05.12.2012 15:54
Bewerten
(0)

Wall Street Eröffnung: Mehrheitlich Aufschläge, Freeport nach Übernahmen im Fokus

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes weisen im frühen Mittwochhandel angesichts gemischter Konjunkturdaten mehrheitlich leichte Pluszeichen aus. Nach wie vor drücken jedoch anhaltende Sorgen im Zusammenhang mit dem US-Haushaltsstreit das Marktsentiment. So sollen Demokraten einen Plan zum Schuldenabbau, den die Republikaner vorgelegt haben, abgelehnt haben. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,39 Prozent auf 13.002,06 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentiert sich mit einem Minus von 0,11 Prozent bei 2.993,43 Zählern, während der S&P 500 derzeit einen Aufschlag von 0,20 Prozent auf 1.409,89 Punkte verzeichnet.

Die US-Beschäftigung hat sich nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) im November 2012 erneut deutlich erhöht, wobei der Zuwachs schwächer ausfiel als erwartet. So stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 118.000, während Volkswirte ein Plus von 125.000 prognostiziert hatten. Hierbei wuchs die Zahl um 114.000 im Dienstleistungsbereich und um 4.000 im Produzierenden Gewerbe. Für Oktober war insgesamt ein revidierter Anstieg um 157.000 (vorläufig: 158.000) ermittelt worden. Indes hat sich die US-Produktivität im dritten Quartal 2012 nach Angaben des US-Arbeitsministeriums stärker erhöht als zunächst gemeldet. Demnach stieg die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorquartal um revidiert 2,9 Prozent (vorläufig: +1,9 Prozent). Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 2,7 Prozent prognostiziert, wogegen im zweiten Quartal 2012 ein Plus von 1,9 Prozent ermittelt worden war. Die Lohnstückkosten fielen im Vorquartalsvergleich um revidiert 1,9 Prozent, nachdem zunächst lediglich ein Minus von 0,1 Prozent gemeldet worden war. Im Vorquartal waren die Lohnstückkosten um revidiert 0,5 Prozent (vorläufig: +1,7 Prozent) zurückgegangen. Schließlich ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 30. November einen Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index gegenüber der vorangegangenen Woche um 4,5 Prozent. In Kürze werden noch der ISM-Service-Index und die Industrieaufträge gemeldet.

Im Fokus steht heute Freeport-McMoRan (Freeport-McMoRan CopperGold). Der Minenbetreiber kündigte zwei milliardenschwere Akquisitionen an. Demnach wurde eine Vereinbarung zur Übernahme der McMoRan Exploration Co. geschlossen. Insgesamt lässt sich Freeport-McMoRan die Übernahme der noch nicht in seinem Besitz befindlichen McMoRan Exploration-Anteile rund 2,1 Mrd. US-Dollar kosten. Außerdem kündigte der Konzern die Übernahme des Öl- und Erdgaskonzerns Plains Exploration & Production Co. (Plains ExplorationProduction) an. Das Gesamtvolumen der Übernahme wurde auf rund 6,4 Mrd. US-Dollar in bar und eigenen Aktien beziffert. Durch die beiden Übernahmen will Freeport-McMoRan zu einem der führenden Rohstoff-Konzerne in Nordamerika aufsteigen und sein Portfolio weiter diversifizieren. Neben Kupfer- und Gold-Assets soll dabei auch das Öl- und Erdgasgeschäft künftig eine wichtige Rolle spielen. Titel von Freeport-McMoRan brechen vor diesem Hintergrund momentan um 13 Prozent ein.

Daneben meldete Brown-Forman (Brown-Forman b), ein Hersteller alkoholischer Getränke, einen Gewinnanstieg für das zweite Quartal. Dabei konnten die Analystenschätzungen übertroffen werden. Insgesamt konnte sich der Konzern in einem schwieriger werdenden Marktumfeld gut behaupten. Gleichzeitig gelang es, die Margen weiter zu verbessern. Im Anschluss wurde außerdem die Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr angehoben. Aktien von Brown-Forman gewinnen aktuell 1 Prozent hinzu.

