21.10.2012 14:39
Bewerten
 (0)

Reichensteuer passiert französische Nationalversammlung

Wahlversprechen eingelöst
Die heftig umstrittene Reichensteuer von 75 Prozent für hohe Einkommen hat ohne Schwierigkeiten die Nationalversammlung in Paris passiert.
Mit dem Votum am Freitagabend im Rahmen der Haushaltsberatungen habe Präsident François Hollande ein wichtiges Wahlversprechen eingelöst, meldete der Nachrichtensender France Info am Samstag. Wer über eine Million Euro pro Jahr verdient, soll diese Steuer zwei Jahre lang zahlen. Die konservative Opposition hat diese Abgabe als "Bestrafung der Reichen" und wirtschaftlich sinnlos verurteilt. Dadurch würden viele Reiche ermuntert, ihren Wohnort ins Ausland zu verlegen.

    Betroffen sind davon etwa 1.500 Bürger, die etwa 210 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskasse bringen sollen. Über den Haushaltsentwurf wird in der nächsten Woche weiterberaten. Die Neuverschuldung bleibt mit drei Prozent in den erlaubten EU-Grenzen.

    PARIS (dpa-AFX)

Bildquellen: skphotography / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt in Grün -- Staatsanwaltschaft: Germanwings-Co-Pilot verheimlichte Erkrankung -- US-Börsen leicht im Plus -- Apple, Air Berlin im Fokus

Intel in Gesprächen über Altera-Übernahme. Eurokurs steigt über 1,09 US-Dollar. S&P bestätigt Österreich-Rating. Griechische Regierungskreise: Können Schulden bald nicht mehr zahlen. Dürr-Aktionäre erhalten mehr Dividende. Griechische Reformliste fertig - Sitzung am Abend in Brüssel. Dow Chemical spaltet Großteil seines Chlor-Alkali-Geschäfts ab.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welches ist das erfolgreichste Geschäftsfeld von Apple?

In diesen Ländern finden Sie leicht Arbeit!

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Wissenswertes rund um die Investorenlegende

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

Welche Aktien zählt Warren Buffet zu seinem Portfolio?

Die wundersame Welt von Google

mehr Top Rankings

Umfrage

Berichte über Probleme im Zusammenhang mit der Einführung des Mindestlohns hält Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft für aufgebauscht. Wie stehen Sie zu diesem Thema.