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11.01.2011 16:15

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Wall Street Eröffnung: Im Plus, Alcoa nach Zahlen im Minus, SUPERVALU brechen ein

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New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street kann nach einem insgesamt gelungenen Auftakt in die Berichtssaison im frühen Dienstaghandel Aufschläge verzeichnen. Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,33 Prozent auf 11.676,08 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,20 Prozent auf 2.713,33 Punkte zulegt. Der S&P 500 verbessert sich um 0,28 Prozent auf 1.273,33 Punkte.

Die Lagerbestände im Großhandel sind im November 2010 nach Angaben des Commerce Department gefallen. Demnach wurde ein saisonbereinigter Rückgang der US-Lagerbestände im Großhandel von 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat ausgewiesen. Marktbeobachter hatten zuvor mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Die Umsatzerlöse des US-Großhandels verbesserten sich gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent.

Bereits gestern nach Börsenschluss wurde die Berichtssaison von Alcoa eröffnet. Der weltweit größte Aluminiumhersteller konnte im vierten Quartal seinen Nettogewinn auf 258 Mio. Dollar bzw. 24 Cents je Aktie verbessern, nach einem Nettoverlust von 277 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis belief sich auf 21 Cents je Aktie. Die Umsatzerlöse erhöhten sich von 5,43 Mrd. Dollar im Vorjahr auf nun 5,65 Mrd. Dollar. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 19 Cents je Aktie und Erlöse von 5,68 Mrd. Dollar erwartet. Die Aktie verschlechtert sich um 1,5 Prozent. Indes konnte die Apollo Group im ersten Fiskalquartal 2010/11 die Analystenerwartungen klar übertreffen. Wie der Betreiber der Universität von Phoenix mitteilte, belief sich der Nettogewinn auf 235,4 Mio. Dollar bzw. 1,61 Dollar je Aktie, nach 240,1 Mio. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz stieg von 1,26 Mrd. Dollar auf 1,35 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,35 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 1,27 Mrd. Dollar ausgegangen. Der Titel rückt um 8,3 Prozent vor. Der Baukonzern Lennar musste ferner im vierten Quartal bei rückläufigen Umsatzerlösen einen Gewinnrückgang ausweisen. So lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 860,1 Mio. Dollar unter dem Vorjahreswert von 913,7 Mio. Dollar. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter verringerte sich auf 32,0 Mio. Dollar bzw. 17 Cents je Aktie, nach vorher 35,6 Mio. Dollar. Analysten hatten zuvor einen Gewinn von 2 Cents je Aktie sowie einen Umsatz von 759,6 Mio. Dollar erwartet. Der Anteilsschein verteuert sich um 5,8 Prozent.

General Motors (General Motors) zieht Presseangaben zufolge in Betracht, einen Teil von Ally Financial, seinem ehemaligen Autofinanzierungsgeschäft GMAC, zurückzukaufen. Die Aktie verbessert sich um 1,1 Prozent. Indes verlautbarte der Chiphersteller Intel bereits gestern nach US-Börsenschluss, dass man mit dem Grafikchip-Hersteller NVIDIA eine neue langfristige Patentvereinbarung unterzeichnet hat. Dabei erhalten die Unternehmen im Rahmen der jüngsten Vereinbarung jeweils Lizenzen voneinander. In diesem Zusammenhang zahlt Intel über die nächsten fünf Jahre insgesamt 1,5 Mrd. Dollar an NVIDIA. In diesem Zuge werden den Angaben zufolge auch sämtliche laufenden Gerichtsverfahren zwischen den beiden Unternehmen beigelegt. Während Intel um 0,6 Prozent vorrücken, geben NVIDIA um 0,2 Prozent nach.

SUPERVALU (SUPERVALU) musste das dritte Geschäftsquartal mit einem negativen Ergebnis abschließen. Wie die Supermarktkette erklärte, verringerten sich die Umsatzerlöse auf 8,67 Mrd. Dollar, nach 9,22 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Ferner betrug der Nettoverlust 202 Mio. Dollar oder 95 Cents je Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 24 Cents. Analysten hatten durchschnittlich ein EPS von 32 Cents bei Umsätzen von 8,71 Mrd. Dollar erwartet. Das Unternehmen senkte seine EPS-Prognose für das Gesamtjahr auf 1,25 bis 1,35 (ursprünglich: 1,40 bis 1,60) Dollar. Der Titel bricht um 13,4 Prozent ein. Sears Holdings musste im Dezember einen Rückgang seiner vergleichbaren Umsätze hinnehmen. So sind die vergleichbaren Umsätze des Einzelhandelskonzerns in der fünfwöchigen Dezember-Periode zum 1. Januar 2011 um 1,7 Prozent zurückgegangen. Für das vierte Quartal wird nun mit einem um Einmaleffekte bereinigten Nettogewinn von 370 bis 450 Mio. Dollar bzw. 3,39 bis 4,12 Dollar (Vorjahr: 3,74 Dollar) pro Aktie gerechnet. Für das Gesamtjahr zum 29. Januar 2011 erwartet man einen bereinigten Nettogewinn von 130 bis 210 Mio. Dollar bzw. 1,16 bis 1,88 Dollar (Vorjahr: 1,99 Dollar) pro Aktie. Analysten gehen von einem EPS-Ergebnis von 3,09 Dollar pro Aktie (viertes Quartal) bzw. 0,91 Dollar (Gesamtjahr) aus. Die Aktie legt um 8,7 Prozent zu.

Die Juwelierkette Tiffany & Co (TiffanyCo) gab bekannt, dass ihre Umsätze in der Weihnachtssaison deutlich gestiegen sind. Angesichts dessen wurde die Jahresergebnisprognose angehoben. Für das laufende Geschäftsjahr zum 31. Januar 2011 rechnet Tiffany nun mit einem Umsatz von fast 3,1 Mrd. Dollar und einem Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (vor Einmaleffekten) von 2,83 bis 2,88 Dollar pro Aktie, nach einem bisher erwarteten Gewinn pro Aktie von 2,72 bis 2,77 Dollar. Analysten prognostizieren für das laufende Geschäftsjahr ein EPS-Ergebnis von 2,79 Dollar. Der Titel gibt um 0,3 Prozent nach. (11.01.2011/ac/n/m)

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