New York (www.aktiencheck.de) - Nachdem sich die US-Leitindizes bereits am Freitag mit kräftigen Aufschlägen in den Feierabend verabschiedet hatten, haben sie heute ebenfalls mehrheitlich einen positiven Start in die neue Handelswoche erwischt. Damit können die wichtigsten US-Indizes übewiegend ihren jüngsten Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Auf die Stimmung der Investoren drücken allerdings Sorgen vor einem Nachlassen der wirtschaftlichen Dynamik. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,01 Prozent auf 13.076,94 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentiert sich mit einem Plus von 0,27 Prozent bei 2.965,96 Zählern, während der S&P 500 derzeit einen Abschlag von 0,03 Prozent auf 1.385,51 Punkte zeigt.
In den USA richtet sich der Fokus der Investoren heute vor allem auch auf den Zahlenausweis von Loews . Der Mischkonzern musste im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Der Nettogewinn sank deutlich auf 56 Mio. US-Dollar bzw. 14 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 250 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis im Berichtszeitraum beinhaltet unter anderem negative Einmaleffekte in Höhe von 142 Mio. US-Dollar. Der Umsatz war ebenfalls rückläufig. Die Anleger zeigen sich enttäuscht und schicken den Titel um 3,5 Prozent nach unten.
Positiv aufgenommen wurde indes der Zahlenausweis der CIT Group . So geht es für die Aktie um 4,8 Prozent nach oben. Der Finanzdienstleister hat das zweite Quartal 2012 mit einem größeren Verlust abgeschlossen. Allerdings konnten die Erwartungen der Analysten geschlagen werden. Der Nettoverlust wuchs auf 70,7 Mio. US-Dollar bzw. 35 Cents pro Aktie, nach einem Vorjahresverlust von 49,7 Mio. US-Dollar. Dabei beinhaltet das jüngste Ergebnis Sonderbelastungen in Höhe von 286 Mio. (Vorjahr: 163 Mio.) US-Dollar in Zusammenhang mit der Refinanzierung von Verbindlichkeiten. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 57 Cents je Aktie ausgegangen.
Cal-Maine Foods (Cal-Maine Foods) klettern um 3,5 Prozent nach oben. Der Eierproduzent konnte im vierten Quartal den Gewinn gegenüber dem Vorjahreswert dank eines positiven Einmaleffekts deutlich verbessern. Der Umsatz legte ebenfalls klar zu. Operativ hat man vor allem von einem höheren Eier-Absatz profitieren können. Auch hat man Konzernangaben zufolge die gestiegenen Futtermittelpreise dank der starken Nachfrage und höherer Absatzpreise mehr als kompensieren können.
Lufkin Industries (Lufkin Industries) brechen schließlich um 12,3 Prozent ein. Der Konzern konnte zwar im zweiten Quartal dank höherer Umsatzerlöse mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Im Anschluss wurde jedoch die Jahresprognose nach unten korrigiert. (30.07.2012/ac/n/m)