New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street ist mit Zuwächsen in den Handel gestartet und kann damit an die Vortagesgewinne anknüpfen. Der Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048/ WKN 969420) rückt aktuell um 0,44 Prozent vor auf 10.571,98 Zähler. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) steigt um 0,46 Prozent auf 1.120,14 Stellen. Der Nasdaq Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) klettert um 0,45 Prozent auf 2.306,79 Punkte. In Kürze wird das Verbrauchervertrauen erwartet.
Der Chemiekonzern DuPont (E I DuPont de Nemours and) hat im zweiten Quartal angesichts eines klaren Umsatzanstiegs und einer anhaltenden Kostenkontrolle einen deutlich höheren Gewinn erzielt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 1,16 Mrd. Dollar bzw. 1,26 Dollar pro Aktie, verglichen mit 417 Mio. Dollar bzw. 46 Cents pro Aktie im Vorjahr. Auf bereinigter Basis lag der Gewinn bei 1,17 Dollar (Vorjahr: 61 Cents) pro Aktie. Der Umsatz stieg um 26 Prozent auf 8,62 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 93 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 8,23 Mrd. Dollar ausgegangen. Zudem wurde der Ausblick erneut erhöht. Die Aktie legt kurz nach Handelsstart fast 5 Prozent zu.
Wie der Pharmagroßhändler AmerisourceBergen bekannt gab, sind seine Erlöse im abgelaufenen Quartal auf 19,60 Mrd. Dollar gestiegen (Vorjahr: 18,39 Mrd. Dollar). Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 163,2 Mio. Dollar bzw. 57 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 118,8 Mio. Dollar bzw. 40 Cents je Aktie im Vorjahr. Bereinigt um Einmaleffekte wurde ein Gewinn von 52 Cents je Anteilsschein verbucht. Analysten hatten zuvor ein EPS von 49 Cents bei Umsatzerlösen von 19,34 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Fiskaljahr hat der Konzern seine Prognose erhöht. Die Aktie gibt dennoch fast 3 Prozent ab. Die Supermarktkette SUPERVALU musste das erste Geschäftsquartal infolge eines verschärften Wettbewerbs mit einem deutlich geringeren Ergebnis abschließen. Wie das Unternehmen erklärte, verringerten sich die Umsatzerlöse auf 11,55 Mrd. Dollar, nach 12,72 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Ferner schrumpfte der Nettogewinn um rund 40 Prozent auf nun 67 Mio. Dollar bzw. 31 Cents pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 43 Cents. Analysten hatten durchschnittlich nur ein EPS von 42 Cents bei Umsätzen von 11,67 Mrd. Dollar geschätzt. SUPERVALU gewinnen 1,5 Prozent.
Titel des Rüstungskonzerns Lockheed Martin rücken daneben um 1,8 Prozent vor. Wie der Auftragshersteller für die Rüstungsindustrie erklärte, erhöhten sich seine Umsatzerlöse im abgelaufenen Quartal um 3 Prozent auf 11,44 Mrd. Dollar. Daneben kletterte der Nettogewinn von 734 Mio. Dollar bzw. 1,88 Dollar je Aktie auf nun 825 Mio. Dollar oder 2,22 Dollar pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 1,96 Dollar. Analysten hatten durchschnittlich nur ein EPS von 1,78 Dollar bei Umsätzen von 11,48 Mrd. Dollar prognostiziert.
Office Depot (Office Depot), der zweitgrößte Bürohändler in den USA, gab heute bekannt, dass sich sein Verlust im zweiten Quartal verringert hat, was mit einem steuerlichen Einmalertrag im Berichtszeitraum und restrukturierungsbedingten Sonderbelastungen im Vorjahr zusammenhängt. Die Erwartungen konnten dabei übertroffen werden. Der Wert rückt um 3,8 Prozent vor. Wie der Druckerhersteller Lexmark (Lexmark International) erklärte, ist sein Gewinn im zweiten Quartal angesichts eines klaren Umsatzwachstums deutlich gestiegen. Der Nettogewinn belief sich auf 85,1 Mio. Dollar bzw. 1,07 Dollar pro Aktie, gegenüber 17 Mio. Dollar bzw. 22 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 1,23 Dollar (Vorjahr: 55 Cents) pro Aktie. Der Umsatz nahm um 14 Prozent auf 1,03 Mrd. Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 93 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 968,6 Mio. Dollar ausgegangen. Lexmark gewinnen 12 Prozent.
Der Autohändler Group 1 Automotive hat im zweiten Quartal dank höherer Umsatzerlöse einen Ergebnisanstieg verbucht. Der Umsatz lag mit 1,42 Mrd. Dollar deutlich über dem Vorjahreswert von 1,11 Mrd. Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn von 12,8 Mio. Dollar bzw. 54 Cents je Aktie verzeichnet, nach einem Nettogewinn von 10,1 Mio. Dollar bzw. 43 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Vor Einmaleffekten lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 75 Cents. Analysten hatten zuvor ein EPS von 65 Cents bei einem Umsatz von 1,32 Mrd. Dollar erwartet. Die Aktie steigt um fast 8 Prozent.
Der Finanzdienstleister CIT Group hat im zweiten Quartal trotz gestiegener Rückstellungen für Kreditausfälle einen gegenüber dem Vorquartal höheren Gewinn erwirtschaftet, was u.a. mit Einmalerträgen aus Asset-Verkäufen zusammenhängt. Der Mittelstandsfinanzierer, der den Gläubigerschutz nach Chapter 11 im Dezember 2009 verlassen hat, wies demnach einen Nettogewinn in Höhe von 142,1 Mio. Dollar bzw. 71 Cents pro Aktie aus, nach einem Gewinn von 97,3 Mio. Dollar bzw. 49 Cents pro Aktie im Vorquartal. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 30 Cents pro Aktie ausgegangen. CIT Group legen leicht zu. Für Anteile des Börsenbetreibers NASDAQ OMX (NASDAQ Stock Market) geht es um gut 5 Prozent nach oben. Der Konzern meldete, dass sein Gewinn im zweiten Quartal um fast 40 Prozent gestiegen ist, was auf starke Handelsvolumina zurückzuführen ist. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis geschlagen werden. (27.07.2010/ac/n/m)