New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen haben heute, unterstützt von positiven Quartalsberichten, im grünen Bereich eröffnet. Dazu tragen positive Berichte vom Immobilienmarkt bei, wonach sich die Zahl der US-Baubeginne und der Baugenehmigungen im Januar besser als erwartet entwickelt hat. Der Dow Jones hat den Börsentag mit einem Plus von 0,27 Prozent auf 10.296,32 Punkte begonnen. Währenddessen können der Nasdaq Composite 0,29 Prozent auf 2.220,59 Punkte und der S&P 500 0,28 Prozent auf 1.097,94 Zähler zulegen.
Die Mortgage Bankers Association of America ermittelte für die vergangene Woche einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 2,1 Prozent. Die US-Wohnbaubeginne verzeichneten im Januar 2010 einen saisonbereinigten Anstieg gegenüber dem vorangegangenen Monat auf 0,591 Millionen Baubeginne. Die Baugenehmigungen in den USA verbuchten im Januar 2010 einen saisonbereinigten Rückgang. So wurden auf annualisierter Basis insgesamt 0,621 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt. Die US-Außenhandelspreise stiegen im Januar 2010 um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bereinigt um Agrargüter lagen sie um 0,7 Prozent über dem Vormonatsniveau. Der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger lag im vergangenen Monat um 0,9 Prozent über seinem Vormonatsniveau.
Der Nahrungsmittelkonzern Campbell Soup hat seine Umsatzprognose für 2010 gesenkt. So erwartet man für das laufende Fiskaljahr nunmehr lediglich ein Umsatzwachstum von 2,5 bis 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Zuvor hatte man hier noch ein Umsatzplus von 4 bis 5 Prozent in Aussicht gestellt. Beim Gewinn je Aktie erwartet man ein Plus von 9 bis 11 Prozent gegenüber dem um Einmaleffekte bereinigten Vorjahresgewinn von 2,21 Dollar je Aktie. Analysten gehen für das laufende Fiskaljahr von einem EPS von 2,46 Dollar sowie einem Umsatz von 7,78 Mrd. Dollar aus. Wie der Konzern weiter ausführte, plant man für das laufende Fiskaljahr außerdem ein Innovationsprogramm zur Verbesserung der Absatzentwicklung auf dem Heimatmarkt in Nordamerika. Die Unternehmensaktie verliert nach Handelsbeginn 0,45 Prozent.
Die Aktie von OfficeMax legt 5,09 Prozent zu. Im vierten Quartal lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 1,81 Mrd. Dollar unter dem Vorjahreswert von 1,88 Mrd. Dollar, was einem Minus von 3,9 Prozent entspricht. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 3,2 Mio. Dollar bzw. 0,04 Dollar je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettoverlust von 396,0 Mio. Dollar bzw. 5,21 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Vor zahlreichen Einmaleffekten hatte der bereinigte Verlust je Aktie im Berichtszeitraum bei 0,03 Dollar gelegen, nachdem man im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis einen Nettogewinn von 0,02 Dollar je Anteilsschein erzielt hatte. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 0,07 Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von 1,73 Mrd. Dollar erwartet.
Der US-Landmaschinenhersteller Deere (DeereCo (John Deere)) erzielte im ersten Geschäftsquartal einen Umsatz im Berichtszeitraum bei 4,84 Mrd. Dollar, was einem Minus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 5,15 Mrd. Dollar entspricht. Beim Nettoergebnis wurde hingegen ein Anstieg auf 243,2 Mio. Dollar bzw. 0,57 Dollar je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 203,9 Mio. Dollar bzw. 0,48 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 19 Cents bei Umsatzerlösen von 4,19 Mrd. Dollar erwartet. Für das Gesamtjahr stellt der Landmaschinenhersteller einen Umsatzanstieg von 6 bis 8 Prozent sowie einen Nettogewinn von 1,3 Mrd. Dollar in Aussicht. Titel von Deere rücken 5,93 Prozent vor.
Das Wertpapier von XTO Energy gibt 0,15 Prozent nach. Das Unternehmen konnte im vierten Quartal einen Gewinnanstieg um 53 Prozent verzeichnen konnte, was mit gestiegenen Öl- und Gaspreisen zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 537 Mio. Dollar bzw. 0,92 Dollar pro Aktie, nach 351 Mio. Dollar bzw. 0,61 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 0,93 Dollar (Vorjahr: 0,68 Dollar) pro Aktie. Der Umsatz nahm um 19 Prozent auf 2,34 Mrd. Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 0,85 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 2,32 Mrd. Dollar ausgegangen.
Devon Energy , ein unabhängiger Öl- und Gasproduzent, hat im vierten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt. Der Nettoverlust belief sich auf 667 Mio. Dollar bzw. 1,49 Dollar pro Aktie, nach einem Verlust von 6,82 Mrd. Dollar bzw. 15,42 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,60 Dollar pro Aktie. Der Konzernumsatz fiel um 4,2 Prozent auf 2,45 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,25 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 2,21 Mrd. Dollar ausgegangen. Titel von Devon Energy gewinnen 1,36 Prozent.
Die Aktie von Walgreen verliert 0,06 Prozent. Das Unternehmen will seinen in New York ansässigen Konkurrenten Duane Reade übernehmen. Es wird im Gegenzug für die 257 Niederlassungen 1,075 Mrd. Dollar in bar an die Private Equity-Gesellschaft Oak Hill Capital Partners zahlen. Die Transaktion soll Ende August abgeschlossen sein. Wie weiter verlautete, soll Duane Reade unter dem bisherigen Markennamen weitergeführt werden. (17.02.2010/ac/n/m)