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25.06.2010 15:46

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Wall Street Eröffnung: Kaum verändert - Banken, Oracle und RIM im Blick

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Washington (aktiencheck.de AG) - Nach den deutlichen Vortagesverlusten hat sich die Lage an der Wall Street vorerst beruhigt. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,03 Prozent auf 10.155,45 Punkte. Für den S&P 500 geht es um 0,16 Prozent nach oben auf 1.075,42 Zähler. Der Nasdaq Composite verliert 0,06 Prozent auf 2.216,10 Punkte.

Die Wirtschaftsleistung in den USA ist im ersten Quartal angewachsen. In der dritten und damit endgültigen Schätzung des US-Handelsministeriums wurden die vorläufigen Angaben allerdings nach unten revidiert. Gegenüber dem Vorquartal kletterte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,7 Prozent, während vorläufig ein stärkeres Plus von 3,0 Prozent ermittelt worden war. Volkswirte hatten einen BIP-Anstieg um 3,0 Prozent prognostiziert. In Kürze wird außerdem die Verbraucherstimmung erwartet.

Presseangaben zufolge haben sich die US-Abgeordneten heute nach monatelangem Tauziehen auf eine umfassende Gesetzesreform für die Finanzmärkte geeinigt. Dabei beinhalte das Gesetzespaket für die Bankenbranche einschneidende Veränderungen. Unter anderem müssen die Geschäftsbanken einen Teil ihres lukrativen Swap-Geschäfts abspalten. Daneben werden die Möglichkeiten der Banken für direkte Beteiligungen an Hedge Fonds sowie der Eigenhandel der Kreditinstitute eingeschränkt, hieß es. Unter anderem legen Morgan Stanley 1,4 Prozent, Goldman Sachs 1,8 Prozent, JP Morgan 2 Prozent, Bank of America 1,5 Prozent und Citigroup 1,6 Prozent zu.

Der Softwarekonzern Oracle hat am Vorabend die Zahlen zum vierten Fiskalquartal veröffentlicht. Der Nettogewinn belief sich auf 2,36 Mrd. Dollar bzw. 46 Cents je Aktie, nach 1,89 Mrd. Dollar bzw. 38 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Einmaleffekte lag das Ergebnis bei 60 Cents je Aktie und übertraf damit die Analystenschätzungen von 54 Cents je Aktie. Der Umsatz erhöhte sich von 6,86 Mrd. Dollar auf nun 9,51 Mrd. Dollar. Damit lagen die Umsatzerlöse ebenfalls oberhalb der Analystenerwartung von 9,50 Mrd. Dollar. Die Aktie reagiert mit einem Plus von 2 Prozent auf die Ergebnisse.

Für Titel des BlackBerry-Herstellers Research In Motion (RIM) geht es dagegen um rund 7 Prozent nach unten. Die Kanadier haben Umsatz und Gewinn im ersten Fiskalquartal gesteigert und die Gewinnerwartungen übertroffen. Die Umsatzentwicklung hat allerdings enttäuscht. Der Nettogewinn verbesserte sich von 643 Mio. Dollar bzw. 1,12 Dollar je Aktie auf 768,9 Mio. Dollar bzw. 1,38 Dollar je Aktie. Der Umsatz kletterte um 24 Prozent auf 4,24 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem EPS von 1,34 Dollar und einem Umsatz von 4,35 Mrd. Dollar ausgegangen. Dabei lieferte der Konzern rund 11,2 Millionen Geräte (+43 Prozent) aus. Auch hier hatten Analysten mehr erwartet. Ferner sorgen negative Analystenkommentare für schlechte Stimmung.

Wie H&R Block (H&R Block) am Vorabend erklärte, hat man im vierten Fiskalquartal einen leichten Umsatzrückgang auf 2,34 Mrd. Dollar hinnehmen müssen. Der Nettogewinn des auf Steuerberatungs-Dienstleistungen spezialisierten Konzerns fiel auf 690,8 Mio. Dollar bzw. 2,10 Dollar je Aktie, gegenüber einem Nettogewinn von 706,9 Mio. Dollar bzw. 2,08 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Analysten hatten mit einem EPS von 2,04 Dollar sowie einem Umsatz von 2,34 Mrd. Dollar kalkuliert. H&R Block gewinnen aktuell mehr als 5 Prozent. Titel des Baukonzerns KB Home (KB Home ) verlieren über 4 Prozent. Der Konzern konnte im zweiten Geschäftsquartal dank niedriger Hypothekenzinsen seinen Verlust zurückfahren, hat die Erwartungen jedoch verfehlt. (25.06.2010/ac/n/m)

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