New York (www.aktiencheck.de) - Nachdem sich die US-Leitindizes am Donnerstag uneinheitlich in den Feierabend verabschiedet hatten, präsentieren sie sich am letzten Handelstag der Woche kurz nach Eröffnung mit grünen Vorzeichen. Die Märkte profitieren dabei u.a. von Hoffnungen auf Fortschritte bei der Bewältigung der europäischen Schuldenkrise, vor allem in Spanien. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,20 Prozent auf 13.623,87 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentiert sich mit einem Plus von 0,49 Prozent bei 3.191,62 Zählern, während der S&P 500 derzeit einen Aufschlag von 0,36 Prozent auf 1.465,54 Punkte verzeichnet.
Bereits nach Börsenschluss präsentierte der Software-Konzern Oracle die Geschäftszahlen für das erste Geschäftsquartal. Dabei wurden die Analystenschätzungen beim EPS erfüllt, jedoch blieb das Unternehmen unter den Umsatzerwartungen. Daneben gab Cintas , der größte US-Hersteller von Uniformen, nachbörslich seine Ergebnisse für das erste Fiskalquartal 2012/13 bekannt. Dabei konnte das Unternehmen trotz des schwierigen Wirtschaftsumfeldes sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Zuwächse verbuchen. Während Oracle um 2,6 Prozent vorrücken, gewinnen Cintas 0,7 Prozent hinzu
Heute meldete der Baukonzern KB Home , dass er im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren konnte, was auf einen steuerlichen Einmalertrag und gestiegene Verkaufspreise zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Anteilsscheine von KB Home können vor diesem Hintergrund um 4,7 Prozent zulegen.
Indes gab der Automobilhersteller General Motors bekannt, dass er weltweit fast 474.000 Limousinen der Marken Chevrolet, Pontiac und Saturn zurückrufen wird, um ein Problem mit dem Getriebe zu beheben. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, handelt es sich bei den betroffenen Fahrzeugen um die 2007er bis 2010er Modelle Chevrolet Malibu, Pontiac G6 und Saturn Aura mit Vier-Gang-Automatikgetriebe. In den USA sind dabei 426.240 Fahrzeuge betroffen, während sich 40.029 in Kanada und 7.572 in anderen Ländern befinden. Titel von GM ziehen aktuell um 0,8 Prozent an.
Der Mischkonzern Rockwell Collins hat einen schwachen Ausblick für das kommende Fiskaljahr gegeben. Zur Begründung für den unterhalb der Analystenschätzungen liegenden Ausblick verwies man vor allem auf Unsicherheiten in Zusammenhang mit dem US-Rüstungshaushalt. Auf Grundlage der aktuellen Gesetzeslage seien für das Rüstungsbudget der USA im kommenden Kalenderjahr Kürzungen zu erwarten, so der Konzern. Aktien von Rockwell Collins steigen um 0,7 Prozent.
Papiere von McDonald`s (McDonalds) tendieren im frühen Handel 0,6 Prozent fester. Die Schnellrestaurantkette hat am gestern Abend nach Börsenschluss eine Dividendenerhöhung angekündigt. Demnach hat das Board die Erhöhung der Quartalsdividende auf 77 Cents je Aktie beschlossen. Dies entspricht einer Anhebung von 10 Prozent. Durch die Dividendenerhöhung setzt der Konzern seine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik weiter fort, hieß es.
Schließlich wird der Einzelhandelskonzern Wal-Mart (Wal-Mart Stores) seine ersten Filialen in Indien Presseangaben zufolge in den nächsten zwölf bis 18 Monaten eröffnen. Laut einem Zeitungsbericht hat der Konzern bisher noch nicht entschieden, wo und wie viele Niederlassungen er in Indien betreiben möchte. Vergangene Woche hatte die indische Regierung beschlossen, Megastore-Einzelhändlern den Einstieg in das Land über Joint Ventures zu ermöglichen. Wal-Mart verteuern sich marginal um 0,2 Prozent. (21.09.2012/ac/n/m)