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15.02.2011 16:01

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Wall Street Eröffnung: Abschläge, FedEx und NYSE Euronext im Blick

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New York (aktiencheck.de AG) - An der Wall Street sind im frühen Dienstaghandel negative Vorzeichen zu beobachten. Die unter den Erwartungen ausgefallenen Einzelhandelsumsätze drücken dabei etwas auf die Stimmung der Investoren. Der Dow Jones fällt derzeit 0,32 Prozent auf 12.229,44 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,26 Prozent auf 2.809,91 Punkte nachgibt. Der S&P 500 verschlechtert sich ebenfalls um 0,26 Prozent auf 1.328,79 Punkte.

Der Einzelhandelsumsatz in den USA hat sich im Januar 2011 nach Angaben des US-Handelsministeriums mit abgebremstem Tempo erhöht. Auf Monatssicht kletterten die Umsatzerlöse um 0,3 Prozent, während sie im Dezember um 0,5 Prozent gestiegen waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,5 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche wuchsen die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Experten waren von einem Umsatzwachstum von 0,6 Prozent ausgegangen, nach einer Zunahme um 0,3 Prozent im Vormonat. Indes ermittelte die Federal Reserve Bank of New York für Februar 2011 eine Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So erhöhte sich der Empire State Manufacturing Index auf 15,43 Punkte, während Volkswirte mit einem Zuwachs auf 15,5 Zähler gerechnet hatten. Für Januar war ein Wert von revidiert 11,92 Punkten ausgewiesen worden. Schließlich haben sich die US-Außenhandelspreise im Januar 2011 nach Angaben des US-Arbeitsministeriums mit beschleunigtem Tempo erhöht. So lagen die Exportpreise bereinigt um Agrargüter um 0,9 Prozent über dem Vormonatsniveau, während sie im vorangegangenen Monat um 0,6 Prozent zugelegt hatten. Ferner kletterten die um Ölimporte bereinigten Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent, nachdem im Dezember 2010 ein Plus von 0,3 Prozent ausgewiesen worden war. In Kürze werden noch Daten zu den Lagerbeständen im Dezember sowie der NAHB/WF Hausmarktindex für Februar erwartet.

NYSE Euronext (NYSE Euronext) geben um 3,6 Prozent nach. Der Börsenbetreiber wird mit der Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) fusionieren, wie heute von beiden Seiten offiziell mitgeteilt wurde. Damit steigt man zum größten Börsenbetreiber der Welt auf. Für Schlagzeilen sorgen heute zudem die Aktien von FedEx . Der Logistikkonzern hat am Montagabend seine Gewinnprognose für das dritte Quartal nach unten revidiert. So geht man jetzt für das dritte Quartal von einem EPS von 70 bis 90 Cents aus, nachdem man hier zuvor ein EPS von 0,95 bis 1,15 US-Dollar in Aussicht gestellt hatte. Begründet wurde die Prognosesenkung unter anderem mit den Auswirkungen der heftigen Winterstürme in den USA und Europa sowie den deutlich gestiegenen Treibstoffpreisen. Analysten gehen für das dritte Quartal von einem EPS von 1,04 US-Dollar sowie einem Umsatz von 9,68 Mrd. US-Dollar aus. Die Aktie legt um 2 Prozent zu.

Ferner verlautbarte Omnicom (Omnicom Group), dass man im vierten Quartal vor allem angesichts gestiegener US-Umsätze einen höheren Gewinn erzielt hat. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Der Titel des Werbekonzerns gibt um 1,9 Prozent nach. Schließlich musste die Telefongesellschaft Qwest Communications (Qwest Communications International) im vierten Quartal einen Verlust ausweisen. Allerdings fiel dieser etwas geringer aus als von den Analysten erwartet. Der Anteilsschein verbilligt sich um 1,5 Prozent. Exxon Mobil verlieren 1,2 Prozent an Wert. Der Ölkonzern konnte seine gesicherten Reserven im Jahr 2010 um insgesamt 3,5 Milliarden BOE (Barrels of Oil Equivalent) aufstocken.

Fossil (Fossil) meldete indes, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 38 Prozent gestiegen ist, was auf ein starkes Umsatzwachstum zurückzuführen ist. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen. Das Papier verschlechtert sich um 4,8 Prozent. Sirius XM Radio erwirtschaftete im vierten Quartal einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn. Zurückzuführen war dies auf höhere operative Kosten und Sonderbelastungen. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Zudem enttäuschte der Umsatzausblick. Der Anteilsschein des Satellitenradio-Services gibt um 5,5 Prozent nach. Watson Pharmaceuticals mussten im vierten Quartal trotz höherer Umsatzerlöse einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Aktie gewinnt 0,2 Prozent an Wert.

Die Anteilsscheine des Finanzdienstleisters CIT Group geben um 2 Prozent nach. Das Unternehmen hat im vierten Quartal einen gegenüber dem Vorquartal niedrigeren Gewinn erwirtschaftet. Marsh & McLennan (MarshMcLennan Cos) konnte im vierten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Die Aktie des Versicherungsbrokers verteuert sich um 6,2 Prozent. PMI Group verschlechtern sich um 1,8 Prozent. Der Anleiheversicherer konnte den Verlust im vierten Quartal zurückfahren. (15.02.2011/ac/n/m)

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