New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street ist etwas schwächer in die neue Woche gestartet. Inzwischen kann der Dow Jones aber um 0,09 Prozent vorrücken auf 11.028,34 Punkte. Der S&P 500 gibt 0,01 Prozent ab auf 1.192,07 Zähler. Für den Nasdaq Composite geht es um 0,02 Prozent nach oben auf 2.481,78 Stellen. Konjunkturseitig werden in Kürze die Frühindikatoren erwartet.
Die Aktie der Citigroup legt zur Stunde fast 4 Prozent zu. Wie die Großbank bekannt gab, konnte sie im ersten Quartal überraschend einen Gewinn einfahren, was mit geringeren Rückstellungen für Kreditausfälle zusammenhängt. Unternehmensangaben zufolge betrug der Nettogewinn 4,43 Mrd. Dollar bzw. 15 Cents je Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 966 Mio. Dollar bzw. 18 Cents pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld von einem ausgeglichenen Ergebnis pro Aktie ausgegangen. Dagegen verlieren unter anderem Morgan Stanley 1,2 Prozent, JP Morgan 0,8 Prozent, Bank of America 1,1 Prozent und Goldman Sachs nach den herben Verlusten am Freitag im Zusammenhang mit einem möglichen Betrugsskandal 2,7 Prozent.
Der Ölfeld-Servicedienstleister Halliburton musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Die Erlöse lagen mit 3,76 Mrd. Dollar unter dem Vorjahreswert von 3,91 Mrd. Dollar. Beim Nettogewinn wurde ein Rückgang auf 206 Mio. Dollar bzw. 23 Cents je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahresquartal einen Nettogewinn von 378 Mio. Dollar bzw. 42 Cents je Aktie erzielt hatte. Um Einmaleffekte bereinigt hatte der Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft bei 28 Cents gelegen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 25 Cents sowie einen Umsatz von 3,76 Mrd. Dollar erwartet. Die Aktie verliert 0,7 Prozent. Für Arch Coal geht es indes um ein knappes Prozent nach oben. Wie zuvor bekannt wurde, musste der zweitgrößte US-Kohleproduzent im ersten Quartal aufgrund der schwachen US-Nachfrage einen Verlust von 1,8 Mio. Dollar bzw. 1 Cent je Aktie ausweisen, nach einem Vorjahresgewinn von 30,6 Mio. Dollar bzw. 21 Cents je Anteilsschein. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 3 Cents. Der Umsatz stieg auf 711,9 Mio. Dollar, gegenüber 681,0 Mio. Dollar im Vorjahresquartal. Analysten hatten sogar ein EPS von 8 Cents sowie einen Umsatz von 725,0 Mio. Dollar erwartet.
Wie der US-Pharmakonzern Eli Lilly (Eli Lilly and) bekannt gab, konnte er seine Erlöse im ersten Quartal um 9 Prozent auf 5,49 Mrd. Dollar steigern. Beim Nettogewinn wurde indes ein Rückgang auf 1,25 Mrd. Dollar bzw. 1,13 Dollar je Aktie verzeichnet, nach einem Überschuss von 1,32 Mrd. Dollar bzw. 1,20 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 1,18 Dollar je Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,10 Dollar sowie einen Umsatz von 5,54 Dollar erwartet. Der Wert gibt 0,9 Prozent ab.
Nach den starken Zahlen des Mitbewerbers Mattel am Freitag konnte der Spielzeughersteller Hasbro heute mit guten Ergebnissen auftrumpfen. Der Nettogewinn belief sich im Auftaktquartal auf 58,9 Mio. Dollar bzw. 40 Cents pro Aktie, im Vergleich zu 19,7 Mio. Dollar bzw. 14 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 26 Cents pro Aktie. Der Umsatz nahm um 8 Prozent auf 672,4 Mio. Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 16 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 642,7 Mio. Dollar ausgegangen. Hasbro legen 1,5 Prozent zu.
Dow Jones 11.028,34 (+0,09 Prozent) S&P 500 1.192,07 (-0,01 Prozent) NASDAQ Composite 2.481,78 (+0,02 Prozent) (19.04.2010/ac/n/m)