New York (aktiencheck.de AG) - Nach den moderaten Zugewinnen vom Dienstag geht es an der Wall Street auch im frühen Mittwochhandel weiter nach oben. Dabei profitieren die Indizes von der positiven Börsenentwicklung in Europa. Der Dow Jones verbessert sich um 0,75 Prozent auf 11.646,83 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,78 Prozent auf 2.596,26 Punkte zulegt. Der S&P 500 gewinnt 0,94 Prozent auf 1.224,31 Punkte.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 26. August 2011 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 9,6 Prozent. In der Vorwoche war ein Minus von 2,4 Prozent gemeldet worden. Im Einzelnen fiel der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 12,2 Prozent, wogegen der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 0,9 Prozent zulegte. Daneben hat sich die US-Beschäftigung nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) im August 2011 weiter erhöht. So stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 91.000. Hierbei wuchs die Zahl um 11.000 im Produzierenden Gewerbe und um 80.000 im Dienstleistungsbereich. Für Juli war ein revidierter Anstieg um 109.000 (vorläufig: 114.000) verbucht worden. Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte schließlich heute für August 2011 einen Rückgang beim saisonbereinigten Konjunktur-Index. So lag der Einkaufsmanager-Index bei 56,5 Punkten, nach 58,8 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 53,0 Punkten prognostiziert. In Kürze werden zudem noch die Daten zu den Industrieaufträgen im Juli bekannt gegeben.
Auch heute meldeten noch einige Nachzügler ihre Zahlen zum angelaufenen Quartal. Zale konnte dabei im vierten Quartal besser abschneiden als von Analysten erwartet. So lag der Umsatz der Juwelierkette mit 377,3 Mio. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 345,0 Mio. US-Dollar. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Anstieg von 9,8 Prozent ausgewiesen. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Verlust von 32,6 Mio. US-Dollar bzw. 1,02 US-Dollar je Aktie verzeichnet, nach einem Nettoverlust von 28,5 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Aktie verbilligt sich um 3,6 Prozent.
Mit einem Aufschlag von 5,9 Prozent werden die Drittquartalszahlen von Joy Global positiv aufgenommen. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 1,14 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 850,0 Mio. US-Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 173,1 Mio. US-Dollar bzw. 1,62 US-Dollar je Aktie, nach zuvor 118,5 Mio. US-Dollar. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft lag bei 1,61 US-Dollar je Aktie. Insgesamt konnte der Konzern von der starken Nachfrage nach Bergbau-Equipment profitieren. Zudem wirkte sich auch die Übernahme der Konzernsparte LeTourneau Technologies, die auf Equipment für Minenunternehmen und die Gas- und Erdölindustrie spezialisiert ist, positiv auf das Ergebnis aus. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,53 US-Dollar sowie einen Umsatz von 1,17 Mrd. US-Dollar erwartet. Ferner wurde die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. So erwartet der Konzern nun einen Umsatz von 4,3 bis 4,5 Mrd. US-Dollar sowie einen Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft von 5,70 bis 6,00 US-Dollar je Aktie. Zuvor hatte man ein EPS von 5,30 bis 5,60 US-Dollar sowie einen Umsatz von 4,1 bis 4,3 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt.
Brown-Forman (Brown-Forman b) geben um 0,2 Prozent nach. Der Hersteller alkoholischer Getränke steigerte im ersten Quartal den Gewinn. Der Umsatz erhöhte sich von 744,9 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf nun 840,3 Mio. US-Dollar. Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 118,1 Mio. US-Dollar bzw. ein EPS von 81 Cents verzeichnet, nach zuvor 111,4 Mio. US-Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 83 Cents sowie einen Umsatz von 725,4 Mio. US-Dollar erwartet.
Jos. A. Bank Clothiers (Jos A Bank Clothiers) rücken um 9,2 Prozent vor, nachdem die Bekleidungskette im zweiten Quartal einen Gewinnanstieg vermeldete. Der Umsatz verbesserte sich um 22,4 Prozent auf 230,7 Mio. US-Dollar. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Anstieg von 14,7 Prozent ausgewiesen. Der Nettogewinn lag mit 20,6 Mio. US-Dollar bzw. 74 Cents je Aktie deutlich über dem Vorjahreswert von 16,5 Mio. US-Dollar bzw. 59 Cents je Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 68 Cents bei Umsatzerlösen von 209,7 Mio. US-Dollar erwartet. (31.08.2011/ac/n/m)