FRANKFURT (Dow Jones)--Die Wacker Chemie AG registriert nach dem Einbruch im Bereich Siliziumscheiben für die Halbleiterindustrie eine Stabilisierung. Nachdem das Münchener Unternehmen hier den größten Einbruch verzeichnet habe, fragen Kunden wieder mehr nach, sagte der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FASZ).
"Wir sehen nicht nur eine steigende Nachfrage, sondern auch nach wie vor Druck auf die Preise, weil die Anlagen noch nicht vollständig ausgelastet sind." Ein Anziehen der Nachfrage bedeute nicht automatisch, dass die Umsätze genauso stark wachsen wie die Mengen, fügte der Manager hinzu.
Insgesamt hätten sich die Märkte von dem Einbruch wieder etwas erholt. Sie sind aber "noch lange nicht auf dem Stand von 2008", sagte Staudigl. Das Geschäft mit der Solarindustrie laufe weiterhin sehr gut. "In der Chemie liegt unser Umsatz nach wie vor rund 20% unter dem Vorjahr."
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June 21, 2009 11:45 ET (15:45 GMT)
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