New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten US-Börsen sind positiv in die neue Handelswoche gestartet. Dabei werden die Märkte von Hoffnungen auf zukünftige Konjunkturspritzen seitens der Notenbank angetrieben. Der Dow Jones verbessert sich um 1,45 Prozent auf 11.448,39 Punkte, während der NASDAQ Composite um 1,88 Prozent auf 2.526,41 Punkte zulegt. Der S&P 500 gewinnt 1,68 Prozent auf 1.196,53 Punkte.
Die saisonbereinigten persönlichen Einkommen und Ausgaben sind im Juli 2011 nach Angaben des US-Handelsministeriums angewachsen. So erhöhten sich die persönlichen Einkommen um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonatsniveau, während im Vormonat ein Plus von revidiert 0,2 (vorläufig: +0,1) Prozent verbucht worden war. Ferner zogen die persönlichen Konsumausgaben um 0,8 Prozent an, wogegen sie im Vormonat um 0,1 (vorläufig: -0,2) Prozent gesunken waren. Volkswirte hatten im Vorfeld Zuwächse von 0,4 Prozent bei den Einkommen und 0,5 Prozent bei den Konsumausgaben prognostiziert. In Kürze werden zudem noch Angaben zu den anstehenden Hausverkäufen für Juni erwartet.
Auch heute meldeten noch einige Nachzügler ihre Quartalsberichte. Der Solartechnikkonzern LDK Solar Co. musste dabei im zweiten Quartal einen Verlust hinnehmen. Der Umsatz sank von 565,3 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 499,4 Mio. US-Dollar. Unter dem Strich wurde ein Nettoverlust von 87,7 Mio. US-Dollar bzw. 62 Cents je Anteilsschein ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 45,0 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die rückläufige Ergebnisentwicklung wurde unter anderem auf das extrem schwache Marktumfeld zurückgeführt. Dabei hat der Konzern angesichts der rückläufigen Absatzpreisentwicklung auch Wertberichtigungen in Höhe von 52,9 Mio. US-Dollar bei Lagerbeständen ausweisen müssen. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einen Umsatz im Bereich von 2,5 bis 2,7 Mrd. US-Dollar. Der Titel verbessert sich um 1,4 Prozent.
Donaldson Co. (Donaldson) legen um 8,4 Prozent zu. Der Filterhersteller konnte im vierten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten und dabei die Analystenschätzungen übertreffen. So lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 625,5 Mio. US-Dollar um 21 Prozent über dem Vorjahreswert von 515,2 Mio. US-Dollar. Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 65,8 Mio. US-Dollar bzw. 84 Cents je Aktie ausgewiesen, nach 51,2 Mio. US-Dollar bzw. 65 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Profitiert hat man im Berichtszeitraum nach Aussage von CEO Bill Cook vor allem von der starken Nachfrage im Industriesegment sowie deutlich verbesserten Margen. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einen weiteren Rekordumsatz sowie ein EPS von 3,15 bis 3,45 US-Dollar.
Schließlich stehen auch die Aktien des Öl- und Erdgasexplorers Venoco mit einem Zugewinn von 32,2 Prozent im Blick. Das Unternehmen hat ein Übernahmeangebot von seinem CEO Timothy M. Marquez erhalten. So will Marquez die noch ausstehenden Anteilsscheine des Konzerns für 12,50 US-Dollar je Aktie erwerben. Derzeit hält der CEO von Venoco rund 50,3 Prozent der ausstehenden Aktien der Gesellschaft. Das Board of Directors hat sich noch nicht zu dem Übernahmeangebot geäußert, hat jedoch mit der Bildung eines Komitees begonnen, dass die Übernahmeofferte bewerten soll. (29.08.2011/ac/n/m)