New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen beginnen die neue Handelswoche mit leichten Abschlägen. Der Dow Jones Industrial Average verliert aktuell 0,28 Prozent auf 10.830,25 Punkte. Der S&P 500 gibt daneben um 0,34 Prozent nach auf 1.144,75 Zähler. Der NASDAQ Composite kommt unterdessen um 0,33 Prozent zurück auf 2.373,37 Punkte.
Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für August 2010 eine Abnahme beim National Activity Index. So hat sich der Index auf -0,53 Punkte verschlechtert, nachdem für Juli ein Wert von -0,11 Punkten gemeldet worden war. Im Drei-Monats-Durchschnitt, der monatliche Schwankungen ausgleicht, wurde ein Wert von -0,42 Punkten gemeldet, nach -0,27 im Juli.
Die Fluggesellschaft Southwest Airlines hat heute die Übernahme ihres Konkurrenten AirTran angekündigt. Inklusive der Übernahme von Konzernverbindlichkeiten liegt das Gesamtvolumen der Transaktion bei 3,4 Mrd. Dollar. Durch die Übernahme will Southwest Airlines vor allem das Angebot im Billigsegment weiter ausbauen und neue Flugrouten im Inlandsgeschäft erschließen. Aktien von Southwest Airlines können um 4,6 Prozent zulegen, während Papiere von AirTran um fast 60 Prozent in die Höhe schießen. Anteile von Wal-Mart Stores kommen indes um 0,3 Prozent zurück. Der größte Einzelhändler der Welt gab heute bekannt, dass er den südafrikanischen Großhändler Massmart übernehmen will. Den Angaben zufolge hat der US-Konzern Massmart eine indikative, nicht-bindende Bar-Offerte in Höhe von 148 Südafrikanischen Rand (ZAR) pro Aktie unterbreitet. Dies beinhaltet eine Prämie von fast 10 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Massmart-Aktie von 134,75 ZAR. Insgesamt bietet Wal-Mart damit mehr als 4 Mrd. Dolllar für Massmart.
Der Technologiekonzern Hewlett-Packard teilte derweil mit, dass er die Übernahme des Speicherherstellers 3PAR (3Par) abgeschlossen hat. Im Rahmen der Transaktion erhielten 3PAR-Aktionäre für jeden ihrer Anteilsscheine 33 Dollar in bar. Dies entspricht einem Enterprise Value von 2,35 Mrd. Dollar. Das Unternehmen ist nun eine vollständige Tochtergesellschaft von Hewlett-Packard. Aktien von Hewlett-Packard klettern 0,3 Prozent nach oben. Die M&T Bank (M&T Bank) ist mit ihren Verhandlungen zur Übernahme der Sovereign Bank, einer Sparte der Banco Santander (Banco Santander Central Hispano), Presseangaben zufolge vorerst gescheitert. So waren sich das US-Kreditinstitut und die größte Bankgesellschaft in Spanien uneins darüber, wer die Kontrolle über die fusionierte Gesellschaft übernehmen soll. Anteile der M&T Bank reagieren auf die Meldung mit einem Rückgang von 6,4 Prozent.
Der drittgrößte US-Ölkonzern ConocoPhillips teilte heute mit, dass er vom russischen Ölkonzern LUKoil (LUKoil Oil Company (Spons ADRS)) darüber informiert wurde, dass dieser beabsichtigt, seine Option zum Kauf von 42.500.000 von ConocoPhillips gehaltenen LUKoil-Anteilen (Depositary Receipts) zu je 56 Dollar auszuüben. Den Angaben zufolge rechnet ConocoPhillips mit Erlösen in Höhe von 2,38 Mrd. Dollar vor Steuern zum Abschluss der Transaktion am 29. September 2010. Anteile von ConocoPhillips bewegen sich aktuell mit 0,2 Prozent im Plus. Aktien von Chevron gewinnen ebenfalls geringfügig hinzu.
Papiere von Cal-Maine Foods geben um 1,5 Prozent nach. Der Konzern verbuchte im ersten Quartal einen Ergebnisanstieg auf 4,8 Mio. Dollar bzw. 20 Cents je Aktie. Ferner verbesserte sich der Umsatz auf 190,4 Mio. Dollar. Das Ergebnis im Berichtszeitraum beinhaltet Konzernangaben zufolge positive Einmaleffekte in Höhe von ungefähr 2,6 Mio. Dollar nach Steuern aus einer Versicherungserstattung. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 7 Cents je Aktie sowie einen Umsatz von 190,1 Mio. Dollar erwartet. Aktien von Zale knicken derweil um 3,7 Prozent ein. Die Juwelierkette verbuchte im vierten Quartal einen Umsatzrückgang auf 345,0 Mio. Dollar, nach 357,1 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 28,56 Mio. Dollar bzw. 89 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettoverlust von 89,8 Mio. Dollar bzw. 2,81 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 1,21 Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von 354,6 Mio. Dollar erwartet. (27.09.2010/ac/n/m)