt. Der Vorsitzende des Finanzausschusses im Repräsentantenhaus, Barney Frank, hatte den Regulierer zum Stopp des Bonusprogramms aufgefordert./fd/DP/nl

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