(Wiederholung)
Von Ben Worthen
THE WALL STREET JOURNAL
REDWOOD SHORES (Dow Jones)--Der bittere Rechtsstreit zwischen Oracle und SAP um den Diebstahl geistigen Eigentums geht in eine neue Runde. Der US-Softwarekonzern Oracle lehnte das von einem kalifornischen Gericht für SAP verhängte Bußgeld von 272 Millionen Dollar ab. Damit kommt es nun zu einer weiteren Gerichtsverhandlung, in der der Oracle tatsächlich entstandene Schaden bestimmt werden soll.
Im November 2010 hatte eine US-Jury gegen die deutsche Softwareschmiede SAP ursprünglich eine Rekordstrafe von 1,3 Mrd USD verhängt. SAP setzte sich zur Wehr und bekam vor einem Bezirksgericht in Kalifornien teilweise Recht, die neue Strafe wurde mit 272 Mio USD deutlich niedriger festgesetzt. Die Oracle Corp hatte die Wahl, die Entschädigungssumme entweder zu akzeptieren oder den tatsächlichen Schaden festzustellen. Dafür ist ein weiteres Gerichtsverfahren notwendig.
Für letzte Option hat sich Oracle nun entschieden und erklärte in einer Einreichung, das ursprüngliche "Urteil der Jury verteidigen" zu wollen. Die SAP AG zeigte sich enttäuscht, dass Oracle eine weiter Gelegenheit verstreichen lasse, den Fall beizulegen. "Wir werden weiter daran arbeiten, den Fall zu einem fairen und vernünftigen Ende zu bringen."
-Von Ben Worthen, The Wall Street Journal;
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February 07, 2012 03:33 ET (08:33 GMT)
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