Wahlkämpfer Obama bekräftigt: Keine Niedrigsteuern für Reiche mehr
Dieser Schritt spare im kommenden Jahrzehnt eine Billion Dollar, ohne dass die 98 Prozent der Amerikaner mit einem geringeren Einkommen mehr zahlen müssten, sagte Obama. Die Steuererleichterungen waren von seinem Vorgänger George W. Bush erlassen worden und wurden im vergangenen Jahr erst nach heftigem politischen Streit bis Dezember 2012 verlängert. Schon damals wollte Obama die Großverdiener herausnehmen.
Die Republikaner, die im Abgeordnetenhaus die Mehrheit haben und im Senat in der Minderheit sind, lehnen die Forderung ab. Sie wollen die Steuererleichterungen entweder für alle Einkommensgruppen verlängern oder überhaupt nicht. Ihr voraussichtlicher Kandidat fürs Weiße Haus im November, Mitt Romney, kritisierte Obamas Pläne umgehend als "massive Steuererhöhung", die der Wirtschaft schade./mcm/DP/jsl







