New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen gehen heute uneinheitlich in den Handel. Technologiewerte werden durch die guten Quartalsergebnisse von u.a. eBay und Seagate Technology gestützt. Die Goldman Sachs Group hat ebenfalls einen unerwartet hohen Quartalsgewinn erzielt. Der Dow Jones hat den Börsentag mit einem Minus von 0,29 Prozent auf 10.572,24 Punkte begonnen, während der Nasdaq Composite 0,27 Prozent auf 2.297,54 Punkte zulegt. Der S&P 500 gibt 0,04 Prozent auf 1.137,62 Zähler nach.
Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der vergangenen Woche unerwartet verschlechtert. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 36.000 auf 482.000, wogegen Volkswirte im Vorfeld einen Rückgang auf 440.000 prognostiziert hatten.
Seagate Technology und eBay Inc. legen nach Zahlen gut 11 Prozent bzw. knapp 7 Prozent zu. Die beiden Unternehmen hatten gestern jeweils die Erwartungen für das vierte Quartal übertroffen.
Die Goldman Sachs Group konnte im vierten Quartal 2009 einen Gewinn erzielen und die Erwartungen übertreffen. So beliefen sich die Umsatzerlöse auf 9,62 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn erreichte 4,95 Mrd. Dollar bzw. 8,20 Dollar pro Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 2,12 Mrd. Dollar bzw. 4,97 Dollar pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld nur von einem Gewinn von 5,20 Dollar pro Aktie und Umsätzen von 9,65 Mrd. Dollar ausgegangen. Die Unternehmensaktie beginnt den Handelstag mit einem Kursverlust von 0,88 Prozent.
Titel der PNC Financial Services Group verlieren 5,68 Prozent. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn erreichte im vierten Quartal 1,01 Mrd. Dollar bzw. 2,17 Dollar pro Aktie, gegenüber einem Verlust von 269 Mio. Dollar bzw. 77 Cents pro Aktie im Vorjahr. Dabei beinhaltet das jüngste Ergebnis einen Einmalertrag in Zusammenhang mit der Übernahme von Barclays Global Investors durch den Vermögensverwalter BlackRock . Das bereinigte Ergebnis lag bei 0,90 Dollar pro Aktie. Der Umsatz nahm von 1,68 Mrd. Dollar auf 5,08 Mrd. Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 78 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 4,44 Mrd. Dollar ausgegangen. Die Aktie von BlackRock gibt minimal ab.
Southwest Airlines konnte im vierten Quartal 2009 einen Gewinn erzielen. Der Umsatz verringerte sich auf 2,71 Mrd. Dollar, nach 2,73 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Das entspricht einem Minus von 0,8 Prozent. Ferner belief sich der Nettogewinn der führenden Billig-Fluglinie in den USA auf 116 Mio. Dollar bzw. 0,16 Dollar pro Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 56 Mio. Dollar bzw. 0,08 Dollar pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 0,10 Dollar. Analysten waren zuvor von einen Gewinn von 0,07 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 2,69 Mrd. Dollar ausgegangen. Das Wertpapier von Southwest Airlines gewinnt xxx Prozent.
Für die Aktien von Continental Airlines geht es ebenfalls (+1,06 Prozent) nach oben. Im vierten Quartal lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 3,18 Mrd. Dollar um 8,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 3,47 Mrd. Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn von 85 Mio. Dollar bzw. 0,60 Dollar je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettoverlust von 269 Mio. Dollar bzw. 2,35 Dollar je Aktie verzeichnet hatte. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im Berichtszeitraum bei 0,03 Dollar. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 0,07 Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von 3,19 Mrd. Dollar erwartet.
Die US-Eisenbahngesellschaft Union Pacific musste aufgrund eines geringeren Passagieraufkommens im vierten Quartal 2009 ein Minus bei Umsatz und Gewinn ausweisen. So verringerten sich die Umsatzerlöse auf 3,75 Mrd. Dollar, nach 4,29 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Daneben fiel der Nettogewinn um 17 Prozent von 661 Mio. Dollar oder 1,31 Dollar je Aktie auf nun 551 Mio. Dollar bzw. 1,08 Dollar pro Aktie. Analysten hatten durchschnittlich lediglich ein EPS von 1,04 Dollar und Umsätze von 3,77 Mrd. Dollar prognostiziert. Die Union Pacific-Aktie zieht derzeit 2,79 Prozent an.
Die Aktie von Xerox rückt ebenfalls vor (+5,29 Prozent). Im vergangenen Quartal lag der Umsatz mit 4,22 Mrd. Dollar unter dem Vorjahresniveau von 4,37 Mrd. Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn nach Anteilen Dritter von 180 Mio. Dollar bzw. 0,20 Dollar je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 1 Mio. Dollar bzw. ein Break Even-Ergebnis je Aktie verzeichnet hatte. Vor Einmaleffekten hatte der bereinigte Gewinn je Aktie bei 0,25 Dollar gelegen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 0,22 Dollar sowie einen Umsatz von 3,92 Mrd. Dollar erwartet.
SLM (Sallie Mae) (SLM) konnte im vierten Quartal einen Gewinn verbuchen, was zum Teil auf höhere Zins- und Gebühreneinnahmen zurückzuführen ist. Der Nettogewinn belief sich auf 309 Mio. Dollar bzw. 0,52 Dollar pro Aktie, gegenüber einem Verlust von 216 Mio. Dollar bzw. 0,52 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Im Kerngeschäft wurde indes ein Ergebnis von 0,41 Dollar (Vorjahr: 0,08 Dollar) pro Aktie erzielt. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 0,44 Dollar pro Aktie ausgegangen. Die Sallie Mae-Aktie gewinnt 4,34 Prozent. (21.01.2010/ac/n/m)