New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen präsentieren sich zum Start ins neue Börsenjahr in guter Form. Dabei treibt die Hoffnung, dass sich die Wirtschaftslage weiter verbessert, die Stimmung an. Der Dow Jones gewinnt derzeit 1,00 Prozent auf 11.693,23 Punkte, während der NASDAQ Composite um 1,38 Prozent auf 2.689,43 Punkte zulegt. Für den S&P 500 geht es indes um 1,14 Prozent nach oben auf 1.271,99 Zähler.
Die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA haben sich im Dezember 2010 nach Angaben des Institut for Supply Management (ISM), einer privaten Organisation der Industrie, verbessert. So hat sich der ISM-Index von 56,6 Zählern im Vormonat auf nun 57,0 Zähler erhöht. Volkswirte waren von einem Wert von 57,3 Punkten ausgegangen.
Die Bank of America hat einen Vergleich mit den US-Hypothekenanbietern Fannie Mae (Federal National Mortgage Association (Fannie Mae)) und Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage) geschlossen. Den Angaben zufolge resultieren hieraus Milliardenbelastungen im Hypothekengeschäft. Die Hypothekenfinanzierer fordern von der Bank of America den Rückkauf notleidender Immobilienkredite. Hieraus entstehen der Bank of America zusätzliche Belastungen in Höhe von rund 3 Mrd. Dollar sowie eine Goodwill-Anpassung von 2 Mrd. Dollar. Die Aktie der Bank of America legt derzeit um 4,5 Prozent zu.
Der Einzelhändler Dollar General beabsichtigt, im Jahr 2011 insgesamt 625 neue Filialen zu eröffnen. Den Angaben zufolge sind die Neueröffnungen größtenteils in den 35 Staaten geplant, in denen man bereits vertreten ist. Des Weiteren sollen erstmals Niederlassungen in den Staaten Connecticut, Nevada und New Hampshire entstehen. In diesem Zusammenhang sollen 6.000 neue Stellen geschaffen werden. Den weiteren Angaben zufolge sollen ferner 550 Filialen umgebaut oder verlagert werden. Der Anteilsschein verbessert sich um 0,3 Prozent.
Clorox (Clorox) stellt für das zweite Geschäftsquartal ein positives Ergebnis in Aussicht und enttäuscht damit die Erwartungen der Analysten. Wie der Reinigungsmittel-Hersteller verkündete, rechnet er mit einem Umsatzrückgang um 3 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Ferner wird der um Sondereffekte bereinigte Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft den Angaben zufolge 57 bis 63 Cents je Aktie erreichen. Analysten gehen indes von einem EPS in Höhe von 73 Cents aus. Für das Gesamtjahr stellt der Konzern den weiteren Angaben zufolge ein Umsatzwachstum von 0 bis 1 Prozent in Aussicht. Der Titel verbilligt sich um 3,3 Prozent. (03.01.2011/ac/n/m)