New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten US-Indizes notieren im frühen Freitaghandel nach einem insgesamt schwach ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht in der Verlustzone. Dabei enttäuschte insbesondere der Umstand, dass die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft nicht gestiegen war. Der Dow Jones verschlechtert sich um 1,97 Prozent auf 11.266,67 Punkte, während der NASDAQ Composite um 2,13 Prozent auf 2.491,90 Punkte nachgibt. Der S&P 500 verliert 2,10 Prozent auf 1.179,15 Punkte.
Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im August 2011 nach Angaben des US-Arbeitsministeriums stabilisiert. So blieb die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft unverändert gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 70.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Plus von revidiert 85.000 im Juli. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 17.000, nach einem Zuwachs von 156.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 110.000 gelautet. Ferner verharrte die Arbeitslosenquote bei 9,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat schon bei 9,1 Prozent gestanden hatte. Auch Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 9,1 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne fielen um 0,1 Prozent, gegenüber einer Lohnsteigerung um 0,5 Prozent im Vormonat. Sie gelten als wichtiger Indikator für die Inflationsentwicklung. Hier waren Volkswirte von einem Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen.
Bereits gestern nach Handelsende machte H&R Block (H&R Block) mit seinem Zahlenausweis zum ersten Fiskalquartal 2011/12 auf sich aufmerksam. Dabei wurden ein Umsatzrückgang und ein höherer Verlust ausgewiesen. Die EPS-Erwartungen wurden allerdings geschlagen. Der Umsatz des auf Steuerberatungs-Dienstleistungen spezialisierten Konzerns verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent auf 267,6 Mio. US-Dollar. Der um Einmaleffekte bereinigte Verlust aus dem fortgeführten Geschäft belief sich auf 111,2 Mio. US-Dollar bzw. 0,37 US-Dollar je Aktie, nach 110,8 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld einen Verlust von 39 Cents je Aktie und einen Umsatz von 275 Mio. US-Dollar prognostiziert. Der Titel verschlechtert sich um 10 Prozent.
Unternehmensseitig stehen heute ferner insbesondere die Anteilsscheine von Campbell Soup im Blick der Investoren. Der Nahrungsmittelkonzern konnte im vierten Quartal den Umsatz auf 1,61 Mrd. US-Dollar steigern, nach 1,52 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis jedoch ein Rückgang auf 100 Mio. US-Dollar bzw. 31 Cents je Aktie verzeichnet, nach zuvor 113 Mio. US-Dollar. Vor restrukturierungsbedingten Einmaleffekten wurde im Berichtszeitraum ein bereinigtes EPS von 43 Cents je Aktie ausgewiesen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 38 Cents bei Umsatzerlösen von 1,57 Mrd. US-Dollar erwartet. Die Aktie verteuert sich um 0,8 Prozent. (02.09.2011/ac/n/m)