New York (aktiencheck.de AG) - An der Wall Street herrschen am letzten Handelstag der Woche im frühen Handel nach klar enttäuschenden Arbeitsmarktdaten deutlich rote Vorzeichen vor. So fiel der Anstieg der Beschäftigten deutlich geringer aus als erwartet. Zudem überraschte auch die Stagnation bei den Stundenlöhnen. Der Dow Jones verschlechtert sich um 0,84 Prozent auf 12.612,85 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,90 Prozent auf 2.846,84 Punkte nachgibt. Der S&P 500 verliert 0,93 Prozent auf 1.340,61 Punkte.
Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im Juni 2011 weiter verbessert. Dies teilte das US-Arbeitsministerium in Washington heute mit. So stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 18.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 80.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Plus von revidiert 25.000 im Mai. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 57.000, nach einem Zuwachs von 83.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 110.000 gelautet. Ferner kletterte die Arbeitslosenquote auf 9,2 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 9,1 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 9,1 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne blieben unverändert, nach einer Lohnsteigerung um 0,3 Prozent im Vormonat. Sie gelten als wichtiger Indikator für die Inflationsentwicklung. Hier waren Volkswirte von einem Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen. In Kürze werden zudem noch die Großhandelsdaten für Mai erwartet.
Im Blick stehen heute im frühen Handel unter anderem auch die Aktien von Regis . Der weltweit größte Betreiber von Friseursalons konnte im vierten Quartal einen Umsatzanstieg verzeichnen. So lag der konsolidierte Konzernumsatz mit 591,8 Mio. US-Dollar leicht über dem Vorjahreswert von 589,9 Mio. US-Dollar. Bei den vergleichbaren Filialumsätzen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde hingegen ein Umsatzrückgang von 1,7 Prozent ausgewiesen. Die Aktie verschlechtert sich um 0,4 Prozent.
Für die Papiere von Amylin Pharmaceuticals geht es um 3,1 Prozent nach oben, nachdem der Biotechnologiekonzern mit positiven Studiendaten für das Diabetes-Medikament Bydureon aufwarten. So habe sich im Rahmen der klinischen Studie keine Veränderung der Herzrythmus-Intervalle bei den Probanten ergeben, die mit dem Medikament behandelt wurden. Damit sei der klinische Endpunkt der Studie erreicht worden. Darüber hinaus hätten sich den Angaben zufolge keinerlei Zusammenhänge zwischen der Dosierungshöhe von Bydureon und der Herzrythmus-Frequenz der Probanten ergeben. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte im Oktober vergangenen Jahres in Zusammenhang mit einem früheren Zulassungsantrag für das Medikament entsprechende Daten zu Bydureon verlangt. (08.07.2011/ac/n/m)