31.10.2012 07:45
Bewerten
(0)

Fresenius erzielt dank Generika und Kliniken Rekordergebnis

Wachstumskurs ungebrochen: Fresenius erzielt dank Generika und Kliniken Rekordergebnis | Nachricht | finanzen.net
Wachstumskurs ungebrochen
DRUCKEN
Für den Gesundheitskonzern Fresenius ist kein Ende des Wachstums in Sicht. Im dritten Quartal erzielten die Hessen ein Rekordergebnis.
Zu verdanken war dies vor allem dem florierenden Geschäft mit Nachahmermedikamenten in den USA und positiven Währungseffekten.  Auch die Krankenhaustochter Helios wuchs getrieben vom Zukauf der Damp-Gruppe kräftig.

   Ein Wermutstropfen war die in US-Dollar bilanzierende Dialysetochter Fresenius Medical Care. Zwar legten Umsatz und operatives Ergebnis noch zu, unter dem Strich war aber ein leichter Gewinnrückgang zu verzeichnen. Das Wachstum wurde von ungünstigen Währungseinflüssen und steigenden Kosten gebremst.

   Erfreulicher verlief die Geschäftsentwicklung in den USA bei der Infusionstherapie-Tochter Kabi. Die Sparte profitierte länger als erwartet von Lieferproblemen bei Wettbewerbern. Die Kasse klingeln ließ vor allem das Narkosemittel Propofol, bei dem der US-Konkurrent Hospira seit geraumer Zeit Lieferprobleme hat. Bei den wesentlichen Anwendungen und Dosierungen für das wichtige Mittel war Kabi im dritten Quartal in den USA ohne Konkurrenz. Zudem brachte Kabi erfolgreich neue Produkte auf den Markt. Rückenwind erhielt der Bereich auch von einem anhaltend starken Wachstum in den Schwellenländern.

   In den Monaten Juli bis September konnte der Konzern daher seine starke operative Entwicklung fortsetzen. Die Erlöse kletterten auf 4,86 Milliarden Euro, nach 4,04 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis EBIT verbesserte sich auf 784 Millionen Euro, nach 655 Millionen Euro im Vorjahr. Unter dem Strich verdiente der Konzern 248 Millionen Euro, nach 202 Millionen Euro im Vorjahr. Mit den Zahlen lag der Konzern leicht unter den Schätzungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten.

   Für das Gesamtjahr bekräftigte Fresenius seine in diesem Jahr mehrmals angehobenen Jahresziele. Erwartet wird ein währungsbereinigter Anstieg des Konzernergebnisses um 14 bis 16 Prozent. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 12 bis 14 Prozent zulegen. "Unser diversifiziertes Geschäft mit vier starken Unternehmensbereichen und die globale Präsenz geben Fresenius Stabilität, um in einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld weiter profitabel zu wachsen", sagte Vorstandsvorsitzender Ulf M. Schneider.

   Auch bei der eigenständigen börsennotierten Tochter Fresenius Medical Care verlief das Geschäft im Quartal solide. Der im Vergleich zum Euro starke Dollar und höhere Zinsaufwendungen wegen der Finanzierung der jüngsten Akquisitionen führte allerdings zu einem leichten Rückgang des Konzernergebnisses. FMC bilanziert in US-Dollar, hat aber auch ein starkes Geschäft im Euroraum. Umsatz und operativer Gewinn legten aber zu. Auch FMC bekräftige die Jahresprognosen.

   Positiv wirkte sich bei FMC aus, dass die amerikanische Krankenversicherung Medicare für Dialysebehandlungen mehr zahlte. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung stieg in den USA im dritten Quartal auf 349 Dollar nach 345 Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Allerdings stiegen in den USA auch die durchschnittlichen Kosten je Behandlung im Vorjahresvergleich um 2 Dollar auf 281 Dollar. Medicare rechnet Dialysebehandlungen seit 2011 pauschal ab und vergütet die erbrachten Leistungen nicht mehr einzeln. Während der Konzern im dritten Quartal weltweit den Umsatz mit Dialysedienstleistungen um 10 Prozent steigern konnte ging der Umsatz mit Dialyseprodukten leicht um 1 Prozent zurück. Anhaltend schwierige Marktbedingungen haben das Geschäft belastet.

