New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen tendieren im frühen Freitaghandel trotz eines positiv ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichts knapp im Minus. Der Dow Jones verliert 0,39 Prozent auf 12.367,79 Punkte, während der NASDAQ Composite 0,19 Prozent auf 2.664,72 Zähler fällt. Der S&P 500 gibt um 0,37 Prozent nach auf 1.276,28 Punkte.
Im Mittelpunkt des Interesses der Investoren steht heute an der Wall Street der US-Arbeitsmarktbericht. Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im Dezember 2011 verbessert. Dies teilte das US-Arbeitsministerium in Washington heute mit. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 200.000. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 150.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 100.000 im November. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 212.000, nach einem Zuwachs von 140.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 170.000 gelautet. Ferner fiel die Arbeitslosenquote auf 8,5 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch bei 8,7 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem Stand von 8,7 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen um 0,2 Prozent, gegenüber einer Lohnabnahme um 0,1 Prozent im Vormonat. Sie gelten als wichtiger Indikator für die Inflationsentwicklung. Hier waren Volkswirte von einem Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen.
Daneben meldeten sich heute auch einige Unternehmen mit Quartalszahlen zu Wort. Imperial Sugar hat das vierte Geschäftsquartal (per 30. September) infolge steigender Rohzuckerpreise und des wachsen Preiswettbewerbs mit der Konkurrenz mit einem deutlich höheren Verlust abgeschlossen. So verringerten sich die Umsatzerlöse auf 231,4 Mio. US-Dollar, nach 264,4 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal. Dadurch kletterte der Nettoverlust von 2,3 Mio. US-Dollar oder 19 Cents je Aktie auf nun 32,5 Mio. US-Dollar bzw. 2,73 US-Dollar pro Anteilschein. Analysten hatten mit einem EPS von -79 Cents gerechnet, bei Umsätzen von 219,2 Mio. US-Dollar. Die Aktie fällt um 5,7 Prozent.
Indes geht es für Best Buy um 1,1 Prozent nach oben. Der Elektronikhändler musste im Dezember 2011 einen Rückgang der vergleichbaren Umsätze verbuchen. Ferner wurde die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bestätigt. So verringerten sich die so genannten Same-Store Sales gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent. Der Gesamtumsatz blieb mit 8,4 Mrd. Dollar nahezu unverändert. Das Unternehmen rechnet für das laufende Geschäftsjahr weiterhin mit einem Ergebnis pro Aktie von 3,35 bis 3,65 Dollar. Analysten prognostizieren hier ein EPS-Ergebnis von 3,14 Dollar. (06.01.2012/ac/n/m)