New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen sind heute mit leichten Zugewinnen in den Handelstag gegangen. Nach einem Kommentar der britischen Lloyds stehen heute Bankentitel im Fokus, während Palm nach Zahlen abstürzen. Der Dow Jones hat den Börsentag mit einem Plus von 0,23 Prozent auf 10.803,58 Punkte begonnen. Währenddessen können der Nasdaq Composite 0,11 Prozent auf 2.393,93 Punkte und der S&P 500 um 0,15 Prozent auf 1.167,57 Zähler zulegen.
Die Aktie des US-amerikanischen Handheld-Herstellers Palm bricht um rund 18 Prozent ein. Das Unternehmen hat gestern nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Fiskalquartal 2009/10 gemeldet. Im Berichtszeitraum wurde ein Umsatz in Höhe von 349,9 Mio. Dollar erzielt, nach 90,6 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Ferner wurde ein Nettoverlust von 22,0 Mio. Dollar oder 0,13 Dollar je Aktie gemeldet. Im Vorjahreszeitraum hatte Palm ein Nettoergebnis von -98,0 Mio. Dollar bzw. -0,89 Dollar je Aktie erwirtschaftet. Auf bereinigter Basis wurde ein Nettoverlust von 102,8 Mio. Dollar oder 0,61 Dollar je Aktie erlitten. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatz von 316,2 Mio. Dollar und einem EPS von -0,42 Dollar gerechnet. Im laufenden Quartal sehen sie einen Umsatz von 305,8 Mio. Dollar und ein EPS von -0,43 Dollar.
Die Aktie von Cintas liegt nach Handelsbeginn mit 0,76 Prozent im Minus. Der größte US-Hersteller von Uniformen hat gestern nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2009/10 gemeldet. Demnach wurde ein Umsatz in Höhe von 861,8 Mio. Dollar erzielt, nach 908,6 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn wurde mit 50,0 Mio. Dollar oder 0,32 Dollar je Aktie angegeben. Im Vorjahresquartal hatte Cintas ein Nettoergebnis von 71,8 Mio. Dollar bzw. 0,47 Dollar je Anteilschein erzielt. Im Vorfeld hatten Analysten einen Umsatz von 853,6 Mio. Dollar und ein EPS von 0,30 Dollar prognostiziert. Für das laufende Quartal erwarten sie einen Umsatz von 878,6 Mio. Dollar und ein Ergebnis von 0,33 Dollar. Das Unternehmen selbst sieht hier einen Umsatz im Bereich von 870 Mio. bis 890 Mio. Dollar sowie ein EPS von 0,30 Dollar bis 0,34 Dollar.
Die britische Bankgesellschaft Lloyds Banking Group geht für 2010 von einer Rückkehr in die Gewinnzone aus. Daraufhin verlieren die Aktien der Bank of America 0,35 Prozent, von J.P. Morgan Chase 0,39 Prozent und von Morgan Stanley 0,70 Prozent. Wells Fargo liegen mit 0,23 Prozent vorn. (19.03.2010/ac/n/m)