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10.11.2009 16:05

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Wall Street Eröffnung: Schwacher Start, Google im Blick

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New York (aktiencheck.de AG) - Nachdem die US-Börsen gestern mit starken Zugewinnen aus dem Handel gehen konnten, sind heute rote Vorzeichen auszumachen. Der Dow Jones verliert aktuell 0,03 Prozent auf 10.223,54 Punkte. Der Nasdaq Composite gibt ebenfalls 0,03 Prozent ab und notiert bei 2.153,37 Zählern, und der S&P 500 knickt um 0,08 Prozent auf 1.092,22 Punkte ein.

Die EU-Kommission hat Bedenken gegen die geplante Übernahme von Sun Microsystems durch den Software-Konzern Oracle geäußert. Den Angaben zufolge sieht die EU-Kommission durch diese Transaktion im Volumen von 7,4 Mrd. Dollar den Wettbewerb in Gefahr. Insbesondere durch die Kombination von MySQL von Sun mit den Oracle-Produkten würden Wettbewerbsverzerrungen auf dem Markt für Datenbanken drohen, so die Befürchtung. Durch diese vorläufige Beurteilung ist die Akquisition nun weiter gefährdet. Ursprünglich wollte der Konzern die Übernahme bereits Ende August abschließen. Die Aktie von Sun Microsystems bewegt sich geringfügig im Minus, während der Anteilschein von Oracle derzeit über 1 Prozent abgibt.

Die Aktie von Fossil kann gut 5 Prozent hinzugewinnen. Der Uhrenhersteller präsentierte heute die Geschäftszahlen für das dritte Quartal. Demnach verringerten sich die Umsatzerlöse auf 381,4 Mio. Dollar, nach 409,8 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis wurde ein Rückgang auf 35,3 Mio. Dollar bzw. 52 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 36,5 Mio. Dollar bzw. 54 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 42 Cents sowie einen Umsatz von 376,9 Mio. Dollar erwartet. Der Konzern erwartet für das Schlussquartal ein EPS von nunmehr 82 bis 86 Cents, nachdem man hier zuvor von einem EPS von lediglich 74 bis 80 Cents ausgegangen war.

Beazer Homes USA (Beazer Homes USA), einer der größten US-Baukonzerne für Eigenheime, meldete, dass er im vierten Quartal einen Gewinn erzielt hat, was vor allem mit einem positiven Einmaleffekt zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 33,8 Mio. Dollar bzw. 84 Cents je Aktie, nach einem Verlust von 473,9 Mio. Dollar bzw. 12,29 Dollar je Aktie im Vorjahr. Dabei beinhaltet das jüngste Ergebnis u.a. einen Einmalertrag in Höhe von 89,3 Mio. Dollar im Zusammenhang mit der Reduzierung von Verbindlichkeiten. Der Konzernumsatz sank um rund 42 Prozent auf 376,3 Mio. Dollar. Analysten hatten im Vorfeld einen Verlust von 1,24 Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von lediglich 338,3 Mio. Dollar erwartet. Die Unternehmensaktie schießt um 8 Prozent in die Höhe. (10.11.2009/ac/n/m)

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