   In den Monaten Juli bis September kletterten die Erlöse im FMC-Konzern um 7 Prozent auf 3,42 Milliarden US-Dollar. Geholfen haben dabei Zukäufe wie American Access und Liberty Dialysis. Den US-Konkurrenten Liberty Dialysis hatte FMC für rund 1,5 Milliarden Dollar übernommen. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um 6 Prozent auf 568 Millionen Dollar zu. Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente der Konzern mit 270 Millionen Dollar 3 Prozent weniger als im Vorjahr.

   Kontakt zum Autor: heide.oberhauser@dowjones.com

   DJG/hoa/jhe

   (Mehr zu diesem Thema und weitere Berichte und Analysen zu aktuellen Wirtschafts- und Finanzthemen finden Sie auf www.WSJ.de, dem deutschsprachigen Online-Angebot des Wall Street Journal.)

   (END) Dow Jones Newswires

   October 31, 2012 04:07 ET (08:07 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 07 AM EDT 10-31-12

Anzeige

Nachrichten zu Fresenius SE & Co. KGaA (St.)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Fresenius SE & Co. KGaA (St.)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
05.10.2017Fresenius SECo NeutralGoldman Sachs Group Inc.
04.10.2017Fresenius SECo overweightMorgan Stanley
03.10.2017Fresenius SECo buyCitigroup Corp.
20.09.2017Fresenius SECo buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
20.09.2017Fresenius SECo NeutralGoldman Sachs Group Inc.
04.10.2017Fresenius SECo overweightMorgan Stanley
03.10.2017Fresenius SECo buyCitigroup Corp.
20.09.2017Fresenius SECo buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
18.09.2017Fresenius SECo buyCommerzbank AG
04.09.2017Fresenius SECo buyCitigroup Corp.
05.10.2017Fresenius SECo NeutralGoldman Sachs Group Inc.
20.09.2017Fresenius SECo NeutralGoldman Sachs Group Inc.
19.09.2017Fresenius SECo NeutralUBS AG
12.09.2017Fresenius SECo NeutralGoldman Sachs Group Inc.
06.09.2017Fresenius SECo NeutralGoldman Sachs Group Inc.
07.12.2010Fresenius Vz verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
13.08.2010Fresenius Vz verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
01.04.2010Fresenius VZ "reduce"SEB AG
31.03.2010Fresenius VZ verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
18.09.2008Fresenius sellSociété Générale Group S.A. (SG)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Fresenius SE & Co. KGaA (St.) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Vier Gewinneraktien der Autorevolution

Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt wurde deutlich: Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten. Alle großen Automobilhersteller stellen ihre Produktionslinien um. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche vier Aktien durch autonomes Fahren und Elektromobilität auf der Gewinnerseite stehen könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt freundlich -- Dow schließt weit im Plus -- eBay-Aktie nachbörslich schwach: Bilanz enttäuscht -- IPO: Neue Varta-Aktien zu Höchstpreisen -- Bitcoin, BVB, Rio Tinto, Zalando, IBM im Fokus

US-Notenbank Fed: Wirtschaft wächst trotz Hurrikanen weiter. PUMA-Aktie legt zu: Prognose nach kräftigen Zuwächsen erneut angehoben. HOCHTIEF legt Gegenangebot für Mautstraßen-Betreiber Abertis vor. Mitsubishi will Absatz kräftig steigern.

Top-Rankings

KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Siebenstelliges Jahresgehalt
In diesen Bundesländern leben die Bestverdiener

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
BYD Co. Ltd.A0M4W9
CommerzbankCBK100
Millennial Lithium CorpA2AMUE
Apple Inc.865985
Bitcoin Group SEA1TNV9
Infineon AG623100
GeelyA0CACX
EVOTEC AG566480
Amazon906866
E.ON SEENAG99
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750