Papiere von Starbucks tendieren im frühen Handel marginal fester. Die Kaffeehauskette gab bekannt, dass sie beschlossen hat, ihre weltweiten Wachstumspläne bis 2017 zu beschleunigen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, geht der Konzern davon aus, in der Americas-Region in den nächsten fünf Jahren mehr als 3.000 Filialen zu eröffnen. Tausende weitere Filialen sollen in diesem Zeitraum modernisiert werden. Daneben rechnet man für die Region China und Asien/Pazifik damit, dort bis Ende 2013 rund 4.000 Niederlassungen zu haben, darunter 1.000 in China, 1.000 in Japan, 500 in Korea sowie die erste Starbucks-Filiale in Vietnam. Dabei dürfte China in 2014 der größte Markt für Starbucks außerhalb der USA werden. Im Reich der Mitte befindet man sich den Angaben zufolge auf Kurs, bis 2015 insgesamt 1.500 Filialen in 70 Städten zu zählen.

Die Drugstore-Kette Walgreen musste für November 2012 einen klaren Rückgang bei den Same-Store Sales ausweisen. Auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gingen die vergleichbaren Umsätze deutlich zurück. Titel von Walgreen verteuern sich zurzeit um 2 Prozent.

Zu guter Letzt konnte der Automobilhersteller Ford (Ford Motor) im November beim Absatz in China einen deutlichen Anstieg verzeichnen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurden im Berichtszeitraum insgesamt 67.505 Fahrzeuge im Reich der Mitte verkauft, was zum Vorjahresmonat einem Plus von 56 Prozent entspricht. Dabei profitierte der Konzern von starken Verkaufszahlen beim Ford-Modell Focus. Für Ford-Aktien geht es um ein halbes Prozent nach oben. (05.12.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Starbucks Corp.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Starbucks Corp.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
11.08.2017Starbucks Market PerformBMO Capital Markets
28.07.2017Starbucks HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
15.05.2017Starbucks BuyDeutsche Bank AG
20.04.2017Starbucks BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
27.03.2017Starbucks OutperformTelsey Advisory Group
11.08.2017Starbucks Market PerformBMO Capital Markets
28.07.2017Starbucks HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
15.05.2017Starbucks BuyDeutsche Bank AG
20.04.2017Starbucks BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
27.03.2017Starbucks OutperformTelsey Advisory Group
10.02.2017Starbucks HoldArgus Research Company
01.11.2016Starbucks HoldDeutsche Bank AG
12.04.2016Starbucks HoldDeutsche Bank AG
02.11.2015Starbucks Equal WeightBarclays Capital
02.11.2012Starbucks sector performRBC Capital Markets
18.11.2008Starbucks verkaufenNasd@q Inside
27.09.2007Starbucks DowngradeBanc of America Sec.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Starbucks Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX stärker -- Dow fester -- Air Berlin sucht Sanierungsplan in der Insolvenz -- Lufthansa-Aktionäre setzen wegen Air Berlin auf Konsolidierung -- EVOTEC, Ryanair, Amazon im Fokus

Trump lobt Nordkoreas Staatschef Kim. Neuer Druck auf K+S-Aktie durch Verkaufsempfehlungen. Chefwechsel bei US-Krankenversicherer UnitedHealth. Deutsche Euroshop profitiert weiter von niedrigen Zinsen und Zukäufen. SdK sieht Anleihegläubiger von Air Berlin im Nachteil. STADA-Aktie vor Ende des Übernahmeangebotes leicht unter Druck.

Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot (Juni 2017)
Die Top-Positionen von Warren Buffett
KW 32: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 32: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Die Meister-Liste der 1. Fußball Bundesliga
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?
Bitcoin & Co.: Die wichtigsten Kryptowährungen
Welche Digitalwährung macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Deutsche Bank wird optimistischer für deutsche Aktien und sieht beim DAX bis Jahresende noch 3 Prozent Luft nach oben. Was glauben Sie, wie sich der DAX bis zum Ende des Jahres entwickeln wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Air Berlin plcAB1000
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
Lufthansa AG823212
CommerzbankCBK100
Bitcoin Group SEA1TNV9
EVOTEC AG566480
E.ON SEENAG99
Allianz840400
K+S AGKSAG88
Amazon906866
TeslaA1CX3T
Siemens AG723610