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07.12.2009 16:02

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Wall Street Eröffnung: Geringfügige Zugewinne, Akamai mit Rückenwind

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New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen gehen mit geringfügigen Zugewinnen in die neue Handelswoche. Der Dow Jones legt aktuell 0,08 Prozent auf 10.397,36 Punkte zu. Der Nasdaq Composite klettert unterdessen 0,01 Prozent auf 2.194,61 Zähler nach oben, und der S&P 500 gewinnt 0,14 Prozent auf 1.107,56 Punkte hinzu.

Der Technologiekonzern Akamai Technologies Inc. hat seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das vierte Quartal angehoben. Demnach erwartet der Konzern nun Umsatzerlöse von 230 bis 235 Mio. Dollar, nachdem man zuvor Umsätze von 217 bis 224 Mio. Dollar in Aussicht gestellt hatte. Beim um Einmaleffekte bereinigten Gewinn je Aktie rechnet der Technologiekonzern mit einem Ergebnis von 42 bis 43 Cents, nachdem man zuvor ein EPS von 39 bis 41 Cents in Aussicht gestellt hatte. CFO JD Sherman verwies dabei auf die deutlich über Erwartung ausgefallenen ersten beiden Monate des vierten Quartals. Die Aktie von Akamai Technologies legt nach Zahlen 4,5 Prozent zu.

Das Papier von Intel verliert indes gut 1 Prozent an Wert. Der Chip-Produzent hat Presseangaben zufolge seine Pläne für den Grafik-Chip Larrabee zunächst verworfen. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, liegt man mit der Entwicklung des Chips hinter dem Zeitplan. Zudem habe Larrabee bisher die eigenen Erwartungen nicht erfüllen können. Laut der Zeitung hatte Intel die erste Larrabee-Version ursprünglich für das Jahr 2009 angekündigt, diesen Termin später jedoch auf 2010 verschieben müssen. Nun wird die erste Larrabee-Ausprägung überhaupt nicht als Produkt vermarktet, lediglich Entwickler sollen als Plattform für Software-Entwicklungen Zugriff darauf erhalten.

Der größte US-Lebensversicherer MetLife hat heute seine Prognosen konkretisiert. Wie der Konzern verkündete, geht man weiterhin für das laufende Fiskaljahr 2009 von einem Konzernergebnis je Aktie vor Einmaleffekten von 2,81 bis 2,86 Dollar aus. Im Geschäftsjahr 2010 erwartet man ein um Einmaleffekte bereinigtes EPS von 4,00 bis 4,40 Dollar und damit einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Dabei kalkuliert der Lebensversicherer neben höheren Kapitalanlagenerträgen auch mit positiven Effekten im Zusammenhang mit dem eingeleiteten Sparprogramm und den erfolgten Maßnahmen zur Effizienzsteigerungen. Auch bei den Prämieneinnahmen wird 2010 ein kräftiges Plus gegenüber dem Vorjahr erwartet. Das Papier von MetLife kann infolge der Meldung 2 Prozent hinzugewinnen.

Die Aktie von Celgene bewegt sich momentan geringfügig im Minus. Das Unternehmen kündigte heute die Übernahme von Gloucester Pharmaceuticals an. Demnach werde man für die Akquisition des nicht börsennotierten Unternehmens insgesamt 340 Mio. Dollar in bar ausgeben, zuzüglich weiterer erfolgsabhängiger Meilensteinzahlungen in Höhe von 300 Mio. Dollar in den kommenden Jahren. Gloucester Pharmaceuticals ist auf die Entwicklung neuer innovativer Therapieformen zur Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Übernahme solle im Laufe des ersten Quartals 2010 abgeschlossen werden, wobei Celgene für das Fiskaljahr 2010 noch von einem neutralen Beitrag zum um Einmaleffekte bereinigten Ergebnis ausgeht. Für das Geschäftsjahr 2011 werde hingegen bereits mit einem positiven Beitrag zum Konzernergebnis gerechnet.

Der Autobauer General Motors (GM) - Motors Liquidation - hat Presseangaben zufolge die Personalberatungsfirma Spencer Stuart mit der Suche nach einem neuen, permanenten CEO betraut. Wie das "Wall Street Journal" am Sonntag berichtete, soll Spencer Stuart demnach einen CEO mit umfassender globaler, Produktions- und Turnaround-Erfahrung finden. Dabei hoffe GM, einen Kandidaten mit Asien-Erfahrung gewinnen zu können, da der Konzern davon ausgehe, im nächsten Jahr mehr Fahrzeuge in Asien als in Nordamerika abzusetzen. GM sei bereit, auch Kandidaten außerhalb der Automobilindustrie in Betracht zu ziehen. Der Anteilschein von GM liegt mit 0,2 Prozent nur knapp im Plus.

Die Aktie von Krispy Kreme Doughnuts gibt etwas mehr als 1 Prozent ab. Die Donut-Kette konnte im dritten Geschäftsquartal ihren Verlust reduzieren. Wie der Konzern erklärte, sanken die Umsatzerlöse auf 83,6 Mio. Dollar, nach 94,3 Mio. Dollar im Vorjahresquartal. Jedoch wuchsen die Same Store Sales um 5,1 Prozent. Ferner schrumpfte der Nettoverlust von 5,9 Mio. Dollar bzw. 9 Cents je Aktie auf nun 2,4 Mio. Dollar bzw. 4 Cents je Aktie. (07.12.2009/ac/n/m)

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