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02.11.2012 14:53

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Wall Street Eröffnung: Freundlich nach guten Arbeitsmarktdaten, AIG und Chevron im Blick

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New York (www.aktiencheck.de) - Nachdem sich die US-Leitindizes am Donnerstag mit klaren Aufschlägen in den Feierabend verabschiedet hatten, verbuchen sie auch am letzten Handelstag der Woche kurz nach Eröffnung angesichts positiver Arbeitsmarktdaten grüne Vorzeichen. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,08 Prozent auf 13.243,80 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentiert sich mit einem Plus von 0,07 Prozent bei 3.022,30 Zählern, während der S&P 500 derzeit einen Aufschlag von 0,24 Prozent auf 1.431,08 Punkte verzeichnet.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, hat sich die US-Arbeitsmarktsituation im Oktober 2012 erneut verbessert. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 171.000. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 125.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 148.000 im September. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 184.000, nach einem Zuwachs von revidiert 128.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 130.000 gelautet. Ferner erhöhte sich die Arbeitslosenquote auf 7,9 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 7,8 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 7,9 Prozent gerechnet. In Kürze werden noch die Industrieaufträge veröffentlicht.

Bereits gestern nach Börsenschluss meldete der Versicherungskonzern AIG (American International Group (AIG)), dass er im dritten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt hat. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene geschlagen. Profitiert habe man von einer soliden Entwicklung im Versicherungsgeschäft und deutlich gestiegenen Einkünften aus Investment-Anlagen. Titel von AIG büßen zurzeit 4 Prozent ein. Starbucks legte ebenfalls gestern nachbörslich die Zahlen für das vierte Fiskalquartal 2011/12 vor. Die Kaffeehauskette konnte dabei den Gewinn überraschend deutlich steigern. Auch der angehobene Ausblick überzeugte. Starbucks gewinnen 9,4 Prozent hinzu. Schließlich gab der Fahrzeugvermieter Avis Budget (Avis Budget Group) bekannt, dass er im dritten Quartal einen Gewinnsprung ausweisen konnte, was auf ein starkes Sommergeschäft und die Akquisition von Avis Europe zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch verfehlt. Zudem wurde ein schwacher Ausblick gegeben. Avis Budget geben 3,6 Prozent ab.

Heute teilte der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron mit, dass sich sein Gewinn im dritten Quartal verringert hat, was auf einen Produktionsrückgang und Beeinträchtigungen im Raffineriegeschäft zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Indes verzeichnete der Konkurrent Hess im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg. Profitiert habe man vor allem von einer deutlichen Verbesserung im Segment Exploration & Production. Neben höheren Absatzpreisen bei Erdgas war dies vor allem auf höhere Ölfördermengen zurückzuführen, nachdem die Ölproduktion in Libyen wieder angefahren wurde. Die Erwartungen wurden deutlich geschlagen. Während sich Chevron um 0,8 Prozent verbilligen, rücken Hess um 2,7 Prozent vor.

Anteilsscheine von Ralph Lauren (Ralph Lauren a) tendieren im frühen Handel 1,6 Prozent fester. Der Modekonzern musste im zweiten Quartal einen leichten Gewinnrückgang ausweisen. Dieser resultierte unter anderem aus negativen steuerlichen Einmaleffekten. Insgesamt zeigte sich der Modekonzern vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen mit dem Ergebnis zufrieden. Die Marktschätzungen wurden übertroffen. Im Anschluss revidierte Ralph Lauren jedoch die Umsatzprognose für das laufende Fiskaljahr nach unten.

Der Informations-Dienstleister Thomson Reuters gab bekannt, dass sein Gewinn im dritten Quartal gestiegen ist, was vor allem mit einem Steuervorteil zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Papiere von Thomson Reuters verlieren momentan 0,3 Prozent.

McGraw-Hill (McGraw-Hill Companies) musste im dritten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Das bereinigte Ergebnis konnte jedoch verbessert werden, womit die Markterwartungen übertroffen wurden. Wie der Verlags- und Informationskonzern erklärte, habe man vor allem von der starken Entwicklung im Bereich Finanzdienstleistungen profitieren können. Außerdem wurde die Jahresprognose angehoben. Daneben erklärte das Verlagshaus Washington Post , dass es im dritten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt hat. Während McGraw-Hill 0,9 Prozent abgeben, ziehen Washington Post um fast 5 Prozent an.

Zu guter Letzt konnte das Marktforschungsinstitut Gartner im dritten Quartal mit einem leichten Ergebnisanstieg aufwarten. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen erfüllt. Profitiert habe man vor allem von höheren Umsatzerlösen im Marktforschungssegment. Die Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr wurde bestätigt. Für Aktien von Gartner geht es derzeit um 3,5 Prozent nach unten. (02.11.2012/ac/n/m)

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