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IBM Aktie [WKN: 851399 / ISIN: US4592001014]

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18.01.2008 15:51

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Wall Street: Deutliche Erholung - General Electric, IBM und AMD nach Zahlen im Blick


New York (aktiencheck.de AG) - Nach dem gestrigen Kursdebakel ist die Wall Street mit positiven Vorzeichen in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Kurz nach der Eröffnungsglocke zieht der Dow Jones um 1,09 Prozent an und steht bei 12.291,47 Punkten. Der S&P 500 legt 0,85 Prozent auf 1.344,59 Zähler zu. Daneben gewinnt der Nasdaq Composite 0,91 Prozent auf 2.368,20 Indexpunkte. Im weiteren Handelsverlauf stehen die Frühindikatoren sowie das Verbrauchervertrauen auf dem Programm.

Im Blick finden sich mitunter die Ergebnisse von General Electric. Der Mischkonzern konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal wie erwartet steigern und hat seinen Ausblick bestätigt. Die Aktie gewinnt in Reaktion auf das Zahlenwerk 3 Prozent. Im Technologiesegment preschen Papiere von "Big Blue" IBM um über 4 Prozent vor. Der Technologiekonzern hat am Vorabend seine endgültigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal auf den Tisch gelegt und die Erwartungen klar übertroffen.

Für Papiere von AMD geht es um 9 Prozent nach oben. Der Chip-Hersteller ist im vergangenen Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht, allerdings hatten Analysten im Vorfeld Schlimmeres befürchtet. Daneben gewinnen Titel von Johnson Controls knapp 2 Prozent. Der Konzern konnte seinen Gewinn im ersten Quartal um 45 Prozent steigern. Die Prognosen wurden dabei übertroffen. Anteilsscheine von Schlumberger verlieren ungeachtet der guten Stimmung mehr als 5 Prozent. Die Anleger reagieren damit auf das vorgelegte Zahlenwerk des Ölfeld-Servicedienstleisters, das nicht ganz den Erwartungen entsprochen hat.

Im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms kündigte der Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel heute den Abbau von rund 4.000 Arbeitsplätzen und die Schließung 125 eigener Verkaufsniederlassungen an. Bei den Investoren kommt die Meldung offensichtlich weniger gut an, der Wert bricht um 14 Prozent ein. Die Aktie des Börsenbetreibers NYSE Euronext, der die Amex für 260 Mio. Dollar übernehmen wird, gewinnt hingegen 3,5 Prozent.

Unternehmensmeldungen:

Der amerikanische Mischkonzern General Electric Co. (GE) meldete heute, dass er seinen Gewinn im vierten Quartal um 4 Prozent gesteigert hat, was auf eine starke weltweite Nachfrage zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit erfüllt. Die Jahresplanung 2008 wurde bestätigt. Der Umsatz nahm im Berichtszeitraum um 18 Prozent zu. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem EPS-Ergebnis aus dem laufenden Geschäft von mindestens 2,42 Dollar und einem Umsatz von 195 Mrd. Dollar, während die durchschnittlichen Marktschätzungen hier Werte von 2,43 Dollar bzw. 188,91 Mrd. Dollar vorsehen.

Der amerikanische Technologiekonzern International Business Machines Corp. (IBM) (ISIN US4592001014/ WKN 851399) hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss seine endgültigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2007 vorgelegt. Für die deutliche Ergebnisverbesserung machte IBM insbesondere die starke Geschäftsentwicklung in Europa und den Emerging Markets verantwortlich. Dabei lag der Gewinn im Schlussquartal deutlich über den Erwartungen der Analysten. Beim Konzernumsatz wurde ein ebenfalls ein überraschend deutliches Plus ausgewiesen.

Die amerikanische Advanced Micro Devices Inc. (AMD) (ISIN US0079031078/ WKN 863186) hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2007 veröffentlicht. Dabei musste der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren aufgrund des harten Preiskampfes im Sektor sowie wegen Einmaleffekten aus der ATI-Übernahme den Verlust ausweiten, konnte aber dennoch die Ergebniserwartungen der Analysten schlagen. Die Umsatzerlöse lagen auf dem Niveau des Vorjahres.

Die amerikanische Johnson Controls Inc. (ISIN US4783661071/ WKN 857069), ein Spezialist für Innenraumkomfort, Gebäudeeffizienz und Energielösungen, meldete heute, dass ihr Gewinn im ersten Quartal um 45 Prozent gestiegen ist, was mit einem Wachstum in sämtlichen Geschäftsbereichen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden dabei übertroffen. Die Jahresplanung wurde indes bestätigt. Der Umsatz nahm um 16 Prozent zu.

Der weltgrößte Ölfeld-Servicedienstleister Schlumberger N.V. (Ltd.) (ISIN AN8068571086/ WKN 853390) gab heute bekannt, dass er seinen Gewinn im vierten Quartal um 22 Prozent steigern konnte, was auf eine starke Nachfrage seitens der Öl- und Gasproduzenten auf der östlichen Hemisphäre und in Lateinamerika zurückzuführen ist. Vor Einmaleffekten blieb der Gewinn leicht hinter den Erwartungen zurück.

Die Washington Mutual Inc. (ISIN US9393221034/WKN 893906) veröffentlichte am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2007. Dabei musste die größte Sparkasse in den USA aufgrund einer Abschreibung in Höhe von 1,6 Mrd. Dollar im Zusammenhang mit der Hypothekenkrise einen Milliardenverlust ausweisen. Analysten hatten im Vorfeld einen geringeren Verlust erwartet. Beim Umsatz konnte der Konzern einen Anstieg erzielen.

Die Sprint Nextel Corp. (ISIN US8520611000/ WKN 857165), der drittgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA, meldete heute, dass er rund 4.000 Arbeitsplätze abbauen, 125 eigene Verkaufsniederlassungen schließen und die Nutzung seiner ausgegliederten Services reduzieren wird. Den Angaben zufolge will der Konzern mit den Maßnahmen die Arbeitskosten um jährlich 700 bis 800 Mio. Dollar bis Ende 2008 senken. Im Zusammenhang mit den Maßnahmen wird der Konzern eine einmalige Sonderbelastung im ersten Quartal verbuchen. Auch im vierten Quartal soll eine nicht-zahlungswirksame Sonderbelastung (Goodwill-Abschreibung) verbucht werden.

Die US-Investmentbank Lehman Brothers Holdings Inc. (ISIN US5249081002/ WKN 891041) meldete am Donnerstag, dass sie ihre Wholesale Mortgage Lending-Aktivitäten in den USA angesichts eines anhaltend schwachen Häusermarktes einstellen wird. Im Rahmen dieser Maßnahme werden 1.300 Stellen abgebaut. Zudem entsteht eine Sonderbelastung in Höhe von 40 Mio. Dollar.

Der transatlantische Börsenbetreiber NYSE Euronext Inc. (ISIN US6294911010/ WKN A0MLCE) gab am Donnerstag bekannt, dass er die American Stock Exchange (Amex) für 260 Mio. Dollar übernehmen wird, um sein Geschäft mit Optionen, seine Exchange Traded Funds (ETFs) und seine Cash-Produkte zu verstärken. Die Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2008 abgeschlossen und soll das Konzernergebnis der NYSE Euronext in 2009 steigern. Es werden zudem Kostensynergien in Höhe von über 100 Mio. Dollar innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Übernahme erwartet. (18.01.2008/ac/n/m)

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