New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen beginnen den Tag mit handfesten Kursgewinnen. Die Anleger warten derweil auf die Rede von US-Notenbankchef Bernanke, die er heute vor dem US-amerikanischen Kongress halten wird. Der Dow Jones hat den Börsentag mit einem Plus von 0,71 Prozent auf 10.355,19 Punkte begonnen. Währenddessen können der Nasdaq Composite 0,95 Prozent auf 2.234,37 Punkte und der S&P 500 0,74 Prozent auf 1.102,68 Zähler zulegen.
Die Mortgage Bankers Association of America ermittelte für die vergangene Woche einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge um 8,5 Prozent. In der Vorwoche war ein Minus von 2,1 Prozent ausgewiesen worden.
Die Aktien von Autodesk und DreamWorks Animation SKG liegen nach Zahlen mit fast 10 Prozent bzw. mit 0,72 Prozent im Plus.
Der Fahrzeugvermieter Hertz Global Holdings hat im vierten Quartal 2009 einen Nettoverlust von 30,9 Mio. Dollar bzw. 0,08 Dollar pro Aktie erzielt, nach einem Verlust von 1,22 Mrd. Dollar bzw. 3,77 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis pro Aktie betrug 0,06 Dollar (Vorjahr: -0,22 Dollar). Der Umsatz verringerte sich um 2,7 Prozent auf 1,74 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 0,01 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 1,70 Mrd. Dollar ausgegangen. Die Unternehmensaktie gibt 7,51 Prozent nach.
Die Aktie von Toll Brothers gibt 0,21 Prozent ab. Im ersten Geschäftsquartal 2009/10 erwirtschaftete der Spezialist für Luxushäuser einen Nettoverlust von 40,8 Mio. Dollar bzw. 0,25 Dollar pro Aktie, nach einem Minus von 88,9 Mio. Dollar bzw. 0,55 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich im Berichtszeitraum indes um 20 Prozent auf 326,7 Mio. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 0,35 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 324,9 Mio. Dollar ausgegangen.
R.R. Donnelley & Sons (RR DonnelleySons) hat im vierten Quartal einen Umsatz von 2,58 Mrd. Dollar erzielt, nach 2,80 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 79,5 Mio. Dollar bzw. 0,39 Dollar je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettoverlust von 686,8 Mio. Dollar bzw. 3,35 Dollar je Aktie zu verzeichnen hatte. Vor Einmaleffekten hatte der bereinigte Nettogewinn bei 0,46 Dollar je Aktie gelegen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 0,43 Dollar bei Umsatzerlösen von 2,51 Mrd. Dollar erwartet. Das Unternehmen kündigte ferner die Übernahme von Bowne & Co. (BowneCo) an. Die Aktien von R.R. Donnelley & Sons sowie Bowne & Co. gewinnen 3,07 bzw. fast 60 Prozent.
Die US-Juwelierkette Zale hat im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz von 582 Mio. Dollar erwirtschaftet. Es wurde ferner ein Nettoergebnis von 6,7 Mio. Dollar bzw. 0,21 Dollar je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettoverlust von 31,8 Mio. Dollar bzw. einen Verlust von 1,00 Dollar je Aktie gemeldet hatte. Im Berichtsquartal konnte man vor allem von einer deutlichen Margenverbesserung profitieren, nachdem man die Marketingausgaben drastisch reduziert hatte. Analysten hatten zuvor einen Gewinn von 0,02 Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von 587,4 Mio. Dollar erwartet. Die Unternehmensaktie legt 8,20 Prozent zu.
Titel von J.M. Smucker (J M Smucker) geben 2,38 Prozent nach. Im vergangenen Quartal lag der Umsatz mit 1,21 Mrd. Dollar über dem Vorjahresniveau von 1,18 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 135,5 Mio. Dollar bzw. 1,14 Dollar je Aktie, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 77,9 Mio. Dollar bzw. 0,68 Dollar je Aktie ausgewiesen hatte. Vor integrationsbedingten Einmaleffekten hatte der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,17 Dollar gelegen. Für das laufende Fiskaljahr wurde die Prognose angehoben: Demnach erwartet man vor Einmaleffekten ein EPS von 4,02 bis 4,07 Dollar, nachdem man hier zuvor ein EPS von 3,95 bis 4,05 Dollar prognostiziert hatte. Der Umsatz soll im Bereich von 4,5 bis 4,6 Mrd. Dollar liegen.
Der Anteilschein von TJX Cos. (TJX Cos) liegt mit 1,23 Prozent vorn. Im vierten Quartal belief sich der Nettogewinn auf 395 Mio. Dollar bzw. 0,94 Dollar pro Aktie, nach 250,7 Mio. Dollar bzw. 0,58 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 10 Prozent auf 5,94 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 0,91 Dollar und einem Umsatz von 5,98 Mrd. Dollar ausgegangen.
Das Verlagshaus Washington Post erklärte, dass es seinen Gewinn im vierten Quartal 2009 u.a. aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen mehr als vervierfacht hat. So erhöhte sich der Konzernumsatz von 1,16 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal auf 1,24 Mrd. Dollar. Dies bedeutet ein Plus von 6 Prozent. Ferner wuchs der Nettogewinn von 18,8 Mio. Dollar bzw. 2,01 Dollar je Aktie auf nun 82,2 Mio. Dollar bzw. 8,71 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 3,21 Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von 1,16 Mrd. Dollar erwartet. Die Aktie gewinnt in New York 2,56 Prozent. (24.02.2010/ac/n/m)