New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten US-Börsen befinden sich im frühen Mittwochhandel wieder auf dem Rückzug. Nach den kräftigen Vortagesgewinnen nehmen die Anleger heute zunächst ein paar Gewinne mit. Zudem belastet der Zahlenausweis von Oracle. Der Dow Jones verschlechtert sich um 0,42 Prozent auf 12.052,84 Punkte, während der NASDAQ Composite um 1,41 Prozent auf 2.566,98 Zähler fällt. Der S&P 500 gibt um 0,49 Prozent nach auf 1.235,19 Punkte.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 16. Dezember 2011 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 2,6 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Plus von 4,1 Prozent gemeldet worden. Im Einzelnen sank der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite gegenüber der Vorwoche um 1,6 Prozent, während der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 4,9 Prozent zurückging. In Kürze werden zudem noch Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser für November erwartet.
Bereits gestern nach Börsenschluss sorgten einige Quartalsbilanzen für Aufsehen. Für eine Enttäuschung sorgte dabei Oracle . Der Softwarekonzern konnte im zweiten Fiskalquartal 2011/2012 zwar dank steigender Lizenzerlöse deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verbuchen, verfehlte aber dennoch die Analystenerwartungen. So erhöhte sich der Umsatz um 2 Prozent auf nun 8,79 Mrd. US-Dollar. Damit lagen die Umsatzerlöse unterhalb der Analystenerwartungen von 9,23 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn belief sich auf 2,19 Mrd. US-Dollar bzw. 43 Cents je Aktie, nach 1,87 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Einmaleffekte lag das Ergebnis bei 54 Cents je Aktie und verfehlte damit ebenfalls die Analystenschätzungen von 57 Cents je Aktie. Die Aktie bricht um 12,9 Prozent ein.
Im Gegensatz hierzu konnte Nike im ersten Fiskalquartal 2011/2012 überzeugen. Der weltgrößte Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung hat angesichts deutlich gestiegener Umsätze einen leichten Gewinnanstieg verbucht und die Erwartungen übertroffen. So belief sich der Nettogewinn auf 469 Mio. US-Dollar bzw. 1,00 US-Dollar je Aktie, nach 457 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 5,73 Mrd. US-Dollar an. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 97 Cents und einen Umsatz von 5,63 Mrd. US-Dollar erwartet. Das Papier legt um 1 Prozent zu.
Auch heute wurden bereits vorbörslich einige Quartalsbilanzen veröffentlicht. Schlecht schnitt dabei Walgreen ab. Die Drugstore-Kette hat im ersten Geschäftsquartal trotz steigender Umsätze ein geringeres Ergebnis ausweisen müssen. So wuchsen die Umsatzerlöse um 4,7 Prozent auf 18,16 Mrd. US-Dollar. Hierbei kletterten die Same-store Sales um 2,5 Prozent. Dagegen fiel der Nettogewinn um 4,5 Prozent auf 554 Mio. US-Dollar bzw. 63 Cents pro Anteilschein. Analysten waren von einem EPS von 67 Cents bei Umsätzen von 18,23 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Der Titel fällt um 7,4 Prozent.
KB Home (KB Home) musste zwar im vierten Geschäftsquartal infolge steigender Kosten einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen, konnte allerdings die Erwartungen der Analysten übertreffen. Die Aktie des Baukonzerns gibt trotzdem um 6,5 Prozent nach. Schließlich fahren CarMax mit einem Abschlag von 7,5 Prozent hinterher, nachdem der Gebrauchtwagenhändler im dritten Geschäftsquartal (per 30. November) einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielen konnte. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden allerdings nicht erreicht. (21.12.2011/ac/n/m)